Ich war nicht so richtig gut ins Bett gekommen, weil das doch alles in allem ein anstrengender Tag gewesen war, Sonnenbrand hatte ich tatsächlich keinen abbekommen, das war sehr hilfreich.
Ich war trotzdem früh wach, ging ins Bad, packte meine sieben Sachen, verließ das Zimmer, warf den Schlüssel in die Schlüsselbox und marschierte zum Löwener Bahnhof. Ich aß ein Fischbaguette (das war sogar überraschend lecker), stellte fest, dass am Bahnhof viersprachig (!), nämlich auf Flämisch, Französisch, Deutsch und Englisch, Ansagen gemacht wurden, und enterte dann den Zug, der über Lüttich nach Welkenraedt fuhr. Dort erwischte ich problemlos den Anschluss nach Aachen, schwitzte im Zug ein bisschen, als die Bahn-App meine Fahrkarte nicht sofort anzeigte, weil wir gerade im Grenz-Funkloch waren, fand sie aber zügig und nahm dann in Aachen Platz im BahnBonus-Abteil, das recht leer war.
Mit diesem Zug fuhr ich bis nach Frankfurt (!), denn ich hatte nach der Anreise genug von extravaganten Sperenzchen von wegen kürzester Strecke - die schnellste Strecke war tatsächlich von Aachen über Frankfurt nach Hannover ...
Im Zug verspeiste ich noch ein Fleischkäsebrötchen (die Oktoberfestwochen fangen auch immer früher an ...), erwischte in Frankfurt problemlos meinen Zug (nachdem ich durch die wie immer nach Urin riechende Unterführung gelatscht war) und saß auch in dem ICE einigermaßen entspannt, bis wir schließlich halbwegs pünktlich in Hannover ankamen.
Ich ging sehr früh ins Bett - und dann ging es gestern mit der Arbeit weiter ... Dementsprechend gibt es heute auch keine Fotos ...
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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle etwas zu meinem Fünf-Jahres-Plan für 2027 bis 2031 schreiben und meine Vorfreude auf viele Reisen in den nächsten Jahren zum Ausdruck bringen, aber das lasse ich heute lieber. Gute Nacht!
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