Meine Länder

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Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Donnerstag, 30. Juli 2026

Ein Desaster nach dem anderen

... war das in den letzten Tagen mit der Bahn, das Abenteuer letzten Donnerstag endete ja nicht um 0.12 Uhr mit dem letzten Eintrag im Liveblog. Wir bauten noch einmal ein, eineinhalb Stunden Verspätung auf, sodass ich am Ende um halb fünf morgens und damit sechs Stunden später als geplant in meinem Bettchen landete. Joa, der nachfolgende Arbeitstag war wieder einmal sehr produktiv ...

Davon abgesehen fand ich die Fahrt ziemlich cool - klar, am Ende waren das - eingestiegen war ich ungefähr um 7.15 Uhr, ausgestiegen sind wir um 22.59 Uhr - fast 16 Stunden im Zug, aber wenigstens stank ich dieses Mal nicht - wie einst 2004 auf dem Weg von Krakau nach Bukarest - nach Bier ...

Das Essen im Zug fand ich sogar recht lecker, das Schnitzel konnte was, der Ober sprach sehr gut Deutsch, und übertrieben viel Geld habe ich am Ende auch nicht gezahlt.

Der Bub war - wenig überraschend - sehr lieb, aber am Ende waren wir beide froh, dass ich ihn an der S-Bahn-Station Bellevue der (deutschen) Oma übergeben konnte.

Die nächste Tour steht schon mehr oder weniger fest - das Dreiländereck in Aachen mit Belgien und den Niederlanden könnte es werden, und vielleicht darf die Schwester und ganz vielleicht die Mama auch mit ...

Weil die tschechische Bahn in Prag einen Ersatzzug eingesetzt hatte, der unsere Zugnummer übernahm, hat mir die Deutsche Bahn (mit der ich den Vertrag über die Fahrt geschlossen hatte) die Entschädigung erstmal verweigert, aber da habe ich Widerspruch eingelegt - mal gucken, was da noch läuft ...

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Jetzt sitze ich in Kassel im stehenden ICE - hier ist ein Polizeieinsatz im Zug. Mal gucken, was das noch wird ... Jedenfalls bin ich eben erst in den Zug hier eingestiegen, weil mein ursprünglich geplanter ICE doch nicht nach Laatzen fährt (von da hätte ich mich auf quasi Hannoveraner Stadtgebiet eh noch durchschlagen müssen), und von Kassel kann ich jetzt zum Hauptbahnhof in Hannover mehr oder bequem durchfahren. Ich hoffe nur, dass ich noch meine Stadtbahn erwische ...

Eigentlich wollte ich ja schon am Montag nach Hannover fahren, aber da hatte ich die Rechnung ohne das Straßenbauamt in Bonndorf und die Deutsche Bahn gemacht ...

Ich stieg nichtsahnend in meinen Bus, der eigentlich immer rechtzeitig in Neustadt ankommt, um die S-Bahn nach Freiburg zu erwischen. Nur hatten die Helden im Straßenbauamt jetzt gleichzeitig drei (!!) Baustellen auf der Strecke bewilligt, und obwohl extra für den Bus eine Ausnahmegenehmigung für die Durchfahrt durch die Baustelle erteilt worden war, musste der Bus durch die Baustellen natürlich so langsam fahren, dass ich den Anschluss in Neustadt verpasste. (Wobei die Freunde vom Südbadenbus da natürlich auch die Abfahrt hätten vorverlegen dürfen ...)

Mit der nachfolgenden S-Bahn fuhr ich dann doch nach Freiburg runter, weil ich eine ICE erwischen wollte, mit der ich - anstatt durchzufahren wie geplant - wenigstens noch mit Umstiegen in Mannheim und Fulda mein Ziel erreicht hätte. Joa, bis Karlsruhe ging auch alles gut; dann kam der Lokführer nicht an Land, und natürlich wartete der ICE in Mannheim nicht auf uns. Saftladen, einfach nur Saftladen!

Ich entschied mich, in den Schwarzwald zurückzufahren, nur waren zwischen Baden-Baden und Offenburg angeblich Personen im Gleis (was die Straßenbahn aber nicht davon abhielt, da über die angeblich gesperrten Gleise zu rauschen) ... Am Ende kam ich mit zwei Stunden Verspätung in Neustadt an, wo ich von meiner Ma abgeholt wurde.

Auf den Schreck blieb ich erstmal noch drei Tage im Schwarzwald - und jetzt stehen wir hier in Kassel schon zehn Minuten länger als veranschlagt ... (und rollen gerade wieder an!!) Klar kann die Bahn im Einzelfall nix dafür, wenn da ein Polizeieinsatz ist, aber irgendwas ist halt leider immer - und eigentlich wäre ich ja im anderen ICE bis Laatzen gefahren, wenn nicht plötzlich der Halt dort gestrichen worden wäre ...

Es wird - das habe ich schonmal geschrieben - halt nicht nur nicht besser, es wird immer schlimmer. Aber Hauptsache, man kann den Verkehrsminister aus dem Amt jagen, das macht es sicher besser ...

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Achso, an dem Freitagabend nach der Heimkehr aus Budapest war ich noch kurz in Hamburg zum Fischbrötchenessen, und am Samstagmorgen fuhr ich dann in den Schwarzwald zum Schlossfest in meiner Heimatstadt. Joa, die Feuerwehr der französischen Partnerstadt musste den Champagner nachordern und wir waren daran, öhm, vielleicht nicht ganz unschuldig ...

Teuer, aber kein Desaster!


Donnerstag, 23. Juli 2026

Planmäßig 10 Stunden und 59 Minuten

7.31 Uhr, noch im Nyugati-Bahnhof in Budapest
... dauert die Fahrt von Budapest über (u.a.) Bratislava, Brünn, Prag und Dresden nach Berlin, die ich in diesen Minuten antrete. Ich werde berichten, wie lange wir tatsächlich brauchen, mal sehen, ob einigermaßen live oder später auf der Heimfahrt nach Hannover, ich muss ja den Bub bei Laune halten. (Wir haben jetzt schon mindestens eine Minute Verspätung in der Abfahrt, das sind ja DB-Verhältnisse und kann ja noch heiter werden ...)

Das ist ein Zug der tschechischen Eisenbahngesellschaft, und der gefällt mir ziemlich gut. Die Bestuhlung ist luftig und abwechselnd Vierer- und Zweiersitze; der Bub und ich haben einen Zweiersitz und sitzen also nebeneinander. In einer guten Stunde werde ich ihn in Štúrovo, dem ersten Ort in der Slowakei in Empfang nehmen, jedenfalls dann, wenn der Zug irgendwann mal abfährt ...

Der Abend gestern war - wie erwartet - ganz wunderbar. Ich hatte ja im Guardian eine kleine Bar aufgetan, die war auch schick, aber das Leben spielte sich gestern auf dem Bürgersteig ab. Ich hätte fast resigniert, weil ich die Tür zur Bar nicht aufbekam und mich nicht unbedingt dagegenwerfen wollte, aber nachdem ich einen anderen Gast beobachtet hatte, wie er das Ding aufwuchtete und nicht gleich beschossen wurde, traute ich mich auch ...

Während meines ersten Bieres kam der Kollege, und wir erzählten von Gott und der Welt, vor allem von unseren Jugendsünden und von unseren Reisen (quelle surprise!). Wir zogen noch in einen Burgerladen in der Nähe des Nyugati-Bahnhofs und damit seiner Wohnung und meiner Unterkunft um, aßen dort noch echt lecker, und dann ging es zu noch akzeptabler Zeit ins Bett ...

Heute Morgen stärkte ich mich nun noch mit Bananen - so, jetzt könnten wir aber doch mal bitte so langsam abfahren!




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8.28 Uhr, zwischen Budapest und Vác

Jo, mit 47 Minuten Verspätung sind wir jetzt in Budapest abgefahren, keine Ahnung, was da passiert ist, die Durchsagen waren sehr spärlich und wenn, dann nur auf Ungarisch (da ist die DB, man höre und staune, fast transparent unterwegs!). Ich habe jetzt schon die Anzeige, dass wir 18 Minuten verspätet in Berlin ankommen, aber so richtig glaube ich erst dran, wenn wir wirklich schon um 18.47 Uhr am Hauptbahnhof der Bundeshauptstadt eintrudeln.

Sei's drum, nach aktuellem Plan soll ich um jetzt um 9.20 Uhr den Bub in Empfang nehmen, das wird schon hinhauen ...

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9.15 Uhr, kurz vor Štúrovo, schon in der Slowakei

So, vor zwei Minuten, um 9.13 Uhr, haben wir die Slowakei erreicht - gleich steigt der Bub zu. Inzwischen läuft es ganz gut, aber wir sammeln immer noch pro Zwischenhalt ein paar Minuten Verspätung auf. Heute haben wir allerdings jedenfalls zusammen keinen Anschluss zu erwischen - und wenn wir so viel zu spät in Berlin ankommen, dass ich den letzten Zug nach Hannover verpasse, ist eh Hopfen und Malz verloren ...

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16.26 Uhr, kurz vor Kolín, Tschechien

Jo, wir stehen jetzt seit eineinviertel Stunden hier in der Gegend herum auf einem - im wahrsten Sinne des Wortes - Abstellgleis; hier ist wohl Baustelle. Ständig fahren Züge, die nicht so arg verspätet erscheinen, an uns vorbei.

Wir sind eben mehr oder weniger informiert worden, dass die Zugnummer unseres Zuges in Prag abgebrochen wird; wir können aber anscheinend im Zug bleiben und fahren - dann auf anderen Plätzen - weiter in Richtung Berlin. Mal gucken, wann wir dort ankommen - und ob ich dann noch irgendetwas erwische, was einem Anschluss nach Hannover nahekommt.

Notfalls könnte ich wohl bei der (deutschen) Oma des Bubs in Berlin übernachten, aber eigentlich hätte ich schon gerne in meinem Bett in Hannover übernachtet, schon allein, um morgen gleich vor Ort zu sein für die Arbeit ...

Naja, gucken wir mal, jetzt hat uns der nächste Zug überholt, der erst weit nach uns ankam, ob und wann wir ankommen. Prag soll auch schön sein, hab ich mir sagen lassen ...

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18.56 Uhr, kurz hinter Prag

Joa, wir sind eben innerhalb des Zuges umgezogen; der Bub pennt, das hat er sich redlich verdient. Eigentlich sollten wir jetzt schon in Berlin sein, das wird wahrscheinlich erst in drei bis vier Stunden der Fall sein. Naja, gucken wir mal - bei meinem Glück verpasse ich den letzten sinnvollen Anschluss, weil der in Berlin eingesetzt wird und ausnahmsweise pünktlich abfährt ...

Wir haben unterwegs eine Art Wettspiel gemacht, wie lange wir anhalten werden (oder wie lange es dauert, bis wir wieder anhalten), bisher steht es 8:6 für mich, aber die Masterwette lautet, ob wir es mit über oder unter vier Stunden Verspätung nach Berlin schaffen ...

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0.12 Uhr, kurz hinter Berlin

Was für ein Tag?! Am Ende waren wir um 22.59 Uhr in Berlin, mit exakt viereinhalb Stunden Verspätung.

Ich muss das alles erstmal verarbeiten, jedenfalls sitze ich jetzt im ziemlich vollen ICE von Berlin nach Hannover und hoffe, heute Nacht noch ein paar Stunden Schlaf abzukriegen, wenn Baustellen und sonstige Hindernisse mir nicht einen Strich durch die Rechnung machen ...

Ein Fazit kommt daher im Laufe des Wochenendes oder am Montag (oder so ...).

Mittwoch, 22. Juli 2026

"Wie ein richtiger Deutscher"

Ich saß da nichts ahnend auf der Bank im Schatten auf der Váci utca und beguckte Leute, als ein Flaschensammler (auf den Plastikflaschen ist hier in Ungarn auch Pfand) auf mich zukam und mich - sofort auf Deutsch! - fragte, ob ich die Colaflasche noch bräuchte. Der kam mir gerade recht, so war ich die Flasche los, aber ich bat ihn - er war schon weitergelaufen -, noch einmal zurückzukommen. Natürlich wollte ich wissen, wieso er mich sofort auf Deutsch (und nicht etwa auf Ungarisch, was man in Ungarn ja durchaus hätte machen können) angesprochen habe. Nach einigem Lavieren meinte er, ich sehe halt aus "wie ein richtiger Deutscher". Naja, immer noch besser als wie ein Russe!

Heute war ein ganz entspannter Urlaubstag, das war richtig schön. Nicht so schön war, dass ich kaum geschlafen hatte, ich hatte mich möglicherweise überfressen gestern (war aber alles lecker! Und Ruhe dahinten!), vielleicht war das letzte Bier auch schlecht gewesen (wobei ich das schon mittags getrunken hatte), jedenfalls war das die zweite Nacht mit wenig Schlaf.

Sei's drum, ich stand auf und verließ so gegen 9 Uhr frisch geduscht die Bude. Heute Morgen war es angenehm mild, fast kühl, in Budapest - das war klasse.

Ich guckte mir die eine oder andere Frühstückskneipe an, fand die alle nicht so richtig großartig (auch nicht die, in der ich mit Willi und meiner Ma vor ein paar Wochen regelmäßig war) und entschied mich schließlich, nochmal die Markthalle anzugucken. Ich kaufte mir (wichtig!) eine neue 24-Stunden-Fahrkarte und fuhr von der Oper in die Stadtmitte und von dort mit der Straßenbahn zur Markthalle.

Die war heute leerer als an dem Samstag vor sechs Wochen, vor allem oben - trotzdem war ich nicht bereit, 25 Euro für zwei halbe Würste zu bezahlen, die spinnen ja!

Stattdessen kaufte ich mir unten im Aldi in der Markthalle ein großes Baguette und lecker Kolbász, ungarische Wurst, einmal vom Schwein, einmal vom Rind, und das alles verspeiste ich genüsslich - zusammen mit Cola und Wasser - mit Blick auf die Freiheitsbrücke und den Gellértberg und die Donau - das war schön ...

Danach lief ich ganz gemütlich in Richtung Vorösmárty tér, da passierte die Story mit dem Flaschensammler, ich kam auch an einer Installation des Mondes vorbei - sehr interessiert, und stieg schließlich in die U-Bahn in Richtung Stadtwäldchen ein. Am Széchenyi-Bad stieg ich aus, kam in eine Fahrkartenkontrolle (das ist hier ganz praktisch, die scannen einfach den Barcode auf der Karte, da müssen sie gar nicht mehr draufgucken, und ich kann ihnen die Karte auch im Zweifel falsch herum hinhalten) und lief in Richtung Schloss, als vom Heldenplatz Blasmusik zu hören war.

Es stellte sich heraus, dass heute der Jahrestag eines Sieges der ungarischen Armee über die Osmanen bei der Schlacht um die Festung Belgrad war (anno 1456), da wurden Reden gehalten und Blasmusik gespielt. Ich glaube, um 12 Uhr spielten sie die ungarische Hymne, aber das bekamen die meisten Touristen gar nicht mit (und ich zählte auch dazu ...). Ich versuchte, die Honoratioren zu identifizieren, angeblich war der Verteidigungsminister dabei, aber dem Braten (KI) traue ich da nicht so richtig; sei's drum - zum Glück war ich eingeschmiert, denn ich stand da in der prallen Sonne ...

Danach fuhr ich mit der Bahn wieder zurück in die Stadt, kaufte noch einen ungarischen Taschenatlas (für den Bub morgen) ein und machte dann, dass ich mich noch ein bisschen in meine Unterkunft zurückziehe. Gleich aber breche ich auf und treffe mich um 18 Uhr mit meinem Ex-Kollegen; mal gucken, was das wird - sorry, falls der Blog heute Abend nicht mehr so ergiebig wird ... (Wenn, wird es ein Nachtrag zum heutigen Blog, das ist jetzt so ein Hybrid aus normalem Blogeintrag und Liveblog ...)

Morgen geht um 6 Uhr der Wecker, um 7.30 Uhr fährt der Zug, und dann bin ich mal gespannt, wie die Großeltern des Bub mir selbigen dann unfallfrei übergeben werden ... Das wird gut!

Bei diesem Blick auf die Freiheitsbrücke hatte ich ...

... Frühstück heute Morgen

Gedenkveranstaltung auf dem Heldenplatz

Mondinstallation

Heldenplatz in seiner ganzen Schönheit (das rote Ding ist wegen des Formel-1-Rennens am Wochenende)

Dienstag, 21. Juli 2026

Der Mann mit dem Hammer

... kam dann heute Mittag relativ zügig, als ich auf dem Bett in meiner Bude lag, aber das war kein großes Wunder, schließlich war ich um 3 Uhr aufgestanden und hatte auch nicht so monstergut geschlafen.

Um 3.30 Uhr fuhren wir ab nach Stuttgart, um kurz nach fünf Uhr waren wir dort. Die Sicherheitskontrolle in Stuttgart ist immer wieder ein (unschönes) Erlebnis - heute war die Powerbank schuld, dass mein Gepäck zur Nachkontrolle rausgezogen wurde ... Wenn man die vorher hätte rausmachen sollen, würde das deutlich schneller gehen, aber wenn die Nachkontrolleure sowieso ein Päuschen einlegen, ist Hopfen und Malz eh verloren ...

Ich ging als Letzter durchs Boarding, der Flug dauerte 75 Minuten oder so, und um 8.11 Uhr waren wir gelandet. Ich war schnell durch die Kontrolle durch, kaufte mir doch am Automaten die Fahrkarte, das ging fix, der Bus kam praktisch sofort, und so ging es über Kőbánya-Kispest mit der Metro zur Bushaltestelle für den Bus auf den Burgberg.

Ich latschte mal wieder zur deutschen Botschaft, verifizierte, dass sie noch steht, und ging dann zur Fischerbastei, um Fotos von Donau und Parlament zu machen. Danach fuhr ich wieder zurück, stieg in eine Straßenbahn ein, fuhr mit der in ein Gebiet, das ich noch gar nie erkundet hatte, im Nordwesten Budapests, fuhr dann aber auch bald wieder zurück und kam an der Donau raus.

Mit der Metro fuhr ich - das war ein Umweg, aber so konnte ich in der Metro bleiben - zur Haltestelle Astoria, stellte mich in die Schlange fürs Gettó Gulyás und bekam dort einen Tisch. Jo, ich aß erst Hortobágyi palacsinta, mit Fleisch gefüllte Pfannküchlein, als Vorspeise, dann eine der Spezialitäten des Hauses, Gulasch von Hahnenhoden und Hahnenkamm, erhielt wütende Zuschriften aus meiner WhatsApp-Umgebung, gönnte mir noch Somlauer Nockerln als Nachtisch und verzehrte dazu das eine oder andere Bierchen ...

Danach fuhr ich zum Nyugati-Bahnhof, denn in der Nähe ist meine Unterkunft, checkte hier mit diversen Türcodes ein - und war weg ...

Heute Abend machte ich noch einen kleinen Spaziergang zum Oktogon, aß wieder in unserer Gastronomen-Stammkneipe Wels-Paprikasch und gehe jetzt aber gleich ins Bett.

Morgen wird ausgeschlafen, gegen Spätnachmittag/Abend treffe ich mich spontan mit einem Ex-Kollegen, und dann geht es am Donnerstag schon wieder zurück nach Deutschland - auch schön ...

Blick auf Parlament und Donau

Matthiaskirche

Fischerbastei 

Freiheitsbrücke

Gulasch von Hahnenhoden und Hahnenkamm


Samstag, 18. Juli 2026

İstanbul'a hoş geldiniz

Das ging in den letzten Tagen wie das Brezelbacken - erst Rom, jetzt Istanbul.

Ich war gestern auf der Fahrt aus Hannover in den Schwarzwald, als mir die Irland-Portugal-Reisegruppe für dieses Jahr abgesagt hat, weil wir terminlich leider nicht übereinander gekommen sind - ich kann halt ab Ende September wirklich nicht mehr gut zwei oder drei Urlaubstage nehmen. Wir haben das Ganze jetzt auf April 2027 (oder so) verschoben, das wird dann auch gut.

Meine Ma holte mich in Freiburg ab, weil ich sonst vier (!) Stunden hoch in den Schwarzwald gegondelt wäre, mit Schienenersatzverkehr, der nicht an die Zeiten der S-Bahn gekoppelt ist und so Gedöns - furchtbar!

Jetzt wäre ich dieses Jahr aber nicht mehr nach Istanbul gekommen, und das wäre ein inakzeptabler Zustand gewesen, also saß ich nach dem Begrüßungsbierchen am Küchentisch und dachte, dass ich doch einfach an dem angedachten ersten Wochenende im September nach Istanbul fliegen könnte, ein bisschen Fähre fahren, ein Simit und einen Fisch beim Hamsi essen ...

Wen wundert es, dass ich um 23.50 Uhr heute Nacht den Flug von Zürich nach Istanbul, um 23.52 Uhr den Flug von Istanbul nach Hannover und um 25 Sekunden nach Mitternacht das Hotel in Istanbul gebucht hatte? Keinen? Jo, dachte ich mir ...

Ich wohne im gleichen Hotel in Kadıköy, im asiatischen Teil, in dem ich schon mit meiner Ma einmal gewohnt hatte. Das ist insofern besonders praktisch, als dass ich nach dem Abflug am Freitag Abend, dem 4. September, um 20.45 Uhr in Zürich erst um 0.35 Uhr am Samstag Morgen in Istanbul (Sabiha Gökçen, dem asiatischen Flughafen) ankomme. Zwar fahren die Metros in den Wochenendnächten anscheinend durch, aber wenn ich in Europa wohnen würde, müsste ich noch über den Bosporus kommen. So kann ich von der Metrostation zum Hotel gehen und einchecken.

Der Rückflug nach Hannover geht am Sonntag Abend erst um 22.25 Uhr, und ich komme am Montag Morgen um 0.40 Uhr in Hannover an. Von da muss ich mir wahrscheinlich ein Uber nach Hause gönnen, aber hey, nach einem Wochenende in Istanbul wird das ja hoffentlich noch drin sein!

Das wird also die Entspannungsreise vor der Saison - ja, Istanbul ist Entspannungsreise (wirklich!), das weiß ich, sobald ich auf der Fähre sitze und rüber nach Europa gondle. Das wird wieder herrlich!

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Meine Ma und ich haben jetzt endlich die ausstehenden sechs (!) Länderplakate für Guyana, Burkina Faso, Tonga, Vanuatu, die Salomonen und die Cookinseln in meinem Arbeitszimmer im Schwarzwald aufgehängt. Dazu wird traditionell die Nationalhymne des jeweiligen Landes abgespielt, sobald das Plakat hängt - das ist immer ein ergreifender Moment. Höhö ...

Endlich hat man sie aufgehängt ...


Donnerstag, 16. Juli 2026

Benvenuti a Roma

... wird es am 15. Januar 2027 heißen, denn an diesem Freitag Abend landen meine Ma und ich um 23.30 Uhr am Flughafen Fiumicino. Wir werden mit dem Taxi ins Hotel fahren (müssen), weil da kein Zug mehr fährt, aber da werden wir am Ende keine Einwände haben, denn auch in den kommenden zwei Tagen werden wir den einen oder anderen Schritt durch Rom und in Richtung Vatikan machen, da darf es auch mal das Taxi sein abends.

Wir fliegen von Zürich, und dort um 21.55 Uhr ab, da sollte ich (auch im Winter) genug Zeit zum Arbeiten haben, bevor es losgeht.

Am Sonntag, dem 17. Januar, geht es um 19.40 Uhr zurück von Fiumicino, sodass wir um 21.20 Uhr in Zürich landen; da haben wir noch den Vormittag und können ganz, ganz, ganz gemütlich zu Mittag essen in Rom, ehe es zurück zum Flughafen geht.

Es ist mehr als elf Jahre her, dass ich zuletzt (mit Janine) in Rom und insbesondere im Vatikan war, damals - im Hochsommer 2015 - war es brutal heiß (und trotzdem voll), diesmal wird es hoffentlich kühler und leerer sein. Ach Leute, ich freue mich schon jetzt auf diese Belohnungsreise nach dem mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder total entspannten Winter - das wird gut ...

Und meine Ma und ich werden binnen weniger Wochen wichtige Sehenswürdigkeiten zweier mediterraner Hochzivilisationen besuchen, das wird sogar ein kulturell anspruchsvoller Winter!

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Ich bin zu dieser frühen Stunde wach, weil ich gestern semi-spontan zu den Freunden in Halle gefahren bin, um mit denen Fußball zu gucken. Der Älteste (den Leserinnen und Lesern bekannt als "der Bub") ist ja schon in Ungarn - und war virtuell per WhatsApp dabei (der hat nämlich den Spielausgang richtig getippt und ist fast uneinholbar vorne im Tippspiel) - und die beiden anderen Kinder waren schon im Bett, als ich kam, und noch im Bett, als ich eben wie die Sau vom Trog wegging, aber mit den Eltern kann man auch Spaß haben - den hatte zwar nur die Mutter, weil sie in Unterstützung ihres tippenden Sohnes versuchte, für Argentinien zu sein, aber irgendwie waren wir alle eigentlich für England.

Geholfen hat es bekanntlich nix, und das Finale werde ich emotional boykottieren und hoffe auf einen Abbruch des Elfmeterschießens wegen erwiesener Unfähigkeit ...

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Bessere Nachrichten gab es gestern (bzw. eigentlich vorgestern) aus einem britischen Territorium: Gibraltar ist ja seit gestern - zwar nicht offiziell, aber for all intents and purposes - Teil des Schengenraumes. Zwischen Gibraltar und La Línea gibt es keine Grenzkontrollen mehr (die waren ja für EU-Bürger schon letztes Jahr eher oberflächlich) - und hoffen wir, dass es weder in Gibraltar noch in Spanien so bald jemanden wie Alexander Dobrindt gibt, der Europa um jeden Preis kaputtmachen will ...

Mit diesen guten Nachrichten wünsche ich einen schönen Tag - und werde spätestens nächsten Dienstag aus Budapest berichten ...

Sonntag, 12. Juli 2026

Wenig berichtet

... habe ich in den vergangenen drei Wochen, das hatte diverse Gründe, aber einer davon war, dass weder die Reisen noch die Reiseplanungen so waaaaaahnsinnig spannend waren.

Da schon vereinzelt Nachfragen einer treuen Leserin gekommen sind, wollte ich die zwei kleinen Reisen, die ich unternommen haben, um die Zwei-Wochen-Serie nicht zu reißen (die läuft heute seit drei Jahren und 200 Tagen), und ein bisschen drumherum auch erzählen.

Das Spannendste aber ist, dass die Bahn immer wieder den Vogel abschießt: Ich hatte ja am 31. Mai in Leipzig meine Bahncard 100 gekauft (und bezahlt!) und auch eine vorläufige BC100 bekommen. Normalerweise dauerte es immer so sieben bis zehn Tage, bis die Plastikkarte bei mir eintrudelte. Dieses Mal kam und kam sie nicht, sodass ich Ende Juni dann doch mal nachfragte, was da los sei. Jo, es stellte sich heraus, dass wohl der Druckauftrag nicht ausgelöst worden sei, was an sich schon unfassbar ist.

Inzwischen ist die BC100 wenigstens angekommen (zwar im Schwarzwald und nicht wie erbeten in Hannover), und auch das Deutschlandticket war wenige Stunden vor Beginn des neuen Monats auf meinem Handy, aber ich habe halt zunehmend das Gefühl, dass es bei der Bahn nicht nur nicht besser, sondern wirklich immer schlimmer wird ...

Achso, ja, nach den Arbeitstagen Ende Juni fuhr ich dann in den Schwarzwald, und weil ein Baum umgestürzt war, standen wir in Offenburg. Nach zwei Stunden stellte die Bahn fest, dass auch die Oberleitung in Mitleidenschaft gezogen worden war, sodass die Strecke gesperrt blieb. Wir wurden noch bis Lahr kutschiert, und von dort fuhr für zwei ICE-Ladungen, also 300 oder 400 Menschen, genau ein Schienenersatzverkehr-Bus. Die Bahn traute sich dann noch nicht einmal, einen Mitarbeiter mit der schlechten Botschaft hinzustellen, sondern schickte die Bundespolizei vor. Glücklicherweise war mein Mamataxi bereit, die 100 Kilometer nach Lahr zu fahren (mitten in der Nacht!) und mich dort abzuholen - unglaublich ...

Am Samstag waren wir schön zum Mittagessen und fuhren dann noch kurz zum Wiizemersteg, damit ich die Uhr neu starten konnte. Die Stoffhündin von der Arbeit, deren Rasse ich nunmehr als Mops identifiziert zu haben glaube, war natürlich auch dabei und durfte über den Datenschutz in der Schweiz berichten. 

Am Sonntag, dem 28. Juni, fuhr ich dann wieder zurück nach Hannover, verfolgte das Spiel gegen Paraguay im Waterloo-Biergarten (selten habe ich danach mehrere tausend Menschen so ruhig erlebt) und verbrachte letztes Wochenende dann bei einem Ex-Kollegen und dessen Familie in der Gegend zwischen Koblenz und Wiesbaden.

Ich hätte den beiden fast kurzfristig abgesagt, weil ich mal ein ruhiges Wochenende brauchte, aber das bekam ich dort auch, mit Herumlungern auf der Couch, gutem Essen und Trinken und einem Einblick in deren Familienleben ...

Die vergangene Arbeitswoche verbrachte ich großteils in Hannover, am Donnerstag Abend fuhr ich nach Essen, übernachtete und arbeitete dort am Freitag und war am Abend bei einem Kollegen (nein, nicht dem weiteren Kollegen) und seiner Familie, um die mal kennenzulernen. Auch das war sehr schön, aber ich muss gestehen, dass ich nach der samstäglichen Ausfahrt nach Venlo (mit Mops-Bild ...) und der fast zweistündigen Verspätung des Zuges sehr glücklich war, ins Bett zu kommen, auch wenn ich dadurch die beiden letzten WM-Viertelfinals verpasste ...

Heute habe ich nun einen sehr ruhigen Tag gemacht (achso, nein, ich habe noch die Entschädigung von Eurowings für den annullierten Flug angefordert, mal gucken, was das gibt), war eben noch ein bisschen spazieren und gehe jetzt gleich ins Bett ...

Gerade eben unterwegs in Hannover

Venlo gestern

Die Leine in Hannover in dieser Woche

Der Wiizemersteg, jetzt mit Hund 

Und der Zugang zum Wiizemersteg

Montag, 22. Juni 2026

Sehr müde

... waren wir alle im Auto heute, denn die Nacht war doch relativ kurz - auch weil meine Ma und ich nicht wirklich geschlafen hatten.

Wir hatten uns entschieden, so oder so ein Uber zum Flughafen zu nehmen, das fuhr uns auch in einer guten halben Stunde zum Flughafen, wo wir natürlich viel zu früh waren, zumal noch nix los war. Dafür konnte ich noch ein bisschen arbeiten, wenn ich schon unerwartet heute einen Urlaubstag opferte.

Als es Zeit fürs Boarding war, liefen wir in Richtung der Busgates und okkupierten unsere Plätze im Flieger. Wieder dauerte der Flug nur 70 Minuten, wieder guckte ich eine Folge meiner Serie.

In Stuttgart machte die Bundespolizei (bzw. der Dobrindt) Europa wieder kaputt - die Älteren unter den Leserinnen und Lesern werden sich noch daran erinnern, wie schön es war, als es das Schengener Abkommen noch gab. Der Bundespolizist war auch noch so dreist, auf meinen entsprechenden Kommentar zu behaupten, "ab und zu" sei eine Grenzkontrolle notwendig - so ein grandioses ... Menschenkind, unfassbar ...

Wir machten die halbe Tageswanderung zurück zu unserem Auto, mussten für die zwölf Stunden Verzögerung 28 Euro (in Worten: achtundzwanzig!) nachzahlen, die kriegt Eurowings auch in Rechnung gestellt, mal gucken, ob wir da eine Erstattung bekommen ...

Die Heimfahrt war ereignislos, und meine Ma und ich waren sehr froh, zu Hause zu sein.

Jetzt bin ich auf dem Weg nach Hannover, das WLAN im Zug ist mal wieder totale Katastrophe, ich freue mich jetzt sehr aufs Bett und dann eine fast normale Arbeitswoche ...

Ein Fazit gibt es dann irgendwann Ende der Woche. Glaube ich. Hoffe ich.

In einem Monat geht es wieder nach Budapest, dann alleine, das wird auch gut werden, glaube ich ...

Sonntag, 21. Juni 2026

Alles umgeschmissen

... hat unsere gestern noch so gelobte Fluggesellschaft, denn unser Flug um 20.50 Uhr wurde etwas über drei Stunden vorher storniert. Grund ist wohl, dass in Stuttgart heute Morgen unbefugt (ohne Bordkarte) in den Sicherheitsbereich gelangt war (allerdings nicht unkontrolliert) und die Bundespolizei deswegen mal wieder verrückt gespielt hat. Jetzt fliegen wir morgen früh um 8.20 Uhr im zweiten Versuch dann (hoffentlich) wirklich zurück - gucken wir mal, was das wird ...

Ansonsten war das heute ein chilliger Tag - es war heiß, ich war fertig von den letzten Tagen, mein Kreislauf machte nicht einhundertprozentig das, was er sollte ...

Wir checkten aus, stellten unser Gepäck in Schließfächer (es passte gerade so in zwei Schließfächer, billig waren auch die nicht) und frühstückten in unserer üblichen Frühstückskneipe. Danach liefen wir ins jüdische Viertel, guckten uns nach ein bisschen Hin und Her die Synagoge in der Kazinczy-Straße an (die mich zwar immer noch ein bisschen, aber nicht mehr ganz vom Hocker gehauen hat). Die 16 Euro Eintritt waren gering im Vergleich zu den beiden anderen Synagogen dort - da zahlt man mehr als 40 Euro Eintritt .... Die spinnen zunehmend in Budapest, alle miteinander!

Wir tranken in der ersten Kneipe am Franz-Liszt-Platz unser Mittagessen, machten dann noch einen kleinen Ausflug durch das sogenannte Palastviertel und fuhren von dort mit der U-Bahn zurück zum Nyugati-Bahnhof. Wir nahmen noch ein Getränk auf der Margareteninsel ein und mussten uns dann bei drohendem Gewitter sputen, pünktlich zum Schließfach zurückzukommen - ich hatte nämlich wahrscheinlich eine Stunde zu wenig gemietet ...

Das klappte gerade noch so, ein weiteres Getränk wurde eingenommen und im Aufbruch bekam ich die Info, dass sie unseren Flug storniert hatten. Wir fuhren trotzdem erstmal in Richtung Flughafen, ich bekam unterwegs die Nachricht, dass sie uns auf den Flug morgen früh umgebucht haben, woraufhin wir ausstiegen. Ich telefonierte mit Eurowings und der Buchungsseite, bekam dann eine E-Mail, dass wir in ein Hotel auf der Margareteninsel einchecken könnten, und mit dem von der Fluggesellschaft gestellten Uber fuhren wir dorthin.

Jetzt haben wir eben vom Buffet zu Abend gegessen, das reichen wir auch bei der Fluggesellschaft ein, mal gucken, was die dazu sagen, und morgen früh fahren wir mit dem Uber zum Flughafen. Das Parkhaus in Stuttgart überziehen wir natürlich jetzt auch, das müssen wir dann morgen ebenfalls nachzahlen.

Das ist alles ein bisschen mistig, zum Glück sind mein Chef und meine Kollegin flexibel, sodass das zumindest bei mir auf der Arbeit zu klappen scheint (danke dafür!), notfalls auf Kosten eines weiteren Urlaubstages.

Morgen Abend geht es hoffentlich so oder so nach Hannover, dann kommt auch ein ausführlicheres Fazit; jetzt erstmal noch ein paar Fotos ...

Im Palastviertel

Rumbach-Synagoge

Kazinczy-Synagoge

... von innen

Tora-Schrein

Ein später Sieg

... war das gestern, nicht nur in Bezug auf die Spielzeit, sondern auch auf die Uhrzeit, und deswegen ist der Blog gestern hintenrunter gefallen.

Meine Ma und ich schliefen nach der späten Heimkehr vorgestern Nacht ein kleines bisschen aus, danach trafen wir uns zum Frühstück in dem Eckcafé gegenüber. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Straßenbahn und Metro zur Großen Markthalle, in der ich bisher - in etlichen Monaten Budapest-Erfahrung, die ich habe - noch nie gewesen war.

Das, meine Damen und Herren, war ein Fehler, denn die Markthalle ist schon sehr hübsch, wenn auch - gerade am Samstag - gerammelt voll. Wir guckten uns die Haupthalle an, dann die eher leere Fisch-und-Wild-Abteilung im Untergeschoss und schoben uns dann durch die obere Etage mit den Fressständen. Da war es mir aber zu voll, sodass wir nach vielleicht einer Stunde Reißaus nahmen.

Entlang der Donau ging es in großer Hitze in Richtung der Donaurundfahrten, und irgendwie kriegten wir uns da so überhaupt gar nicht ausgekäst, auch weil ich lange in der Sonne stand ... Am Ende nahmen wir die (kurze) Rundfahrt um 14 Uhr und schipperten eine Dreiviertelstunde in Richtung Margareteninsel, drehten dort, fuhren bis zur Petőfibrücke, drehten wieder und legten dann wieder an - das war schön, das war eine gute Zeit, zumal wir einigermaßen im Schatten (wenn auch in der Hitze des Klimaanlagenauslasses) saßen, ob das die 14 Euro wert war, weiß ich nicht ganz genau, aber leider gibt es die öffentliche Fähre nicht mehr ...

Nun ging es in Richtung Innenstadt, und wir ließen uns im Hard Rock Café nieder, weil uns das einfach in die Quere kam und jeder Durst hatte. Nach dem Konsum von Kaltgetränken dort marschierten wir zur Endhaltestelle der Metro 1, fuhren bis zum Oktogon, ein Teil der Truppe machte sich frisch, ein anderer Teil setzte sich schon wieder in unser Stammlokal, und wieder aßen wir sehr gut ...

Nach dem Essen zogen wir um ins Irish Pub, konsumierten dort ein paar weitere Kaltgetränke, bejubelten den deutschen Sieg mit einer Reihe anderer Deutscher und mit zwei Südafrikanern, während wir Menschen verscheuchten, die vor dem Fernseher stehenblieben (überhaupt fand ich es, gerade in der Markthalle, absolut faszinierend, wie viele Menschen sich aussuchen, an der möglichst schlechtesten Stelle im Weg stehen zu bleiben ...) und wanderten dann nach Hause, wo meine Ma, die zwischenzeitlich die Segel gestrichen und das Spiel im Bett geguckt hatte, mir nach endlicher Zeit die Tür öffnete ...

Heute müssen wir bis um 10 Uhr auschecken, werden unser Gepäck einschließen, noch ein bisschen Budapest erkunden und dann so gegen 16, 17 Uhr zum Flughafen aufbrechen. Einchecken konnte ich gestern bei Eurowings binnen zwei Minuten, ganz großes Lob, zumal wir Plätze nebeneinander haben, so mag ich das!

Fotos von gestern gibt es auch:

Markthalle 

Kettenbrücke

Rudasbad

Parlament

Blick zur Zitadelle


Samstag, 20. Juni 2026

"Isch it gange."

Jo, das war jetzt ganz kein großes Wunder, denn ein Mitglied unserer Reisegruppe wollte im Szimpla Kert den letzten Absacker mit der Zimmerkarte bezahlen ... Das ging halt nicht ...

Heute war irgendwie ein etwas komischer Tag: Es war heiß, und das merkten wir schon am Morgen. Willi, meine Ma und ich fanden uns wieder um kurz nach neun Uhr zusammen und frühstückten wieder in der gestern liebgewonnenen Frühstückskneipe. Wir wechselten allerdings unsere Gericht durch: Willi aß "meinen" Halloumi mit Hummus und Rührei, meine Ma aß eine Art englisches Frühstück und ich verspeiste Rührei mit Räucherlachs und Avacado. Das war, wie gestern, sehr lecker - und wie gestern kamen Diana und Thomas, als wir gerade fertig waren.

Wir fuhren mit der U-Bahn zum Széchenyi-Bad, guckten uns dort ein bisschen um und wanderten durch das Stadtwäldchen und die dortige Burg, ehe wir mit dem Bus - es war heiß und wir hatten Durst - und der Metro nach Újpest fuhren. Dort führte ich die Truppe erst im Seich herum, dann wurde fast gestreikt, weil ich sie zu den Donaukneipen führen wollte, man das aber beim besten Willen nicht sofort erkennt, aber als wir da ankamen, war einigermaßen Ruhe im Trupp.

Wir tranken viel Wasser (ehrlich!!) und ein bisschen Bier, fuhren später mit dem Uber zurück zur Metrostation (sonst wäre endgültig gestreikt worden) und machten dann ein bisschen Siesta ...

Am späten Nachmittag trafen wir uns zum dritten Mal in Folge in unserer Stammkneipe zum Abendessen, wieder war es im "Incognito" ganz hervorragend, und gegen 20 Uhr brachen wir auf, weil ich im Bistro des Rudas-Bades noch ein Bier trinken wollten, ehe es zum Nachtbaden ging.

Wir fuhren mit Straßenbahn und Bus, stiefelten zum Bistro, aber da war geschlossene Gesellschaft. Mist, schade! Wir fuhren eine Station zurück, entschieden uns dort gegen ein kurzes Bier und fuhren noch ein paar Stationen weiter zum Batthány tér, denn dort hatten wir einen grandiosen Blick aufs Parlament zur blauen Stunde. Danach fuhren wir zurück zum Rudasbad und stellten uns in die Schlange.

Wir kamen einigermaßen zügig rein, und während die Bademeister in den Budapester Bädern durchaus den Ruf haben, ein bisschen ruppig zu sein, schoss die Tante da echt den Vogel ab; die wies Diana und meiner Ma einfach eine Kabine und uns Männern eine weitere (einzige) Kabine zu. Was soll das? Ich mein, okay, wenn wir - wie früher - ein paar Euro zahlen würden, okay, aber bei fast 50 Euro finde selbst ich das echt unverschämt - und wenn ich Zeit habe, kriegt das Bad noch eine nicht ganz freundliche Mail, was das soll ...

Nach dem Scharmützel (und nach der Zuweisung weiterer Kabinen) zogen wir uns um, gingen erstmal in den modernen Teil, bevor ich - als Höhepunkt zum Schluss - das türkische Bad präsentierte. Hier blieben wir erstmal ein bisschen (meine Ma und ich die ganze Zeit), während danach die anderen drei Truppenteile auch mal das moderne Bad erkundeten (und schnell reumütig zurückkehrten ...).

Diana und Thomas gingen gegen 1 Uhr raus, wir anderen drei gegen 2 Uhr, die beiden waren in die Bumm-Bumm-Bar direkt neben dem Bad nicht hereingekommen, weil sie "Flipflops an hatten", dafür konnten sie beobachten, wie regelmäßig Kundinnen der Bar aus dem Etablissement herausgeführt werden, weil sie ein (oder fünf) Bier zuviel getrunken hatten ...

Wir waren (wieder) nüchtern, fuhren zum Szimpla Kert, unsere Etage wurde geräumt, kurz bevor wir Getränke kaufen konnten, wir kauften dann unten welche, fanden am Ende zusammen und wackelten nach dem zweiten Bier im Szimpla gemütlich zurück ins Hotel, wo wir um kurz nach vier Uhr ankamen ...

Schöner Tag, entspannter Tag, gute Nacht (es ist schon hell hier!) ...

Im Stadtwäldchen

Burg

In der Burg

Stadtwäldchen

Am Donauufer

Parlament

Szimpla 


Donnerstag, 18. Juni 2026

Im Zeichen des Parlaments

... stand der heutige Tag, denn irgendwie tänzelten wir gefühlt den ganzen Tag ums Parlament herum - und das war ein sehr gemütlicher Tag heute ...

Wir schliefen einigermaßen gut, ließen uns aber Zeit und waren um kurz nach neun Uhr unten. Willi winkte uns schon von der gegenüberliegenden Straßenseite aus dem Café, und zu dritt liefen wir in Richtung Oper, um dort unser Frühstück einzunehmen.

Das, meine Damen und Herren, war nicht ganz billig, aber sehr lecker. Willi und meine Ma aßen ein Croissant mit Avacado, Räucherlachs, pochiertem Ei und Sauce Hollandaise, während ich gegrillten Halloumi, Rührei, Hummus und Pitabrot verspeiste. Hervorragend!

Wir wollten gerade zahlen, als Diana und Thomas zu uns stießen, die tranken noch einen Kaffee, danach liefen wir zur Stephansbasilika (gingen aber nicht rein) und danach zum Parlament. Wir schauten uns diesen monumentalen Bau an und wanderten danach ans Donauufer, an dem gusseiserne Schuhe installiert sind, als Mahnmal für die von den ungarischen Pfeilkreuzlern, Kollaborateuren der Nazis, ermordeten Menschen, die vor ihrer Erschießung ihre (für die damalige Zeit) wertvollen Schuhe ausziehen mussten, ehe ihre Leichen in der Donau verschwanden ...

Wir fuhren mit der U-Bahn rüber auf die andere Donauseite (und beschlossen währenddessen, dass wir 2027 Porto machen ...) und guckten von meiner Stamm-aufs-Parlament-guck-Kneipe aufs Parlament. Dazu wurden natürlich Kaltgetränke konsumiert.

Von dort ging es - wieder zurück nach Pest - zur Station Astoria, von der wir ins jüdische Viertel und dort zunächst ins Szimpla Kert liefen. Das öffnete aber erst in einer halben Stunde, sodass wir uns den angrenzenden Street-Food-Court anschauten und auch kurz meine andere Stammkneipe in Budapest.

Um kurz nach 15 Uhr enterten wir das Szimpla Kert, die alte Ruinenkneipe, die inzwischen ziemlich Mainstream ist, aber da fühlten wir uns alle auf Anhieb wohl - auch hier wurden Kaltgetränke in dem vermeintliche versifften Innenhof des Szimpla Kert konsumiert, ehe wir mit einem kurzen Abstecher in die Fressmeile und zu den jüdischen Lokalitäten im jüdischen Viertel wieder zu unserer Kneipe von gestern Abend wanderten.

Wir wurden wieder begrüßt, uns wurde für die Wiederkehr gedankt, obwohl wir einen Truppenteil (Thomas) an den Barber Shop verloren hatten und selbiger Truppenteil erst eineinhalb Stunden später wieder auftauchte.

Das Abendessen war auch heute wieder ganz hervorragend, meine Ma verspeiste Tartar, aber auch die Ente, der Salat und das Hühnchen waren ebenso großartig wie mein erneut bestelltes Wels-Paprikasch ... Allerdings war auch der Banana Colada sehr lecker (auch wenn die anderen Truppenteile skeptisch blieben), und nach Konsum eines ungarischen Pálinka (pfui Deibel) marschierten wir zurück ins Hotel.

Jetzt gucke ich noch ein bisschen Fußball, morgen gucken wir mal, ob wir in die Synagoge in der Kazinczy-Straße kommen, genügend Kippot habe ich für uns drei Männer dabei ...

Das war ein entspannter, guter, wunderbarer Tag in Budapest - morgen Abend geht es ins Rudas-Bad zum Nachtbaden, das haben wir heute gebucht ...

Frühstück heute Morgen: Halloumi, Rührei, Hummus, Pita

Blick vom Frühstück auf die Kathedrale


Croissant mit Avacado, Räucherlachs, pochiertem Ei

Stephansbasilika

Parlament

Statue vor selbigem

Schuhe am Donauufer

Parlament von Buda aus

Szimpla Kert I

Szimpla Kert II

Signature-Dessert in der Abendessen-Gaststätte

Mittwoch, 17. Juni 2026

Das mit dem Bezahlen klappt nicht so richtig

..., weil sich die beiden Männer einfach über den Wunsch der Dame hinwegsetzen und eifrig hier einladen und dort Bargeld zusammenlegen, während sie mich total wuschig machen, wenn ich versuche, mit der App, die mir Aurelia (die übrigens eine ganz formidable Finanzministerin war, danke auch an dieser Stelle noch einmal!) in bzw. nach Belgrad empfohlen hat, die Zahlungen auseinanderzuhalten ...

Irgendwie werden wir uns aber am Ende wieder einig werden, das klappt in der Truppe (auch) immer ganz gut ...

Ich erwischte gestern den Anschluss in Freiburg gerade so eben noch und fuhr von Neustadt bis nach Lenzkirch, wo meine Ma mich abholte. Um 1 Uhr war ich im Bett, um 3 Uhr klingelte der Wecker, es war furchtbar.

Wir waren trotzdem einigermaßen pünktlich fertig, und um kurz nach 4 Uhr waren wir auf dem Weg nach Stuttgart. Thomas fuhr wunderbar, aber von hinten sah das für mich aus, als ob er rast wie ein Bekloppter, obwohl er ganz gemütlich mit 130, 140 auf der Autobahn fuhr - sehr komische Fehlwahrnehmung ...

Wir waren gegen 5.40 Uhr in Stuttgart, konnten gut parken, wanderten dann länger als erwartet zum Terminal und gingen durch die relativ leere Sicherheitskontrolle. Das war schlecht, denn so hatten die Leutchen dort Zeit, die Menschen zu belästigen.

Was mich immer irritiert, ist, wie unterschiedlich die Prozesse interpretiert werden, nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern innerhalb der Kontrollen des Stuttgarter Flughafens. Dass die Powerbank überprüft wird, ist in Europa nach meiner Erinnerung noch nie vorgekommen, und dass mit den Sprays ist auch eher einmal so und ein anderes Mal anders ... Furchtbar!

Naja, wir kamen am Ende alle ungeschoren davon und tranken noch in der Flughafengastronomie ein mehr oder weniger morgendliches Getränk. Mit ausreichend Zeit machten wir uns zum Gate auf, an dem schon vorfristig geboardet wurde. Wir durften mit unserer Priority-Buchung (wir wollten ja ein Köfferchen mit dabei haben) überholen, aber das brachte uns nicht so wahnsinnig viel, denn viele Non-Priority-Leute waren schon in Richtung Flieger unterwegs.

Am Ende war das aber nicht schlimm, denn wir konnten unsere Köfferchen gut verstauen. Wir saßen zwar in der Nähe der jeweils anderen, aber kaum nebeneinander, aber das war für einen siebzigminütigen Flug auch wurscht.

Die Ankunft war natürlich im Schengen-Raum tiefenentspannt, ich kaufte den drei Reiseteilnehmern unter 65 ein Monatsticket (!!), weil das günstiger ist als ein 72-Stunden- und zwei 24-Stunden-Tickets, und die Reiseteilnehmer über 65 reisen ja kostenfrei.

Die Probe aufs Exempel wurde gleich beim Einstieg in den Bus gemacht, denn da wurde kontrolliert, und auch sonst wurde heute in Budapest mindestens dreimal eine Fahrkartenkontrolle durchgeführt; die überstanden wir natürlich immer gut, und kamen also nach Umsteigen in die Metro und Umsteigen in der Metro gut am Oktogon an.

Nun hatten wir natürlich unsere Köfferchen dabei und stolzierten daher zum Franz-Liszt-Platz. Im Café Vian wurde gefrühstückt und dann auch zu Mittag gegessen, dass leckeres ungarisches Dreher-Bier konsumiert wurde, gehört ins Reich der Legenden, aber wenigstens durfte ich da noch bezahlen und das in der App eintragen ...

Ich bekam eine Nachricht, dass wir um 14.15 Uhr einchecken könnten, das Haus und Treppenhaus erweckten - wie üblich - nicht den allerbesten ersten Eindruck, zumal da unten noch herzlich viel geraucht wurde vor der Tür, aber irgendwann kam die (junge) Chefin an und zeigte uns unsere zweckmäßig-schönen Apartments.

Wir machten uns kurz frisch und brachen dann um 15 Uhr auf: Wir fuhren auf die Margaretenbrücke, stiegen dort aus, machten über der Donau eine kurze Orientierung in Budapest, fuhren weiter zum Széll Kálmán tér, stiegen dort in den extra für uns bereitstehenden Bus hoch zur Fischerbastei ein und stiegen dort aus.

Da oben ist - wenig überraschend im Sommer - die Hölle los, aber ein paar Fotos von Parlament und Donau und Matthiaskirche konnten wir machen, ehe wir in der Gaststätte, die unter dem Namen eines britischen Starkochs firmiert, für teuer Geld ein paar Getränke konsumierten.

Wir liefen ein bisschen in Richtung Bushaltestelle, stiegen dort in den Bus runter in Richtung Kettenbrücke und stiegen dort am Clark Ádám tér aus. Wir schauten uns die Kettenbrücke kurz an (und einen Autounfall dort), dann ging es weiter über die Donau.

Ich hatte die Buslinien 210 und 216 verwechselt, also mussten wir in der Innenstadt noch einmal umsteigen, ehe wir am Heldenplatz landeten. Irgendwie war die Luft raus für heute, alle waren kaputt nach kurzem Schlaf, sodass wir nach kurzem Blick auf den Platz mit der Metro zurück zum Oktogon fuhren.

In der Menza wäre nur drinnen was frei gewesen, sodass wir mehr oder weniger zufällig eine andere Kneipe ansteuerten, die sich dann als 4,7 bei Google herausstellte.

Die hatten wieder catfish paprikash, also Wels-Paprikasch, auf der Karte, aber ich hatte wenig Hoffnung, dass sie es wirklich hatten, weil ich schon so oft in Budapest dieses blöde catfish paprikash bestellen wollte, es aber wirklich immer aus war. Daher war ich erst perplex und dann hocherfreut, als der Ober die Bestellung ohne negative Rückmeldung entgegennahm.

Ebenfalls hocherfreut war ich, als das Essen kam, das war nämlich richtig lecker. Insgesamt haben wir da sehr gut gegessen, mit riesigem Salade niçoise, mit Schweinenacken "nach Zigeuner Art", ich wäre nicht nur nicht überrascht, wenn wir da nochmal aufschlagen würden, ich wäre sogar überrascht, wenn wir da nicht nochmal aufschlagen würde ... Weißte Bescheid ...

Bier wollte ich keines mehr trinken, die Limo war lecker, aber süß, das Wasser war hilfreich, aber vernünftig konnte ich halt doch nicht, denn es gab Banana colada, und die war seeeeehr gut.

Danach war jetzt aber endgültigst die Luft raus, wir wackelten heim, selbst ich verweigerte mich dem Absacker, gucke jetzt aber noch Fußball und dusche in der Halbzeit noch, nachdem ich mich heute Morgen beim Rasieren halb skalpiert und zwischendurch auch schon geschwitzt und Sonnencreme appliziert hatte.

Morgen geht es frühestens um 9 Uhr weiter, da könnte ich doch tatsächlich fast acht Stunden Schlaf kriegen - gucken wir mal ...

Fotos gibt es auch ein paar ...

Orientierungsblick auf Parlament und Burg und so'n Fluss

Matthiaskirche

Blick aufs Parlament

Heldenplatz

Kettenbrücke

Banana Colada

Wels-Paprikasch