Da schon vereinzelt Nachfragen einer treuen Leserin gekommen sind, wollte ich die zwei kleinen Reisen, die ich unternommen haben, um die Zwei-Wochen-Serie nicht zu reißen (die läuft heute seit drei Jahren und 200 Tagen), und ein bisschen drumherum auch erzählen.
Das Spannendste aber ist, dass die Bahn immer wieder den Vogel abschießt: Ich hatte ja am 31. Mai in Leipzig meine Bahncard 100 gekauft (und bezahlt!) und auch eine vorläufige BC100 bekommen. Normalerweise dauerte es immer so sieben bis zehn Tage, bis die Plastikkarte bei mir eintrudelte. Dieses Mal kam und kam sie nicht, sodass ich Ende Juni dann doch mal nachfragte, was da los sei. Jo, es stellte sich heraus, dass wohl der Druckauftrag nicht ausgelöst worden sei, was an sich schon unfassbar ist.
Inzwischen ist die BC100 wenigstens angekommen (zwar im Schwarzwald und nicht wie erbeten in Hannover), und auch das Deutschlandticket war wenige Stunden vor Beginn des neuen Monats auf meinem Handy, aber ich habe halt zunehmend das Gefühl, dass es bei der Bahn nicht nur nicht besser, sondern wirklich immer schlimmer wird ...
Achso, ja, nach den Arbeitstagen Ende Juni fuhr ich dann in den Schwarzwald, und weil ein Baum umgestürzt war, standen wir in Offenburg. Nach zwei Stunden stellte die Bahn fest, dass auch die Oberleitung in Mitleidenschaft gezogen worden war, sodass die Strecke gesperrt blieb. Wir wurden noch bis Lahr kutschiert, und von dort fuhr für zwei ICE-Ladungen, also 300 oder 400 Menschen, genau ein Schienenersatzverkehr-Bus. Die Bahn traute sich dann noch nicht einmal, einen Mitarbeiter mit der schlechten Botschaft hinzustellen, sondern schickte die Bundespolizei vor. Glücklicherweise war mein Mamataxi bereit, die 100 Kilometer nach Lahr zu fahren (mitten in der Nacht!) und mich dort abzuholen - unglaublich ...
Am Samstag waren wir schön zum Mittagessen und fuhren dann noch kurz zum Wiizemersteg, damit ich die Uhr neu starten konnte. Die Stoffhündin von der Arbeit, deren Rasse ich nunmehr als Mops identifiziert zu haben glaube, war natürlich auch dabei und durfte über den Datenschutz in der Schweiz berichten.
Am Sonntag, dem 28. Juni, fuhr ich dann wieder zurück nach Hannover, verfolgte das Spiel gegen Paraguay im Waterloo-Biergarten (selten habe ich danach mehrere tausend Menschen so ruhig erlebt) und verbrachte letztes Wochenende dann bei einem Ex-Kollegen und dessen Familie in der Gegend zwischen Koblenz und Wiesbaden.
Ich hätte den beiden fast kurzfristig abgesagt, weil ich mal ein ruhiges Wochenende brauchte, aber das bekam ich dort auch, mit Herumlungern auf der Couch, gutem Essen und Trinken und einem Einblick in deren Familienleben ...
Die vergangene Arbeitswoche verbrachte ich großteils in Hannover, am Donnerstag Abend fuhr ich nach Essen, übernachtete und arbeitete dort am Freitag und war am Abend bei einem Kollegen (nein, nicht dem weiteren Kollegen) und seiner Familie, um die mal kennenzulernen. Auch das war sehr schön, aber ich muss gestehen, dass ich nach der samstäglichen Ausfahrt nach Venlo (mit Mops-Bild ...) und der fast zweistündigen Verspätung des Zuges sehr glücklich war, ins Bett zu kommen, auch wenn ich dadurch die beiden letzten WM-Viertelfinals verpasste ...
Heute habe ich nun einen sehr ruhigen Tag gemacht (achso, nein, ich habe noch die Entschädigung von Eurowings für den annullierten Flug angefordert, mal gucken, was das gibt), war eben noch ein bisschen spazieren und gehe jetzt gleich ins Bett ...
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| Gerade eben unterwegs in Hannover |
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| Venlo gestern |
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| Die Leine in Hannover in dieser Woche |
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| Der Wiizemersteg, jetzt mit Hund |
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| Und der Zugang zum Wiizemersteg |








































