Meine Länder

Meine Länder
Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Erstmals seit langer Zeit Kontaktlinsen

 … habe ich in den Augen, weil ich heute schnorcheln gehen wollte - und die 20 Dollar (10 Euro) für das halbstündige Leihen der Schnorchelausrüstung (ich hätte die auch 24 Stunden haben können für den gleichen Preis!) waren es sowas von wert, es war großartig …

Ich schlief heute Morgen ganz gemütlich aus und ging nach einem kurzen Strandspaziergang ganz gemütlich duschen. Als ich fertig war, merkte ich, dass ich noch den Gegen-Uhrzeiger-Bus erwischen könnte und ging die paar Meter zum Ringstraße, da kam der Bus auch gerade schon. Mit dem fuhr ich einmal den Dreiviertelbogen um die Insel herum (es fuhr wieder der Fahrer mit der Spinnentätowierung im Nacken) bis in die Hauptstadt; ich lief wieder an der Hafenpromenade entlang zu meinem inzwischen liebgewonnenen Bite Time Cafe.

Die Kassiererin erkannte mich wieder und meinte ob meiner Bestellung der Fischerplatte, dass da viele rohe Sachen drauf seien. Ja, gute Frau, das ist ja der Sinn der Sache. Ich trank noch eine Kokosnuss dazu und bezahlte alles zusammen 18 Euro. Die Kokosnuss musste erst noch gekauft werden (das konnte ich beobachten), aber dann kam die Platte mit Ika Mata und Sashimi (wie gestern), aber zusätzlich noch Thunfisch-Carpaccio und einem gegrillten Stück Thunfisch (soviel zu "alles roh"). Das, meine Damen und Herren, gehört zum Besten, was ich in meinem ganzen Leben jemals, aber auch wirklich jemals gegessen habe - das war bei jedem Bissen eine Geschmacksexplosion, der Fisch war butterzart, es war ganz, ganz, ganz großartig. Ich trank noch eine Kokosnuss und gab heftiges Trinkgeld, aber das ist so unfassbar gut hier - das landet, natürlich, auch in meinen Restaurantempfehlungen …

Danach lief ich zurück zum Bus und entschied mich in einem Anfall von Blödheit, in den Bus einzusteigen, einfach, weil er bereitstand. Eigentlich hatte ich noch ein bisschen Bargeld holen wollen, weil ich nicht sicher war, ob die 60 Dollar, die ich noch bar hatte, reichen würden heute Abend (Spoiler: hätten sie nicht …), aber bis ich da drauf gekommen war, war der Bus schon abgefahren. Ich entschied mich um und stieg am Aroa Beach aus; da sollte man schön schnorcheln können, nur war ich ein wenig in Sorge, weil es noch zu früh am Tag (nämlich volle Mittagssonne war). Ich überlegte hin und her, entschied mich dann, mich vernünftig einzucremen und in dem Tauchladen da mir Schnorchelausrüstung zu besorgen. Das klappte problemlos, und weil ich meinte, dass ich die Leutchen da hätte Deutsch sprechen hören, fragte ich - am Ende der Vertragsverhandlungen - nach, ob da jemand wirklich Deutsch gesprochen hätte. Es stellte sich heraus, dass alle drei Leute, die gerade da waren, deutschsprachig waren … Und das, nachdem ich am Strand schon drei junge Frauen Deutsch sprechen gehört hatte …

Nun musste ich mich nur noch umziehen und also meine Badehose anziehen, aber da waren mir zu viele Menschen. Glücklicherweise gab es gegenüber eine Kneipe, da kaufte ich mir eine Cola, schmiss mein Zeug in eine Ecke und ging auf die Toilette. Das funktionierte sogar unfallfrei - und dann war ich so langsam fertig fürs Schnorcheln.

Ich versuchte es erst einmal nur mit Brille und Schnorchel und ließ die Flossen wie alles andere am Strand (und dabei blieb es dann auch, weil ich auch ohne Flossen gut vorankam). Ich schwamm 40, 50 Meter in Richtung Riff und sah auf dem Weg schon viele schöne hübsche Fischchen. Darunter müssten laut Google Papageien-, Preußen- (schwarz-weiß-gestreift) und Flötenfische gewesen sein, das sind die Dinger, die wie lange schmale Blätter im Wasser liegen. Herrlich! Ich kämpfte gerade mal wieder mit meiner Maske, als eine Frau mich fragte, ob ich die Schildkröte gesehen hätte und zeigte auf eine Stelle im Meer. Ich schnorchelte da hin und sah nix, auch weil ich in die falsche Höhe schaute. Ich tauchte wieder auf, die Frau fuchelte wieder in der Luft herum - und jetzt sah ich dieses majestätische Vieh und war fast zu nah dran … Also, Abstand marsch, marsch - und dann war das einfach nur noch wunderschön. 

Eine andere Schnorchlertruppe zog immer weiter in unsere Richtung und brachte eine weitere Schildkröte mit (nicht, dass ich die beiden hätte unterscheiden können …), auch das war toll - und zwei Schildkröten in einem Schnorchelgang ist offenbar auch nicht selbstverständlich. Das konnte ich nicht mehr toppen, ich wollte jetzt wegen Sonnenbrand auch nix mehr riskieren (obwohl ich ja gut eingeschmiert war und alles, aber trotzdem), also schwamm ich - noch mitten durch einen kleineren Fischschwarm durch - zurück zum Strand und tauchte wieder auf …

Von meinem Platz auf dem Stein beobachtete ich, wie ein echter Strandhund im Wasser um eine Familie herum Fische verfolgte; auch bekam ich eine Mail vom Flughafen, dass meine Tasche aus Vanuatu jetzt in Auckland angekommen und auch schon durch die Biosecurity durch sei. Sie baten um Bestätigung, wo das Ding hinsoll, und so haben wir uns geeinigt, dass sie es heute ins Hotel liefern, in das ich Freitag am frühen Morgen komme. Das funktionierte alles superprofessionell, auch das Hotel hat schon bestätigt, dass sie bereitstehen - so mag ich das. (Und das war mir nicht so klar, nachdem die Tante am Flughafen - sehr freundlich - immer nur "awesome" sagte, obwohl ich es eigentlich gar nicht so "awesome" fand, dass meine Tasche nicht da war …)

So, jetzt fuhr ich - meine Badehose war inzwischen trocken - mit dem Gegen-den-Uhrzeigersinn-Bus zurück in meine Unterkunft, traf auch die Vermieter an und fragte, ob ich morgen spät auschecken könnte. Kann ich leider nicht, weil jemand kommt - schade, aber dann natürlich nachvollziehbar. Sie empfohlen mir aber, das Gepäck gar nicht am Flughafen einzuschließen, sondern - für eine geringere Gebühr - an einem Hotel direkt am Flughafen. Jo, das werde ich wahrscheinlich versuchen … Damit war der Schnorchelschwimm höchstwahrscheinlich nicht nur der letzte Schwimm auf den Cooksinseln, sondern sogar auf der ganzen Reise. Das Beste kommt zum Schluss, das passt doch!

Ich ging nochmal kurz duschen und zog mich dann an, um den Bus zum Muri Night Market zu erwischen. Das klappte auch wunderbar, und ich war viel zu früh da, konnte mir aber alle Stände schon einmal anschauen. Ich setzte mich ein paar Meter entfernt in das Restaurant des Segelclubs (schöne Aussicht) und trank für teuer Geld (schöne Aussicht) zwei Bier. Dann war ich gerade wieder um Punkt 17 Uhr am Night Market - und fing mit der Völlerei an.

Alles und jeder erzählt vom Seafood Man und seinen Garlic Prawns, also musste ich die auch probieren. Jo, war schon lecker, keine Frage, und ich atme immer noch knoblauchig. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen den Garlic Prawns und der Fisherman's Platter im Bite Time, weiß ich, dass ich Letzteres vorziehe. Ich wollte aber noch mehr probieren und hatte an einem Stand Rukau gesehen, also verspeiste ich noch Rukau mit Taroknollen. Rukau wird aus Taroblättern gemacht - von der Konsistenz und vom Aussehen her ist das ähnlich zu Rahmspinat, und Taroknollen haben eine kartoffelige Konsistenz. Jo, und dann taucht man halt ein bisschen was von der Taroknolle in den Rukau rein und futtert das - sehr, sehr lecker!

Jetzt hatte ich aber Durst, und da es dort alkoholfrei zugeht, gönnte ich mir einen Banane-Mango-Smoothie (herrlich!) und noch einmal Nu (Kokosnuss); beides war klasse. Zum Nachtisch aß ich Banana Poke, Bananenpudding mit Kokosmilch, das war auch grandios, wobei ich sagen muss, dass man bei Rukau und bei dieser Banana Poke schon wissen muss, was es ist - sonst könnte es unappetitliche Assoziationen wecken …

Jetzt wollte ich aber das Fresskoma vermeiden und entfernte mich - in einem gerammelt vollen Im-Uhrzeigersinn-Bus - vom Tatort. Eine Fast-Inselrundfahrt später (ich fand zügig einen Sitzplatz) landete ich in der Nähe meiner Unterkunft. Im Supermarkt gibt es kein einheimisches Bier, also fiel ich in die Bar neben meiner Unterkunft ein; denen habe ich mit einem Bier das Fass leergemacht (oder sie wollten schon die Zapfanlage putzen …), jetzt habe ich halt neuseeländisches Bier - das hätte ich auch aus dem Supermarkt haben wollen. Allerdings ist es hier sehr hübsch, ich sitze mit Blick aufs Meer, hier ist alles offen, mir weht die Brise um die Nase, obwohl ich geschützt sitze - das ist schon sehr, sehr okay hier …

Jo, gleich geht es am Strand entlang rüber zu meiner Bude - und dann ins Bett. Morgen werde ich pünktlich auschecken, mit dem Bus in Richtung Flughafen fahren und dann mal sehen, was der Tag so bringt. Ich sitze auf dem Flug zurück nach Auckland wieder am Fenster, das passt schon einmal ...

Achso, das wollte ich noch erwähnen: Das Bussystem hier in Rarotonga ist einfach (ein Bus stündlich in die eine Richtung um die Insel, ein anderer Bus andersherum, eine halbe Stunde versetzt), aber das passt wunderbar. Klar sind die nicht auf die Minute pünktlich, aber das ist allen völlig wurscht, selbst mir, denn ich weiß, dass ich verlässlich (dem Grunde nach) von A nach B komme, und das ist wirklich wichtig, nicht (und schon gar nicht im Urlaub), ob ich um 15.28 Uhr oder um 15.38 Uhr irgendwo bin … Und mit dieser Tracking-App ist das sowieso super, da muss man nicht unnötig zehn oder fünfzehn Minuten an der Straße stehen, weil man weiß, dass der Bus noch ewig weit weg ist.

Und von einem lieben Ex-Kollegen haben ich einen richtiggehenden Anschiss für mein Foto vom "berühmten Fischsandwich" bei Charlie bekommen. Er schätze mich zwar als Mensch in höchstem Maße und Gleiches gelte für meine Urlaubs- und Reiseposts, aber das (der wunderbare Wahoo) sei ein "Stück panierter Fisch mit einer nach Herzinfarkt (oder Salmonellenvergiftung) anmutenden Soße auf einem hellen Weizenbrötchen mit zwei Salatblättern, die so aussehen, als wären sie von Holland aus zwei Wochen lang ungekühlt auf dem Schiff auf diese Insel gefahren worden und hätten dabei noch die ganze Zeit neben" einer von ihm und mir gleichermaßen nicht wirklich geliebten Ex-Chefin "gesessen. Was also in an diesem Ding berühmt?!?!" Leserbriefe sind stets willkommen, werden aber ggf. veröffentlicht … War trotzdem lecker gestern!

So, Freunde, ich glaube, ich werde spätestens nach dem nächsten Bier hier rausgeschmissen, wäre aber auch okay, dann kann ich um 21 Uhr, 21.30 Uhr ins Bett fallen (und vorher die Kontaktlinsen rausmachen) … Gute Nacht, bis morgen! (Und irgendwann kommt, versprochen, auch ein Fazit der Reise.)

Rukau mit Taroknollen

Smoothie und Kokosnuss 

Banana Poke

Würde dann doch etwas voll

Garlic Prawns

Brunch: Fisherman's Platter

The Needle, glaube ich 

Aroa Beach mit vielen Meerestieren

... einschließlich Strandhund

Dienstag, 12. Mai 2026

Die Uhr lesen gelernt

… habe ich theoretisch irgendwann mal, sollte man meinen; trotzdem stand ich heute Abend an der Stelle (und vor allem auf der Straßenseite), an der der Gegen-Uhrzeigersinn-Bus mich rausgeschmissen hatte, und wartete dort auf den Im-Uhrzeigersinn-Bus. Der kam auch angerauscht, aber eben von der anderen Straßenseite. Ich Trottel nahm also die Beine in die Hand und erwischte den Bus gerade noch; ich vermute, ich war nicht der erste Vollidiot, dem das passiert ist, denn der Fahrer tat so, als ob nichts gewesen wäre, obwohl er extra noch ein, zwei Sekunden auf mich warten musste ... Grandios, wirklich!

Nunja, der zweite Eindruck von den Cookinseln, oder vielmehr von Rarotonga, der Hauptinsel hier, war jetzt nicht soooo schlecht wie der erste Eindruck gestern. Natürlich war ich sehr früh wach, obwohl ich erst spät ins Bett gekommen war, natürlich musste ich unbedingt raus und so latschte ich im Schlafanzug aus meiner "Villa" und ging ans Meer. Joa, schon au schön, hätte ein früherer Bundestrainer gesagt. Der Strand ist wunderschön, wenn auch mit Felsen überzogen, und das Wasser sah sehr, sehr flach aus - ich habe eine Luftaufnahme gesehen, und anscheinend ist beim Nord(ost)teil der Insel das Riff relativ nah am Land gelegen, sodass es zwischen Riff und Land keine schöne Badezone gibt. Dementsprechend habe ich mich hier auch nicht ins mehr oder weniger kühle Nass getraut.

Erst einmal duschte ich aber und lief dann in Richtung Bus, als ich meinen Vermietern in die Arme lief. Das US-amerikanische Pärchen hatte zuletzt in den USA auf Maui gelebt, ist inzwischen um die 80 und überspielte meinen (dezenten) Hinweis auf die ausbleibenden E-Mail-Antworten einfach. Soso ... Böse Menschen scheinen mir das aber nicht zu sein, und so hielten wir ein wenig Smalltalk. Dann wollte ich aber auf den Bus.

Der Hinweis von meiner Vermieterin, dass die Busse aufgrund der Benzinpreise aktuell kostenfrei wären, stimmt so nur für die Cookinsulaner selbst; die Touristen kriegen zwar nur eine Ermäßigung, aber die änderte mein Kalkül deutlich: Der Preis einer Tageskarte blieb bei 20 Dollar (10 Euro), aber die Zehn-Fahrten-Karte kostet nur noch 25 statt 35 Dollar - und damit entschied ich mich erst einmal für die Zehn-Fahrten-Karte.

Der Bus kam verspätet, ich stieg ein, zahlte und fuhr dann ganz gemütlich die halbe Stunde mit um die Insel, drei Viertel des volles Weges. Das Innere der Insel ist richtiggehend bergig (und unglaublich grün), die Ringstraße ist auch unglaublich grün, und im Vergleich zu Tonga oder Vanuatu ist das hier total touristisch - überall Hotels und Ferienwohnungen, Autovermietungen, kleine Restaurants, schon schick, aber das geht halt nur dank des (wunderbaren und ausreichend leistungsfähigen) Bussystems, das hier werktags im und gegen den Uhrzeigersinn stündlich die Insel umrundet (auch wenn der Gegen-Uhrzeigersinn-Bus schon am späten Nachmittag seinen Dienst einstellt).

Ich kam - ich hatte den Bus so gegen 9.20 Uhr genommen - um kurz vor 10 Uhr in Avarua an und wanderte erst einmal ein bisschen durch die Geschäfte. Die Cookinseln haben 15.000 Einwohner, Avarua 5.000, aber dafür gibt es hier richtig viele Geschäfte. Ich wanderte erst zur von Havea empfohlenen Kneipe, die war aber noch nicht auf, dann googelte ich nochmal, stutzte, schaute auf und sah da vis-à-vis an dem Haus einen Gummiadler kleben - ich hatte das deutsche Honorarkonsulat entdeckt. Juchhe! Das ließ ich mir natürlich nicht nehmen und stiefelte dorthin. Ich machte wieder Grinsekatze-Selfies und auch ein Dokumentationsbild, dann hatte ich aber Hunger und lief ans andere Ende der Strandpromenade zu einer Ansammlung von kleinen Imbissständen.

Dort hatte ich mir über Google einen ausgesucht, ich hatte die Wahl zwischen (u.a.) Ika Mata (dem in Zitronensaft gegarten Fisch) oder Thunfisch-Sashimi oder einer Kombination aus beiden. Letzteres kostete 11 Euro, wurde bestellt und verzehrt - ganz hervorragend, ganz fantastisch! In dem Moment war ich mir sicher, dass, wenn das Essen so gut bleibt, die Cookinseln und ich vielleicht doch noch Freunde werden könnten ...

Ich guckte mir noch das Gelände eines Marktplatzes an, der am Samstag ganz toll sein muss - leider sitze ich am Cookinseln-Samstag schon in Shanghai in der Metro, aber dafür gibt es morgen - relativ in der Nähe meiner Bude - einen Nachtmarkt - und den werde ich unsicher machen!
Ich lief wieder zurück in Richtung "Busbahnhof", die von Havea empfohlene Kneipe war jetzt auf, und ich musste doch dieses Cookinseln-Bier probieren, das - wie ich später herausfand - nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Jo, drei Bier später lief ich da wieder raus, nachdem ich den Blick aufs Meer sehr genossen hatte.

Ich erreichte den Bus um 13.30 Uhr (gegen den Uhrzeigersinn) und hatte mich ausgekäst, an welchen Strand ich denn einmal zum Schwimmen gehen wollte. Die Wahl fiel auf den Titikaveka Beach, und da sollte es eine schöne Kneipe geben.

Im Bus wurden allerlei Witzchen gerissen; der Fahrer war gut drauf, die Fahrgäste auch, ich lief auch da erst in die falsche Richtung, merkte das aber schnell und landete bei Charlie's on the beach ... (Spoiler: Hier blieb ich fünf Stunden.)

Ich bekam den Hinweis, dass ich Essen jetzt gleich bestellen solle, die Küche schließe; ich wollte aber gar nix zu essen, aber auch nicht mit Bier weitermachen, also trank ich Nu und bekam eine Kokosnuss mit einem Glas darunter (damit die Kokosnuss nicht wegrollt). Damit marschierte ich die paar Schritte runter an den Strand - und genoss den Blick und auch den Nachmittag. Der Blick auf dieses Türkis der Lagune, der wunderbare Strand mit der Palme, die wie gemalt ins Bild ragte, das war schon richtig, richtig schön. Nach der zweiten oder dritten Kokosnuss zog ich mir dann aber mal die Turnschuhe aus und lief barfuß ein paar Schritte in Richtung einer Sandback (im Uhrzeigersinn …). Unterwegs stieg ich von Jeans-Shorts auf Badehose um, packte meine sieben Sachen in meinen Rucksack und ging ins Wasser (hier auf den Cookinseln kannste dein Zeug liegen lassen, da kommt nix weg …).

Das Wasser war tiefer als gedacht, es war wunderbar, es war jetzt schon 15 Uhr und nicht mehr die üble Sonnenbrandgefahr - es war sehr, sehr schön, das muss ich schon sagen.

Nach der dritten Kokosnuss chattete ich mit der KI von Google (man sieht, ich führe hier im Urlaub einige Feldversuche durch) und die empfahl mir, keine weitere Kokosnuss zu trinken. Auf meine Frage, ob ich dann auf Bier umsteigen sollte, bekam ich ein vorsichtiges, aber eindeutiges Ja. Jo, und dann folgte ich der KI (da konnte sie nicht falschgelegen haben, höhö). Als es auf den Sonnenuntergang zuging, überlegte ich noch, ob ich nochmal in die Stadt fahre oder ob ich hierbleiben sollte. Ich entschied mich für Letzteres, bestellte mir dann um 17 Uhr das Fischsandwich, das hier beim Charlie angeblich ganz großartig sein sollte - jo, und bekam dann für zehn Euro zwei riesige panierte Fischfilets (Google und ich einigten uns darauf, dass das ein Wahoo gewesen sein müsse - das war kein Jubelschrei, so heißt der Fisch) in einem Brötchen, und als ich das verspeist hatte, war ich a) satt und b) mit den Cookinseln schon ziemlich endgültig versöhnt.

Ich schaute auf der Tracking-App, die ich mir heruntergeladen hatte, nach, wo der Bus war, weil der jetzt schon ein bisschen in Verzug geraten war, entschied mich dagegen, einen der Strandhunde da unten zu streichen, der mich da schon den ganzen Tag liebevoll angegrinst hatte (der russische Junge knuddelte den Wauz richtiggehend, das war schön zu sehen), sondern ging schonmal hoch und verließ dann die Bar, als der Bus im Anmarsch war.

Jo, als ich dann eingestiegen war (s.o.), ging es durch die dunkle Nacht zurück nach Avarua (abends fährt ja nur der Im-Uhrzeigersinn-Bus, sodass ich den langen Weg wählen musste) und dort - ohne erneutes Zahlen - bis zu meiner Bude. Für meinen Vordermann ging es noch ein bisschen weiter, der war nämlich auch beim Charlie gewesen, hatte aber seine Tasche vergessen und musste noch einmal eine Runde drehen. Der Fahrer sagte ihm aber sofort, dass er beim Charlie auf ihn warten würde, bis er die Tasche wieder habe - so läuft das hier auf den Cooks. (Achso, bei dem Hotel, wo der Typ aussteigen wollte, weht neben etlichen anderen auch die Bundesflagge - sehr löblich!)

Jetzt bin ich hier in meiner Bude, es ist 21.18 Uhr. Morgen will ich gerne schnorcheln gehen, aber das sollte wegen Flut und UV-Einstrahlung wohl doch erst am Nachmittag sein; und um 17 Uhr will ich ja pünktlich am Nachtmarkt sein, damit die ganzen guten Sachen noch da sind. Schauen wir mal, wie wir das angestellt kriegen, aber erstmal versuche ich morgen wirklich auszuschlafen.

Das passt schon hier, das wird die Leserin und der Leser hoffentlich gemerkt haben; ich habe heute jedenfalls nicht geschaut, ob ich vielleicht doch schon heute wieder zurückfliegen kann, aber die drei Tage hier sind ja doch eher kurz …

Achso: Das habe ich gestern vergessen, passt aber heute immer noch, denn heute habe ich es noch ein paar Meter weiter östlich geschafft - ich habe hier mit 159° 44' westlicher Länge (also schon wieder auf der Westhalbkugel) den östlichsten Punkt meines Lebens erreicht. Möglicherweise wird das noch einmal ein paar Meter weiter, wenn ich beim Schnorcheln noch auf eine der kleinen Inseln rüberkomme, aber das gucken wir dann mal.

Auch von morgen werde ich berichten (inschallah), und bis dahin gibt es viele Fotos zu bewundern. Die lade ich aber erst im Nachgang hoch, im Moment greifen wohl zu viele in den Resorts aufs Internet zu, sodass sich alles knubbelt.

Schnauze!

Am Strand bei mir I

Am Strand bei mir II

Blick aufs Inselinnere

Flagge der Cookinseln

Deutsches Honorarkonsulat 

Ika Mata und Sashimi

Meer hinter unscharfer Kokosnuss

Scharfe Kokosnuss vor unscharfem Meer

Mein Badestrand

Leckeres Fisch-Sandwich 

Abend bei Charlie I

Abend bei Charlie II

Montag, 11. Mai 2026

"Ich werde dann gestern Abend ankommen."

Reisen über die Datumsgrenzen führen zu ganz neuartigen Verrenkungen in der deutschen Grammatik, aber es ist halt korrekt so … Hier ist es jetzt (wieder) Sonntag Abend, es ist kurz vor Mitternacht und ich habe 22 Stunden verloren (oder gewonnen, da weiß ich nie, wie herum man das "richtig" sagt, weil alle anderen immer andersherum denken als ich …). Jedenfalls ist es jetzt bei mir, wenn es in Deutschland 18 Uhr ist, 6 Uhr des gleichen Tages (in Neuseeland wäre es 4 Uhr des nächsten Tages) - wir gewöhnen uns alle daran, und in drei Tagen ist es schon wieder anders.

Der erste Eindruck der Cookinseln, das muss ich schon sagen, war bescheiden. Die Einreise dauerte ewig und war - gerade für eine vermeintliche Tourismushochburg - übertrieben penibel mit Vorzeigen des Weiterreisetickets und der Unterkunftsbestätigung. Ich musste sogar nachweisen, dass ich diese Einreisegenehmigung für Neuseeland habe, obwohl ich gerade von da gekommen war (und die Grenzer wissen dürfen, dass Deutsche in Neuseeland visumfrei einreisen dürfen). Das führte in Verbindung damit, dass zwei Flieger gleichzeitig aus Auckland angekommen waren, natürlich dazu, dass wir ewig in der Schlange standen - das war in Tonga deutlich erträglicher, in Vanuatu auch, selbst auf den Salomomen ging das zügiger und in Neuseeland sowieso. Jo, die Einreise ist jedenfalls schonmal kein Pluspunkt für die Cookinseln.

Damit das hier aber jetzt maximal verwirrend wird, fangen wir am besten heute Morgen an: Ich habe zwar nicht wirklich ausgeschlafen und war um 7 Uhr wach, aber es war trotzdem ganz schön, in Auckland nicht sofort irgendwohin sprinten zu müssen. Ich duschte in aller Ruhe und ging dann runter, um mal zu gucken, was das Frühstücksbüffet für 17 Euro konnte - die Antwort ist, und das wird in dem Hotel niemanden überraschen: eine ganze Menge. Ich wollte viel mehr ausprobieren, aber konnte irgendwann nicht mehr, nachdem ich mich durch Rührei mit Speck, Würstchen, roten Bohnen und Toast, Schakschuka, Gyoza, Quiche (jeweils natürlich nur Versucherle!), Früchte, Quarkteilchen, Joghurt und eine leckere Süßspeise gefuttert hatte - da brauchte ich bis heute Abend wirklich nichts mehr essen … (Das mit dem Frühstück mache ich wieder, ich komme ja nochmal in das Hotel, diesmal für zwei Nächte vor dem Rückflug.)

Danach ging ich noch einmal aufs Zimmer und checkte dann um kurz vor 11 Uhr aus, um mit dem Shuttle um 11.15 Uhr zum Flughafen zu fahren. Der war um kurz nach halb zwölf am Flughafen, ich spazierte zum Check-in, konnte noch nicht einchecken (erst drei Stunden vorher), setzte mich noch einmal auf eine Bank, checkte dann am Automaten ein (alles ganz unproblematisch) und ging schon sehr früh durch die gähnend leere Ausreise- und die ziemlich leere Sicherheitskontrolle. So leer war die Sicherheitskontrolle, dass sie ganz genau checkten, aber obwohl mein Rucksack ausgesondert wurde, wurde er nach der zweiten Ansicht doch gleich durchwunken, ohne dass ich etwas auspacken musste …

Ich setzte mich gleich ans Gate und kaufte dort schon einmal meine eSIM für die Cookinseln (alles schien geklappt zu haben, hier auf den Cookinseln ging aber nix, weil ich die erst hätte aktivieren müssen - joa, zeigte aber natürlich schon Netz und alles Mögliche an …). Wir boardeten leicht verspätet und kamen auch mit zwanzig Minuten Verspätung oder so weg (das war schon vorher angekündigt worden), ich saß neben einem tschechischen Pärchen, ich verfolgte den Flug recht intensiv (verpasste aber sowohl die Überquerung des 180. Längengrades als auch des 172,5-ten Längengrades, der hier regelmäßig als "Datumsgrenze" gezogen wird; die Datumsgrenze ist natürlich nicht wirklich nach geografischen Koordinaten gezogen, sondern wird implizit von den Ländern durch Bestimmung ihrer Zeitzone bestimmt, aber 172° 30' W scheint zwischen Neuseeland und Niue/den Cookinseln üblich zu sein), und um 21.18 Uhr am Sonntag (9.18 Uhr am Montag in Deutschland) landeten wir.

Ich hätte nie gedacht, dass der Zoll/die Biosecurity mal vernünftiger ist als die Grenzer, aber hier auf den Cookinseln ist es so, denn nach den komischen Grenzern und dem Aufsammeln meines Koffers (der kam natürlich an, obwohl ich die Banderole höchstselbst drumgefummelt hatte …) kam ich ungeschoren durch den Zoll.

Ich hatte die gaaanz leise Hoffnung, dass meine Unterkunft gemerkt hätte, was sie für Mist gebaut hat, und mir einen Fahrer geschickt hätte; dem war aber nicht so … Die Auswahl an Taxis war auch begrenzt (zwei), aber ich lief glücklicherweise einem Taxifahrer in die Arme, der zehn Zentimeter höher, aber sonst so gebaut war wie ich, und der mich unter seine Fittiche nahm: Er müsse zwar noch auf zwei Leute warten, die ein Taxi vorbestellt hätten, aber mit denen könne er mich mitnehmen, und die beiden Chinesen und die Dreiergruppe da hinten auch noch.

Ich glaube, das war den Vorbestellern am Ende nicht so recht, aber so machte der Typ halt mit vier Parteien statt einer einen Umsatz von 100 statt 25 Neuseeland-Dollar - cleveres Kerlchen, und mir war's recht.

Nach 15, 20 Minuten Fahrt kamen wir an meine Unterkunft, und der Fahrer half mir sogar noch, meine Bude zu finden; ich scheine nicht der Erste zu sein, der ziemlich verloren in dieses Ding hier reinstolpert. Wenigstens stand an meiner Villa in der zweiten Reihe mit seitlichem Meerblick mein Name, da war ich schonmal einigermaßen beruhigt, dass zumindest die Buchung angekommen war. Wieso keine alte Sau auf meine Anfragen reagiert hat, erschließt sich mir aber weiterhin nicht.

Meine Villa hat zwei Badezimmer, davon eins mit einer Dusche mit abnehmbaren Duschkopf (diese werde ich nutzen, auch wenn ich im anderen Bad auf Toilette gehe, weil das an mein Schlafzimmer anschließt), Ventilatoren sind auch zwei vorhanden, ich hoffe, das gefällt mir hier - ich war auch kurz am Meer, das hörte sich jedenfalls ganz gut an. Mal sehen, wie das hier morgen früh aussieht. (Achso, und das WLAN kostet auch extra, da versuche ich jetzt erstmal mit meinen 10 GB klarzukommen, die in meinem Datenpaket drin sind - nix gibt's mit Bingewatching von Serien, höhö ...)

Ich hatte auf der Anfahrt eine Tankstelle gesehen, die noch offen war, und die 150 Meter dorthin lief ich. Ich kaufte Wasser, Chips (Nervennahrung brauchte ich jetzt doch ...) und so'n Ingwer-Bier ein. Richtiges Bier hätte ich auch gekauft, aber hier darf am Sonntag (und es ist ja noch Sonntag) kein Bier verkauft werden ... Jo, da ist auch so richtig eine Metallstange vor den Kühlschränken mit dem Bier drin!

Danach lief ich - mit meiner Mutter telefonierend, das Datennetz funktionierte jetzt dank der Intervention der Damen an dem Verkaufsstand in der Ankunftshalle - zurück in meine Bude und fing an, mich so gaaaanz langsam mit diesem meinem 172. Land zu versöhnen.

Es ist jetzt gerade Mitternacht vorbei, ich werde noch das Nötigste an meinen Statistiken aktualisieren, aber dann gehe ich auch ins Bett und werde morgen sowieso nicht abwarten können, mir den Strand anzugucken ... In dieser Villa gibt es zwar Sonnencreme (das ist gut, meine geht bald aus, ebenso wie die Zahnpasta), aber kein Shampoo und keine Zahnpasta (das ist alles in meiner Tasche, von der ich immer noch nicht genau weiß, wo sie ist ...), da werde ich morgen (jetzt: heute) nach dem Strandgucken gleich mal in die Tankstelle zum Einkaufen gehen, und ab 9 Uhr darf ich auch Bier für den Sundowner einkaufen ...

Also, Land Nr. 172 ist geschossen, Begeisterung sieht erst einmal anders aus, aber erfahrungsgemäß kommen so Länder und ich dann auch irgendwann doch gut miteinander aus ...

Bier gibt's hier am Sonntag keines

Abendrot unterwegs

Flughafen Auckland vom Flieger aus 

Sonntag, 10. Mai 2026

Mal gucken, was das wird ...

7.15 Uhr am Flughafen von Port Vila, Vanuatu (22.15 Uhr am Samstag deutscher Zeit)

So, heute gibt es einen Liveblog, jedenfalls dann, wenn ich in Honiara und in Brisbane auch nur ein bisschen Zeit habe und am Gate sitzen kann (und nicht von der Security rennend in den Flieger reinstürzen muss). (Und ich hoffe, die werten Leserinnen und Leser haben den Nachklapp von gestern gelesen, der lohnt sich, sagen Kenner ...)

Der Abend gestern war noch schön, ich kam noch kurz mit meinen Nachbarn, einem Pärchen von den Cookinseln, ins Gespräch, bezahlte (allein 20 Euro Kreditkartengebühr, weil die hier im Südpazifik mehr oder weniger selbstverständlich ein paar Prozent draufschlagen ...) und ging nochmal an meinen vorgestern erst entdeckten Stammplatz mit Blick auf den Sternenhimmel - wieder anders, wieder herrlich!

Die Nacht war kurz, aber ich kam pünktlich um 5.30 Uhr weg. Es war erst am Dämmern, aber da die ersten Kilometer bekanntermaßen unproblematisch waren, passte das für mich. Ich musste noch tanken, das klappte problemlos, auch mit der Aufteilung von Bargeld (meinem Restgeld) und Kreditkarte.

Ich war sogar schon um 6.15 Uhr am Flughafen, stellte das Auto ab; da war noch keiner (der kam dann erst um 6.30 Uhr; das war eigentlich auch so abgesprochen, aber da ich früher da war, warf ich dann den Schlüssel in den Key drop-off ein). Das war auch nicht verkehrt so, weil die Schlange am Check-in zwar nicht lang war, aber sehr langsam voranging, weil ständig Business-Class-Passagiere oder solche, die sich dafür hielten, an der Schlange vorbeilatschten ...

Am Ende war das Durchchecken meines Gepäcks natürlich alles kein Problem (also technisch - wir gucken mal, wie das mit den knäpplichen Umstiegen passt). In Honiara muss ich mir noch die Bordkarten für die Anschlussflüge holen; ich hoffe, das geht zügig, denn ich habe nur 50 Minuten zum Umsteigen ...

Das wird heute ein bisschen ein Ritt auf der Rasierklinge, aber das wird schon klappen, hoffe ich ...

Jetzt geht es erst einmal mit der Air-Niugini-Maschine (dass ich innerhalb eines Jahres dreimal mit denen fliege, hätte ich auch nicht erwartet vor ein paar Jahren ...), die nach Port Moresby fliegt, nach Honiara, denn an diesem Zwischenstopp auf den Salomonen steige ich dann in meinen Flieger nach Brisbane um.

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11.39 Uhr salomonischer Zeit, wir sind gerade in Honiara gestartet

"Mal gucken, was das wird", war das Motto des heutigen Tages - jo, es wurde unerwartet ein neues Land! Juchhe! Ein bisschen verschwitzt bin ich, vom Gerenne und so, aber jetzt, wo ich im Flugzeug sitze, ist mir das völlig wurscht.

Erst einmal muss ich noch einmal kurz zurück nach Vanuatu - ich weiß nicht, was die gedacht haben, was ich dabei habe bei der Sicherheitskontrolle, die haben mir sämtliche elektronischen Geräte auseinandergenommen, sowas hatte ich noch nie. Also, nicht wortwörtlich "auseinandergenommen", aber ich musste wirklich alles auspacken und selbst mein Badge von der Arbeit, das ich im Rucksack habe, weil ich nicht wusste, ob ich direkt nach der Ankunft in Deutschland nach Essen fahre, wurde beäugt ... Das war alles sehr freundlich und entspannt, aber ein bisschen grinsen musste ich dann doch.

Der Flug war völlig entspannt, ich hätte eine Dreierreihe für mich allein gehabt, wenn nicht der Chinese vom Mittelplatz vor mir sich dann auf meinen C-Platz gesetzt hätte; der störte aber nicht wirklich, zumal er bereitwillig Platz machte, als ich ihn in Honiara rausscheuchte (mein Flieger ging weiter nach Port Moresby, er anscheinend auch). Das Unterhaltungssystem von Air Niugini ist gar nicht mal so verkehrt; dass man auf sein eigenes Endgerät Daten spielt, ist ja inzwischen fast üblich, aber da konnte man sogar die Wikipedia und Wikivoyage abrufen. Allerdings war bei der Wikipedia Olaf Scholz erst seit 148 Tagen Bundeskanzler, das war also ein Stand vom ersten Halbjahr 2022, nicht direkt online ...

Jo, in Honiara auf der Insel Guadalcanal, die Menschen, die sich mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Pazifik ein bisschen auskennen, als Ort erbitterter Kämpfe etwas sagen dürfte, stieg ich - nach der Fast-Vollbremsung des Fliegers, so lang ist die Landebahn hier anscheinend nicht - dann ziemlich zügig aus und kam als Erster ins Flughafengebäude (der Flug war eh leer gewesen und bestimmt die Hälfte flog weiter nach Port Moresby); leider war vor mir ein anderer Flieger gelandet, und die Transitpassagiere müssen auch (das hatte mir aber keiner gesagt ...) durch die Einreisekontrolle. Jo, zu allem Überfluss hatte ich zwar extra nachgefragt, ob ich beim Transit eine Einreisekarte ausfüllen müsse, das wurde verneint, aber ich vermute, die Stewardess meinte, ich würde im Flieger sitzenbleiben und nach Port Moresby weiterfliegen. Also rotzte ich die schnell besorgte Einreisekarte gerade so rechtzeitig voll, bis ich endlich dran war. (Interessierte natürlich keine alte Sau, was ich da hingekritzelt hatte.)

Dann kamen der Passleser und mein Pass nicht übereinander, sodass der Grenzer erst noch alles von Hand eintippen musste. Leute, ich habe doch keine Zeit! Allerdings bekam ich einen Stempel in den Pass, dass ich bis morgen in den Salomonen bleiben dürfte. Das reicht für mich, da ich den Boden berührt habe und offiziell eingereist war - damit zählen die Salomonen für mich als 171. Land. Juchhe! (Das ist jetzt das zweite "Ghana-Ereignis": Klar habe ich von Ghana - damals mit meiner Ma auf dem Weg an die Elfenbeinküste - und nun von den Salomonen gar nichts gesehen - bis auf die Freundlichkeit der Check-in-Menschen und die Lässigkeit der Grenzer -, aber bei Ländern mit offiziell erfolgter Einreise bin ich sehr formalistisch. Ich hatte ja theoretisch das volle Recht, mich vom Flughafen zu entfernen - zumindest für den einen Tag, den sie mir in den Pass gestempelt haben -, also war ich auf den Salomonen und somit in meinem 171. Land. Wiederkommen will ich trotzdem mal, logisch!)

Ich durfte durch die schnelle Zollreihe, lief, weil der Zöllner sich missverständlich ausdrückte, in einen gesperrten Bereich rein, bis er sich korrigierte und meinte, ich müsse auf die Straße und zum Abfluggebäude. Boah, Leute! (Die waren alle superlieb, aber das war doch alles megaknapp, Mann!) (Sorry, da kam gerade das Essen ...)

Also bewegte ich mich auf öffentliches Gelände und lief die paar Schritte rüber zum Abfluggebäude, in der Hoffnung, da einen Tranfer Desk zu finden - ich brauchte ja noch meine Bordkarten ...

Joa, Pustekuchen - das war nur ein kleiner Flughafen, da gab es keinen Transfer Desk, zumal ich ja (wieder) im öffentlichen Bereich war. Argh, auch beim Check-in war eine Schlange von ein paar Leuten, aber die löste sich zum Glück schnell auf. Die Check-in-Dame, der ich meinen Pass in die Hand drückte, zog bei meiner bestätigenden Antwort auf die Frage, ob ich auf den in 20 Minuten planmäßig ablegenden Brisbane-Flug wolle, allenfalls kaum merklich die Augenbraue, aber da konnte ich jetzt wirklich nichts dafür, dass das so knapp würde. Wenn Solomon so einen knappen Anschluss verkauft, müssen sie mit so etwas eben auch rechnen.

Ich hatte schon beim Warten in der Check-in-Schlange die Ausreisekarte wieder hingerotzt; ich bekam meine Bordkarten und auch die Aussage, dass mein Gepäck unterwegs sei und nach Auckland durchgecheckt werde. Nun denn, gucken wir mal ...

Bei der Sicherheitskontrolle war natürlich auch eine Schlange, und die ließen sich auch alle Zeit - ich war gerade dran, als sie eine zweite Schlange aufmachten. Man soll es nicht glauben, aber meine Dreiviertelhose rutscht ohne Gürtel, und also stellte ich mich nach dem Durchsprinten der Sicherheitskontrolle (da guckte mal wieder kein hin) und dem Mitnehmen aller Gegenstände aus der Kontrolle erstmal die Hose haltend in die Ausreiseschlange. Inzwischen kam der zweite "Final Call" für meinen Flug, der Grenzer meinte auch, dass ich jetzt wohl der Letzte sei, stempelte mich aus (während ich den Gürtel meiner Hose schloss) und ich rannte zum Gate.

Die Gate-Tante war total lieb, meinte, ich solle mir Zeit lassen (soviel zum "Final Call") und dann lief ich hysterisch-ungläubig grinsend, dass das doch noch geklappt haben sollte, zur Treppe und in Richtung Flugzeug. Bums, da lag ich fast auf der Nase, weil ich eine Stufe verfehlt hatte ... Ich konnte mich aber gerade noch abfangen, grinste die Flugbegleiterin an, die mich beobachtet hatte, und betrat den ziemlich leeren Flieger. Ich guckte den einen oder anderen um Entschuldigung heischend an, aber da kamen noch ein paar Leute nach mir ...

Jetzt sitze ich hier sehr entspannt in meiner eigenen Dreierreihe und tippe schon einmal diese Zeilen (das hat jetzt mehr als eine Dreiviertelstunde gedauert, seit ich anfing zu schreiben ...).

Staatsoberhaupt der Salomonen ist Charles III., und damit fehlt mir nur noch ein einziges solches Commonwealth Realm, dessen Monarch der Mensch ist, der auch auf dem britischen Thron sitzt. Dieses fehlende Land ist Tuvalu, und auch das steht natürlich noch auf dem Speiseplan. Auch von den weiter gefassten Commonwealth-Ländern (die keineswegs alle Charles als König haben) fehlen nur noch fünf, neben Tuvalu nämlich Gabun, Kiribati, Nauru und Nigeria. Auch werde ich jetzt morgen mit den Cookinseln offenbar mein 172. Land bereisen und damit fünf Sechstel der von mir gezählten 206 Länder (171 ⅔) besucht haben - das wird doch alles so langsam! In Ozeanien ist die Hälfte jetzt geschafft, von 16 Ländern, die ich hier zähle, habe ich acht (Australien, Fidschi, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Samoa, Tonga und Vanuatu), die Cookinseln werden also das neunte Land. Auch fehlen jetzt noch 30 UN-Mitgliedstaaten, denn die Salomonen sind das 163. solche Land, das ich besucht habe. Und die Salomonen sind die erste Eintagsfliege seit Papua-Neuguinea letztes Jahr bzw. Aruba dieses Jahr, je nachdem, ob man Aruba  mitzählt oder nicht ...

Ich muss gestehen, ich habe wirklich und ernsthaft nicht damit liebäugelt und schon gar nicht gerechnet, dass ich hier einreisen muss (oder darf, hihi?), denn die 50 Minuten Umsteigezeit schienen mir schon mit normalem Transit relativ knapp. Nun ist es aber so gekommen (mit viel Gerenne, wobei ich doch für meine Verhältnisse überraschend ruhig geblieben bin), da bin ich ganz gewiss nicht böse drüber - sehr, sehr cool ...

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13.44 Uhr, am Weiterfluggate in Brisbane

Jo, der weitere Verlauf des Flugs war auch sehr entspannt, und auch wenn in Brisbane 75 Minuten Minimum Connection Time sind, hätten hier und heute auch 15 gelangt - ich lief vom Flieger praktisch direkt in die Sicherheitskontrolle rein, da waren drei Mann vor mir - für mich immer wieder überraschend ging mein Rucksack mit Flüssigkeiten und Rechner und so drin durch (da haben sie inzwischen wesentlich die Technik verbessert!). Und jetzt sitze ich schon völlig entspannt am Gate - alles bestens ...

Um 14.50 Uhr (6.50 Uhr deutscher Zeit) geht es hier in Brisbane weiter, um 20.05 Uhr (10.05 Uhr deutscher Zeit) werde ich planmäßig in Neuseeland landen und dann gucke ich mal, wann ich im Hotel ins Bett falle ... Morgen werde ich ausschlafen, mein Flieger auf die Cookinseln geht erst um 15 Uhr, sodass ich so gegen 12 Uhr am Flughafen sein will. Das ist zum Leben (sprich: in die Stadt fahren) zu wenig, also schlafe ich einfach mal aus (falls ich das hinkriege ...).

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21.04 Uhr, in der Bar in meinem Flughafenhotel

Wir boardeten in Brisbane ziemlich früh, und wenn das 50 Leute im Flieger waren, war das viel - ich hatte wieder eine Dreierreihe für mich allein. Der Pilot oder die Pilotin (es war eine Frau und ein Mann) hatten es eilig, denn wir setzten schon zwanzig Minuten vorfristig zurück und starteten um 14.43 Uhr ... Dementsprechend waren wir - nach angesagten 2:50 h Flug und zwei Stunden Zeitverschiebung - um 19.30 Uhr in Auckland und um zwanzig vor acht am Gate, 25 Minuten zu früh ...

Die Einreise war wieder völlig ausgestorben, ich war in zehn Sekunden bei der Biosecurity durch und war als Erster am Gepäckband. Ich war da, meine Tasche aber - ehrlich gesagt erwarteterweise - nicht ... Ich ging zur Gepäckermittlung, die Tante guckte nochmal am Band nach, ob die Tasche vielleicht doch da sei (war sie natürlich nicht, du Heldin!), dann bearbeitete sie den Fall. (Der Business-Class-Mensch, der seit Honiara mit mir mitgeflogen war, hatte sein Gepäck; ich vermute also, dass das Gepäck schon in Honiara nicht mitgekommen ist ...)

Da ich aber glücklicherweise vorgebaut hatte und mein Restgepäck hier in Auckland gelassen und mir eine Badehose ins Handgepäck gepackt hatte, ist das alles überhaupt nicht dramatisch. Ich hoffe halt nur, dass das Zeug bis Samstag da ist, wenn ich zurückfliegen will ... Das müsste Solomon Airlines ja hoffentlich hinkriegen.

Ich lief also durch die gähnend leere Zoll/Biosecurity-Kontrolle, die freuten sich alle, dass noch jemand kam, dann erwischte ich zum Glück noch den leicht verspäteten Shuttle-Bus zum Hotel, checkte hier ein, bekam meinen großen Koffer (mit dem fliege ich jetzt halt dann morgen, zum Glück hatte ich - am Sinn dieser Übung hatte ich zwischenzeitlich gezweifelt - einen großen Koffer gebucht) zurück (den hat das Hotel wenigstens nicht vergraben!), war kurz auf dem Zimmer und sitze jetzt hier bei einem verdienten (wie ich finde) teuren Bierchen in der Hotel-Bar ...

Das Hotel auf den Cookinseln hat sich immer noch nicht gemeldet; ich reise da jetzt einfach hin, fahre notfalls mit dem Taxi und klingle Sturm ... Ich verstehe das alles nicht, wieso man auf E-Mails und SMS nicht reagieren kann, aber gucken wir mal, was das wird ... Ich habe jetzt Booking mal dazugezogen, vielleicht können die helfen - das sehen wir dann ...

Aber das (Tasche und fehlende Hotelerreichbarkeit) ist mir heute erstmal alles wurscht - ich war in meinem 171. Land - ernsthaft komplett unerwartet! Darauf trinke ich vielleicht noch ein zweites Bier, denn morgen kann/muss ich ausschlafen ... Das Hotel hier fühlt sich nämlich schon beim zweiten Aufenthalt fast ein bisschen wie "daheim" an - klar, das ist ein Flughafenhotel, das ist maximal unpersönlich, aber wohl fühle ich mich hier irgendwie trotzdem, auch weil halt alles funktioniert, das ist schon klasse so ...

Sonnenuntergang im Flieger

Anflug auf Auckland

Küste südlich von Brisbane

Brisbane

Flughafen Brisbane

Das ist der Air-Niugini-Flieger nach Honiara aus meinem Flieger nach Brisbane

Anflug auf Honiara auf Guadalcanal, Salomonen

Samstag, 9. Mai 2026

Überfressen mit Tuluks am "Ch-something beach"

... habe ich mich heute, aber mit Tuluks, diesen himmlischen Cassava-Taschen mit Hackfleisch drin, muss man sich überfressen - die sind sooooo lecker. Naja, vielleicht waren die Bananen- und Taro-Chips sowie die Nangai-Nüsse und die Bananen auch teilschuld, aber wenn man am letzten Tag auf dem Markt ist und sich durch die Landesküche futtern will, dann muss man halt auch mal aufs Abendessen verzichte (das tue ich heute nämlich wahrscheinlich) bzw. durch ein Bierchen ersetzen ...

Der Sternenhimmel gestern war atemberaubend - das Kreuz des Südens hatte ich ja schon gepostet, aber danach setzte ich mich an den Ausguck, der nicht nur bei Tag, sondern auch bei Nacht (und da gefühlt noch mehr) fantastisch ist - und guckte einfach in den Himmel. Meine Sky-App ist gut und schön, aber wenn du da sitzt und kaum Lichtverschmutzung hast, das ist schon grandios, auch weil die Augen sich nach einiger Zeit an das Dunkle gewöhnen und du noch mehr Sterne siehst (Nein, lag nicht am Bier! Ruhe dahinten!). Das mache ich heute Abend zum Abschluss vielleicht auch noch mal ...

Abschluss ist leider das passende Stichwort, denn morgen geht es ja (leider) von Vanuatu wieder weg. Hier hätte ich noch einen Tag oder fünfundzwanzig bleiben können, ich hatte mich so langsam eingegroovt, aber ich glaube, da hätte mein Chef gewisse Einwände (und meine Kolleginnen und Kollegen hoffentlich auch), jedenfalls bei den 25 Tagen ...

Mal gucken, was das mit dem Drei-Verbindungen-Flug morgen wird, ich bin sehr gespannt und werde berichten; bisher konnte ich nur für den Flug von hier auf die Salomonen einchecken (das ist ein Flug, den ich offiziell auch mit Solomon Airlines fliege wie die beiden anderen Flüge von den Salomonen nach Brisbane und von dort nach Auckland, der aber tatsächlich von Air Niugini aus Papua-Neuguinea durchgeführt wird), aber das kläre ich hoffentlich morgen alles am Check-in-Schalter, wenn ich da so gegen 6.30 Uhr aufschlage ...

Ich ging heute Morgen erst einmal schwimmen und traute mich endlich (es war Flut), von der Sprungplattform ins Meer zu hüpfen (eineinhalb Meter, keine Sorge); unter wir war drei Meter Wasser, das reichte ganz gut ... Herrlich!

Danach ging es noch einmal nach Port Vila, denn dieses Tuluk hat es mir - im Gegensatz zum Laplap - wirklich angetan (boah, mein Bauch spannt - Ruhe dahinten!). Ich parkte wieder für meine 70 Cent direkt vor dem Markt und ging rein. Die Mamas (die nennt man wirklich so!!), die Laplap und Tuluk verkaufen, waren wieder da, und ich glaube, ich ging wieder zu der von gestern, auch wenn die leicht woanders stand als gestern. Ich nahm erstmal zwei und verspeiste die genüsslich mit Blick auf den Hafen - herrlich!!

Ich wusch mir die Hände - das ist nämlich mit den gedünsteten Bananenblättern, die das Cassava im Zaum halten, ein bisschen eine Sauerei - und stiefelte noch ein bisschen über den Markt. Da gab es Stachelannonen und Avacados und alles Mögliche, aber ohne Messer zur Hand wollte ich mir das nicht unbedingt kaufen, also hielt ich Abstand. Die Bananen sahen gut aus, die Bananenchips wollte ich unbedingt probieren, bei Taro- und Maniok-Chips wollte ich eine Auswahl treffen, und als ich die Nangai-Nüsse sah und feststellte, dass es die hauptsächlich in Vanuatu gibt, konnte ich die natürlich auch nicht unprobiert lassen.

Jo, und die nächsten zwei Tuluk wollte ich mit an den Strand nehmen, so als Mittagssnack ...

Ich fuhr aus Port Vila raus (inzwischen kenne ich mich da fast aus, auch wenn Google einen immer wieder eine altersschwache Treppe hoch- bzw. runterjagen will mit dem Auto ...) und in Richtung meiner Unterkunft; die ließ ich aber rechts liegen und fuhr fünf Kilometer weiter zum auf Google ungelogen "Ch-something beach" zu fahren (da hat sich wohl jemand den erfragten Namen nicht merken können, anstehen tut es nirgends). An dem war ich gestern vorbeigetuckert, den hatte ich da schon für gut befunden, jetzt guckte ich ihn mir nochmal an und fuhr auf den Parkplatz, an dessen Einfahrt ein Eintrittsgeld von 700 VUV (ziemlich genau 5 Euro) verlangt wurde.

Ich fuhr auf einen Parkplatz und ging zum Strand, schon in der leisen Hoffnung, dass da keiner zum Kassieren sei, als mich von der Seite ein Mann ansprach, der da wohl die ganze Zeit gesessen hatte - und an dem ich einfach vorbeigefahren war ... Jo, der wollte kassieren, bekam sein Geld (aber nur für eine Person, auch wenn er meinte, ich wäre zu mehrt - so dick bin ich nun auch wieder nicht, Bürschle!) und dann hatte ich diesen kleinen Südsee-Traumstrand (zunächst) für mich ganz allein!!!

Ich stieg in dieses wunderbare türkise Wasser, der Boden war ziemlich sandig mit ein bisschen Korallen drin, das war ganz, ganz herrlich! Ich entstieg den Fluten, holte mein Zeug, verdrückte unter anderem natürlich meine zwei Tuluks, aber auch einen Großteil der anderen Einkaufsware und guckte den zwischenzeitlich hinzugestoßenen Dorfkindern (drei Jungs, ein Mädchen) zu, wie die im Wasser herumplantschten.

Das war soooo entspannt, auch wenn ein Bänkchen (im Schatten) noch besser gewesen wäre, aber so saß ich einigermaßen bequem auf einem Baumstamm - dachte ich. Beim Aufstehen stellte ich fest, dass mir die Beine ganz schön eingeschlafen waren, stolperte ein bisschen vor mir her, bis sie wieder aufgewacht waren und ging dann noch einmal ins Wasser, ehe ich mich verabschiedete und die fünf Minuten zurück in meine Bude fuhr.

Die Chefin hat anscheinend nicht so viele Gäste, die Tuluk mögen, weil sie mir - nachdem sie meinen Müll entgegengenommen hatte, den ich eigentlich im Zimmer entsorgen wollte - gleich anbot, dass sie eine ihre Angestellten losschicken könne, mir was Lokales zu essen zu holen im nächsten Dorf. Ich dankte und orakelte (offenbar zutreffend), dass ich nicht wisse, ob ich heute Abend überhaupt etwas essen wolle ...

Danach verzog ich mich in mein Zimmer (sie drückte mir natürlich gleich ein Bier in die Hand ...), habe gerade eben noch schon einmal vorgepackt (damit ich morgen nicht um 5 Uhr noch alles zusammenfahren muss), werde gleich noch einmal schwimmen (aber nicht schnorcheln) gehen und dann den Abend bei einem Bierchen oder zwei mit Blick auf das Meer und die Sterne ausklingen lassen ...

Trööt, trööt, trööt - bevor morgen um 4.15 Uhr der Wecker geht, sodass ich um 5.30 Uhr hier wegkomme und um 6.30 Uhr mein Auto abgeben kann.

Inschallah, so sagt der Araber, so Gott will, fliege ich morgen um 8.30 Uhr (23.30 Uhr Samstag deutscher Zeit) hier in Port Vila ab und lande um 10.30 Uhr (1.30 Uhr deutscher Zeit) in Honiara, Salomonen. Das wird mein Land Nr. 170+2, also nach Niger mein zweites aktuell nur im Transit besuchtes Land, denn die 50 Minuten Umsteigezeit werden kaum zum Einreisen langen ... 

Um 11.20 Uhr (2.20 Uhr) geht es nämlich - jetzt wirklich mit einem Solomon-Airlines-Flieger - weiter, diesmal nach Brisbane in Australien. Dort komme ich um 13.35 Uhr (5.35 Uhr) an und habe auch kaum Zeit zum Umsteigen, geschweige denn zum Einreisen (auch wenn ich vorsorglich das kostenfreie australische Visum beantragt haben).

Um 14.50 Uhr (6.50 Uhr) geht es nämlich schon wieder weiter, und um 20.05 Uhr Ortszeit (10.05 Uhr deutscher Zeit) werde ich in Auckland landen. Wesentlich vor 23 Uhr werde ich nicht im Hotel sein, aber das ist okay, denn übermorgen kann ich ausschlafen, weil der Flieger auf die Cookinseln erst um 15.10 Uhr geht, aber das ist dann die Story für morgen ... (Hoffe ich!!!)

Da bin ich reingehüpft heute Morgen ...

Jetzt guckt doch nicht alle so, das ist wirklich extrem lecker!

Südsee as Südsee can?

Und noch ein bisschen aus der Serie "Unterwegs in Vanuatu"

Nachklapp (mache ich nicht gerne, aber heute muss):

Als ich zurückkam, lag auf meinem Bett ein Stapel Wäsche - definitiv nicht von mir. Ich ging zur Chefin und sagte ihr das, sie meinte, gleich käme jemand und hole das ab. Kurz darauf kam die peinlich berühmte Wäschereichefin (oder so) und holte die Sachen ab.

Als ich eben vom Schwimmen kam, fiel mir in meiner "Einfahrt" auf, dass da noch etwas lag. Es stellte sich als roter Tanga (glaube ich ...) heraus, der der Wäschereichefin wohl beim Bugsieren der Wäsche heruntergefallen war. Nun stand ich da - naja, was sollte ich machen? Ich ging zur Rezeption, musste schon im Anmarsch lachen, wie ich Ochse da so ein zartes Kleidungsstück in Signalfarbe durch die Gegend trug, den Damen an der Bar ging es genauso, aber ich sollte das Ding auf die Bar legen, sie würden sich darum kümmern ... Sehr lustig!

Freitag, 8. Mai 2026

Die Polizei war ungeduldig mit mir

..., als ich da in Port Vila auf den Highway nach links abbiegen wollte, aber nicht wie ein vernünftiger Vanuatuer einfach in den Straßenverkehr reingrätschte, sondern eine Lücke abwarten wollte. Plötzlich fuhr der große weiße Pick-up um mich herum mitten in den Straßenverkehr, und erst da sah ich, dass das die Polizei war. Nun, wenn die das können, dann kann ich das schon lange (auch wenn ich sehr dadurch unterstützt wurde, dass der Wagen von links dann für mich anhielt ...). Jo, dann war ich auch auf dem Highway ... (Und die Polizisten haben nur gelacht, wie sie da hinten auf der Pick-up-Ladefläche standen [!] und der Fahrer an mir vorbeifuhr ...)

Ich war heute Morgen ziemlich früh wach - kein Wunder, ich war gestern auch sehr früh im Bett gewesen, der faule Tag hatte mich schläfrig gemacht. Dementsprechend gut konnte ich um 5.30 Uhr (!) aufstehen, um mir den Sonnenaufgang anzuschauen ... Im Bad stellte ich fest, dass der Schwärmer, der gestern Abend an mir hochgekrabbelt war, bevor ich ihn abschütteln konnte, auf dem Spiegel komische Spuren hinterlassen hat - naja, sowas kommt in den Tropen halt vor.

Der Sonnenaufgang war schick, aber noch schicker war - natürlich - der Einzug des glorreichen SC Freiburg ins Europapokalfinale. Meine Schwägerin und mein Bruder tickerten ebenso wie einige andere liebe Freundinnen, ich verfolgte den Kicker-Ticker und zum Schluss noch das Ganze im Audiostream des SWR. Hat mich nur ein paar Monate meines Lebens gekostet, aber sonst passt das ja wunderbar.

Um kurz nach 8 Uhr verließ ich den Beach Club und setzte mich ins Auto. Ich fuhr in Richtung Port Vila, machte unterwegs schon die ersten Fotos, weil die Sonne schon draußen war (herrlich), teilweise blieb ich einfach auf der Straße stehen, weil eh minutenlang kein Auto kam. Am erstbesten Geldautomaten (in einem kleinen Kaff, Geldautomaten haben sie hier wirklich viele, sehr löblich) hielt ich an, hob (viel zu viel) Geld ab, kaufte dringend benötigtes Wasser und einen Ananassaft und fuhr dann weiter in Richtung Hauptstadt.

Google Maps leitete mich recht gut durch Port Vila, sodass ich um kurz nach 9 Uhr auf dem Parkplatz direkt neben dem Hauptmarkt zum Stehen kam. Die 70 Cent Parkgebühr drückte ich auch ab, passte schon. Der Blick von dort auf die Bucht ist schon einmal sehr, sehr schön, der Hauptmarkt - geschädigt vom Erdbeben 2024 - kleiner als gedacht.

Ich lief nach hinten zu den Essensständen, aber die boten nicht das an, was ich wollte, nämlich Laplap. Nach ein paar Runden (Früchte gibt es in dem Markt noch und nöcher) fragte ich halt eine von den Tanten hinten explizit nach Laplap, und die schickte bzw. führte mich nach vorne.

Da saßen ein paar Damen, die hatten da auch was auf dem Tisch, aber meine KI hatte mir gesagt, dass ich das Laplap direkt aus der Bananenblatt-"Verpackung" nehmen solle, dann sei es ganz frisch. Jo, die gab's da aber nicht, die hatte nur - mutmaßlich ältere - von gestern in Folie. Jetzt war mir aber alles egal, also bestellte ich ein so'n Ding mit Hühnchen, setzte mich an den bereitstehenden Tisch und fing an, mit den Händen zu essen ... Laplap besteht aus Brotfrucht, Banane (das hatte ich nicht), Taro oder Yams, das in eine Paste gekocht wird und dann mit dem Löffel - oder Tortenheber ... - portioniert wird; dazu kann man Fleisch oder Fisch nehmen, man kann es aber auch sein lassen ...

Lecker war's, aber nicht so ein richtiger Hochgenuss; vielleicht wage ich mich morgen noch einmal nach Port Vila, mal sehen, dann aber etwas später (meine KI hatte erst gemeint, dass 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr perfekt sein; nach meiner Rückkehr meckerte ich ein bisschen, weil es noch nicht frisches Laplap gab, da meinte die KI, dass es erst ab 11 Uhr oder so am besten sei ... wiedewiedewitt, und so ...) ...

Das Laplap hatte mich entgegen der KI-Vorhersage noch nicht soooo satt gemacht, also versuchte ich noch ein Tuluk. Das war noch im Bananenblatt eingepackt, das war Maniok gefüllt mit Hackfleisch, das war heiß und das war seeeeehr lecker. Wenn ich nochmal genau so vor der Wahl stünde, würde ich mir zwei oder drei dieser Tuluk nehmen und wäre glücklich ...

Nun hatte ich aber gut gefrühstückt und fuhr - wieder kam ich beim Linksabbiegen kaum aus der Einfahrt raus, weil ich noch zu viel Schiss habe hier - ein paar Meter weiter zum deutschen Honorarkonsulat. Da stand aber ein Lieferwagen davor, sodass ich den Gummiadler zu spät sah und noch eine Runde drehen musste; dabei passierte mir die Geschichte mit der Polizei, und dann stand ich nach abermaligem Abbiegen auch da in der Einfahrt. Da die Straße aber eng war und viele Menschen da waren und ich mich nicht komplett zum Brot machen wollte, schoss ich nur aus dem Auto heraus das Foto vom deutschen (und österreichischen!) Honorarkonsulatsschild (der gleiche Typ ist also Honorarkonsul für Deutschland und für Österreich) und fuhr weiter.

Nun bog ich an der Einmündung nach rechts ab, das ging schneller. (Achso, Vanuatu ist der einzige pazifische Staat auf meiner Reise, in dem man rechts fährt. Dementsprechend habe ich im Auto auf der Windschutzscheibe einen großen Aufkleber "keep right" stehen, damit die Australier, Neuseeländer, Fidschianer und sonstwas daran denken, dass sie rechts fahren müssen, weil das ja alles Linksfahrländer sind. Der Autovermietungstyp stellte aber schnell fest, dass ich ja [Kontinental-]Europäer sei und daher kein Problem haben dürfte ... Und die Statistik, in welchen Ländern ich schon gefahren bin, kommt noch, wird aber schwierig, weil ich das bei manchen Ländern gar nicht mehr genau weiß, ob meine Ma oder ich da gefahren ist ...)

Ich gedachte nun, im Uhrzeigersinn die Insel Éfaté (so mit Akzenten auf Französisch) zu umfahren - und geriet auf eine Piste, die ziemlich wild zwischen wunderbar glatt und Schlagloch an Schlagloch wechselte. Das geht ja alles noch, blöd ist es nur, wenn auf einer wunderbar glatten Straße plötzlich ein Riesenloch auftaucht (siehe Tansania letztes Jahr). Da musste ich dann doch aufpassen wie ein Schießhund, weil ich auch von der ziemlich guten Straße zwischen Port Vila und meiner Unterkunft getäuscht worden war. Ja, da gibt es auch Schlaglöcher, aber nicht so brutale Abschnitte und vor allem weniger von diesen Überraschungseiern ...

Ich fuhr also sehr stark aufpassend weiter, fand aber die Einfahrt zu den Mele-Wasserfällen trotzdem nicht, weil die wohl auch versteckt liegt; joa, Wasserfälle hab ich aber eh schon einige gesehen, das passt dann schon. Ich fuhr aber unmittelbar danach einen steilen Berg hoch und musste meinen armen Automatik-Suzuki da ziemlich quälen, damit er da hochkomme; das klappte aber schlussendlich, passte also.

"Wunderbar" ist die korrekte Beschreibung für die Fahrt, sobald man sich an die Schlaglöcher gewöhnt hat und sich traut, mal für Millisekunden die Augen von der Straße zu nehmen: Efate (ich bleibe jetzt - vielleicht - bei der englischen Schreibweise) ist unfassbar grün, Palmen, andere Bäume, alles ist sooo grün - nur die Kühe, die ab und zu in eingezäunten Weiden grasen, die sind nicht grün (und die Straße auch nicht).

Auch nicht grün sind die Menschen, die einem hier ab und zu zuwinken (und man sollte laut Reiseführer tunlichst zurückwinken!) - das ist alles sehr, sehr freundlich hier, das macht schon Spaß, das muss ich sagen. Ich habe mich vorgestern und gestern vom Aussehen der Menschen her fast wie in Papua-Neuguinea gefühlt, das ist aber wenig überraschend, weil das hier - wie in Papua-Neuguinea - Melanesier sind, und die haben - alles natürlich im Mittel - offenbar dunklere Hauttöne als die Polynesier und die Mikronesier.

Ich tuckerte da mit 30-60 Sachen durch die Gegend, wurde gar nicht sooo häufig überholt (dafür fahren hier zu wenig Autos, höhö); ich habe mehr (Klein-)Busse gesehen als gedacht, auch weiter weg von Port Vila, aber ich bereue es trotzdem nicht, mir das Auto gemietet zu haben, denn diese Inselumrundung heute wäre schwerlich möglich gewesen mit Bussen, und schon gar nicht so, dass ich schon wieder gemütlich um 13.30 Uhr zurück im Hotel bin - und gelohnt hat sie sich definitiv, diese Inselrundfahrt.

Ich fuhr nach vielleicht einer Stunde Fahrt auch am "World War II Relics Museum" vorbei, parkte auch, nachdem ich kurz gedreht hatte, wurde gleich freundlich vom Inhaber begrüßte, ging dann aber doch nicht rein, sondern fotografierte nur von außen. Der Inhaber fragte auch, wo ich herkäme, und auf die Antwort "Germany" meinte er dann, "ah, you were on the other side!" Jo, das ist wohl wahr, auch wenn wir Deutschen im Pazifik glücklicherweise nicht auch noch so massiv die Finger im Spiel hatten ...

Weiter ging es durch etliche Dörfer, aber auch über offene Strecke, bis ich schließlich an der Ostküste wieder ans Meer kam.

Die Strände hier sind offenbar nicht so richtig Allgemeingut, sondern den Dorfgemeinschaften wird zugestanden, für die Bewirtschaftung der Strände Eintritt zu verlangen; das geht dann aber schnell in die mehreren Euro (1.000 VUV, also 7 Euro, sind keine Seltenheit), und das finde ich dann nicht so grandios.

Überhaupt ist Vanuatu schon ziemlich touristisch, kein Wunder, es ist ja auch sehr schön, und die Australier und Neuseeländer haben das offenbar auch schon herausgefunden, drei Stunden von ihnen entfernt. Das führt dann aber halt auch dazu, dass die Menschen hier - und da ist ihnen wahrscheinlich auch kein Vorwurf zu machen - dann halt auch versuchen, Geld zu verdienen. Für die blaue Lagune müsste ich 1.500 VUV, also 10,50 Euro, Eintritt zahlen; das überlege ich mir nochmal ... Morgen ist ja auch noch ein Tag, und nur ein paar Kilometer von mir entfernt ist ein schöner Sandstrand, der wohl "nur" 500 VUV kostet (3,50 Euro, und auch das nur, wenn jemand da ist ...). Angesichts der Tatsache, dass ich eh zu viel Geld abgehoben habe, könnte man das sogar machen.

Ich schließe im Moment nicht aus, dass ich morgen - ich habe noch genug Puffer in meinen 400 erlaubten Kilometern drin, glaube ich - noch einmal nach Port Vila fahre, mir da zwei, drei Tuluks fürs Mittagessen hole, die an dem schönen Sandstrand mir einverleibe und danach noch ein paar Stunden hier im Hotel mache (und vielleicht sogar einmal schnorchle) - jo, das klingt gar nicht so schlecht. (Ausgeschlafen wird aber auf alle Fälle!)

Nach meiner Rückkehr parkte ich jedenfalls - wie ich fand - unglücklich, aber die Chefin meinte, das passt schon; na gut ... Ich ging ins Zimmer, dann an die Bar, belohnte mich mit einer Hopfenkaltschale und einem amerikanischen Zuckergetränk, saß dann vor meiner Bude zum Blogschreiben und ging noch einmal schwimmen.

Ich war gerade auf dem Weg aus dem Wasser, als mich so ein Fisch in die Wade biss ... Vor lauter Schreck - oder auch vor Lachen - fiel ich um und rettete mich auf die unterste betonierte Stufe, da saß ich noch ein bisschen, wurde noch einmal in den Oberschenkel gezwickt und kam dann - stehenderweise - mit der Chefin ins Gespräch.

Sie berichtete, dass ein Pärchen einmal wegen des "Lärms" (=Meeresrauschen!) abgereist sei; ich sagte ihr auch, dass mir das Ding hier sehr gut gefalle, auch wenn ich am Anfang unsicher war, ob das hier ohne Klimaanlage funktioniert (Spoiler: tut es sehr gut). Die Anlage ist echt klasse, weil man zusammenkommen kann, wenn man will, aber das keineswegs muss, wenn man es nicht will, und es gibt so viele Orte, wo man seine Ruhe haben kann, natürlich nicht zuletzt auf dem wunderbaren Ausguck auf der (kleinen) Landzunge ...

Die Zeitverschiebung von (hier) neun Stunden (in Tonga waren es elf, in Neuseeland zehn) ist fast perfekt, um mit der Heimat zu telefonieren: Wenn meine Ma ins Bett geht, stehe ich gerade auf, und andersherum - so erwischen wir uns immer, das ist sehr praktisch und wird auch für den Rest der Reise in der Südsee so bleiben.

Nachdem die Chefin und ich uns verquatscht hatten, ging ich duschen und mich rasieren (Letzteres war dringend nötig), bekam dann das leckere Abendessen, das mir die Bedienung empfohlen hatte (etwas im Wok Kurzgebratenes, war völlig okay, wenn auch nicht so landestypisch wie Tuluk), und sitze jetzt hier bei meinem ... Rauschen in der Starlink-Leitung ... Bierchen draußen und höre dem "Lärm"(=Meeresrauschen) zu ... Heute (Freitag Abend) sind auch mehr Leute da, sodass die nicht schon um 19 Uhr letzte Runde zu machen scheinen ...

Das war ein schöner Tag, ich habe nicht so viele Sehenswürdigkeiten im engeren Sinn besucht, aber trotzdem (finde ich) viel erlebt. Und das Schöne war, dass ich immer noch den Tag morgen habe - und da kann ich machen, was ich will, bevor es dann am Sonntag zurückgeht nach Auckland. Ich bin gespannt auf die wacklige Route Port Vila (Vanuatu) - Honiara (Salomonen) - Brisbane - Auckland mit zwei knappen Anschlüssen, ob a) ich und b) mein Gepäck mitkommt, aber das werde ich am Sonntag Abend berichten ...

Jetzt erstmal ein paar Fotos (soweit aus dem Auto, natürlich bei stehendem Gefährt und ausgeschaltetem Motor, hust) - häh, ist das jetzt wirklich in Reihenfolge?!


Unterwegs in Vanuatu I

Unterwegs in Vanuatu II

Hauptmarkt in Port Vila

Laplap (schmeckt wirklich besser, als es aussieht!)

Eingepacktes Tuluk

... und ausgepackt

Honorarkonsulat

Weltkriegsmuseum

Wasserfall unterwegs

Auch nochmal unterwegs

Man soll es nicht glauben, ich war heute unterwegs ...

Danach aber war ich schwimmen ...

Und über das Kreuz des Südens freue ich mich als Nordhalbkugler immer sehr ...