Meine Länder

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Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Donnerstag, 10. August 2000

Nordlandreise 2000 - 10. August 2000

Hinweis 2026:

Dieser Blogeintrag gehört zur Serie "Vorwärts in die Vergangenheit - Berichte von damals", in der ich zeitgenössische Reiseberichte veröffentliche, die nur sehr behutsam redaktionell bearbeitet wurden. Meinen Senf aus heutiger Sicht will ich nur dazugeben, wenn mir das erforderlich scheint, damit man den Hintergrund besser versteht.

Ein Parallelprojekt "Vorwärts in die Vergangenheit - Erinnerungen an frühe Reisen" umfasst Erinnerungen und Erinnerungsfragmente an frühere Reisen, die aber aus heutiger Sicht beschrieben sind.

Der vorliegende Reisebericht wurde im Juli/August 2000 verfasst und im Oktober 2026 veröffentlicht. Auf eine Überschrift wurde verzichtet, da es eine solche im Originaltext nicht gibt.

Donnerstag, 10. August 2000 - Trondheim (Norwegen) - 19. Tag - 1741 km von Zuhause entfernt

So wechselhaftes Wetter wie heute hatten wir noch nie auf dieser Reise - schwarzer Himmel, blaue Flecken, Plätterregen, Sonnenschein.

Wir waren auch heute wieder kurz vor sieben aufgebrochen und frühstückten in einem Hotel mit Buffet gut und nicht billig - wie alles in Norwegen. Danach ging es weiter auf der Strecke, wobei das Wetter seine Kapriolen schlug, bis plötzlich wunderbar blauer Himmel überwog. In Trondheim war dann Sommerwetter. Nach dem außergewöhnlich langen Einchecken in der Jugendherberge (alles voll, lahmarschige Rezeption) waren wir gegen 15.00 Uhr wieder auf dem Weg in die Stadt. Wir aßen bei einem Fischrestaurant direkt am Hafen sehr gut und verhältnismäßig preiswert. Mama aß ganze Shrimps mit Knoblauchmajonäse und war hochzufrieden, ebenso wie ich mit meinem gegrillten Lachs. Endlich fanden wir heute sogar wieder deutsche Zeitschriften - ich kaufte am Trondheimer Bahnhof einen Spiegel für 8 Mark und eine Bild-Zeitung von gestern für 3 Mark. Danach machten wir unfreiwillige Stadtrundfahrt, bis wir die Fähranlegestelle für unseren für morgen geplanten Aufenthaltstag gefunden hatten. Um 19.00 Uhr wieder in der Herberge begann Mama ihre Waschungen, während Papa und ich uns faul zurücklegten und Mama wenigstens nicht im Weg standen. Es ist jetzt halb elf und Mama wartet immer noch auf den letzten Trockengang. Ihren wohlverdienten Schlaf hat sich Mama heute wirklich noch mehr als sonst verdient.

Unser Zimmer heute reißt uns nicht zu Begeisterungsstürmen hin - insbesondere nachdem, was wir erlebt haben, aber es ist sehr sauber und zweckmäßig, auch wenn man sich im Zweifelsfall gegenseitig auf den Füßen steht - was auch in der engen Dusche gilt.

Wir sind jetzt sehr müde und gehen bald ins Bett. Morgen wollen wir auf der Badeinsel Munkholmen ein wenig richtigen Urlaub machen, wenn das Wetter es zulässt.

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