Meine Länder

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Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Samstag, 29. Juli 2000

Nordlandreise 2000 - 29. Juli 2000

Hinweis 2026:

Dieser Blogeintrag gehört zur Serie "Vorwärts in die Vergangenheit - Berichte von damals", in der ich zeitgenössische Reiseberichte veröffentliche, die nur sehr behutsam redaktionell bearbeitet wurden. Meinen Senf aus heutiger Sicht will ich nur dazugeben, wenn mir das erforderlich scheint, damit man den Hintergrund besser versteht.

Ein Parallelprojekt "Vorwärts in die Vergangenheit - Erinnerungen an frühe Reisen" umfasst Erinnerungen und Erinnerungsfragmente an frühere Reisen, die aber aus heutiger Sicht beschrieben sind.

Der vorliegende Reisebericht wurde im Juli/August 2000 verfasst und im September 2026 veröffentlicht. Auf eine Überschrift wurde verzichtet, da es eine solche im Originaltext nicht gibt.

Samstag, 29. Juli 2000 – Tallinn (Estland) – 7. Tag – 1677 km von Zuhause entfernt

Heute habe ich wahrscheinlich zum letzten Mal Stempel gesammelt: Beim Überschreiten der lettisch-estnischen Grenze bekam ich noch einen Stempel in meinen Pass, wobei der Grenzübergang dieses Mal problemlos über die Bühne ging.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings schon wieder müde, da um halb drei (!!) die Dämmerung heranbrach und wir deswegen schon früh aufgewacht waren. Das Frühstück entschädigte uns allerdings für diese Unsitte und außerdem für die zwei russischen Frühstücke, wo wir um jede Tasse Kaffee kämpfen mussten. Mama hatten es die gefüllten Hähnchenbrüstchen mit Aprikosen und Backpflaumen angetan.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in Riga fuhren wir dann gen Norden und aßen dann bereits in Estland, in Pärnu (ehemals Pernau) zu Mittag.

Nach der Ankunft in Tallinn ging Papa, dem es nicht so gut ging (Tabletten vergessen, nicht sch... können usw.), im Hotel ins Bett, während Mama und ich in die Altstadt von Tallinn fuhren. Dort konnten wir mittels eines Bähnchens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem betrachten und stellten viele Ähnlichkeiten mit Prag fest: Gässchen, Plätze usw.

Dass der Taxifahrer uns auf der Rückfahrt zum Hotel noch beschiss, fiel dabei nicht so sehr ins Gewicht – Rückfahrt doppelt so viel wie Hinfahrt.

Als wir wieder zurück ins Hotel kamen, ging es Papa besser.

Heute gibt es leider nicht so viel zu berichten, das soll aber nicht heißen, dass der Tag nicht spannend gewesen sei. Mama hat ihre ersten Schwarzstörche gesehen, der kurzfristig aufgekommene Plan, in einen estnischen Nationalpark zu gehen, um dort Schwarzstörche zu sehen, wurde aber nicht verwirklicht.

Deutsch hört man hier im Straßenbild kaum, wir trafen aber einen sympathischen Esten, der ein wenig Deutsch konnte.

Kommentar 2026:

Die KI hat beim Transkribieren das "nicht sch... können" als "nicht schlafen können" verschönert (gegen meinen Wunsch). Spoiler: Es ging nicht ums Schlafen, da bin ich mir auch heute noch sehr sicher ...

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