Hinweis 2026:
Dieser Blogeintrag gehört zur Serie "Vorwärts in die Vergangenheit - Berichte von damals", in der ich zeitgenössische Reiseberichte veröffentliche, die nur sehr behutsam redaktionell bearbeitet wurden. Meinen Senf aus heutiger Sicht will ich nur dazugeben, wenn mir das erforderlich scheint, damit man den Hintergrund besser versteht.
Ein Parallelprojekt "Vorwärts in die Vergangenheit - Erinnerungen an frühe Reisen" umfasst Erinnerungen und Erinnerungsfragmente an frühere Reisen, die aber aus heutiger Sicht beschrieben sind.
Der vorliegende Reisebericht wurde im Juli/August 2000 verfasst und im September 2026 veröffentlicht. Auf eine Überschrift wurde verzichtet, da es eine solche im Originaltext nicht gibt.
Montag, 24. Juli 2000 - Danzig/Gdansk (Polen) - 2. Tag - 1021 km von Zuhause entfernt
Heute sind wir ebenso glücklich in Danzig angekommen. Nachdem wir in der Jugendherberge recht gut gefrühstückt hatten, fuhren wir gegen 8.30 Uhr in Richtung Polen, wo wir gegen 10.00 Uhr ankamen (Grenzübergang Küstrin). Danach folgte ein zwar schöner, aber beschwerlicher Ritt über die polnische Landstraße 22 (zugegebenermaßen meist recht gut ausgebaut). Wir hatten daher für die Reise nur ein Stundenmittel von 60 km/h, während es gestern gut 120 km/h gewesen waren. Wir haben unterwegs viele Aal- und Steinpilzverkäufer gesehen. Nach einem guten Mittagessen in einem Motel an der Strecke waren wir gegen 17.00 Uhr in Danzig, wo wir dann ins Novotel eingecheckt haben. Danach sind wir zum Abendessen in die Altstadt (sehr schön ...) gegangen und schließlich noch in ein Cafe. Jetzt ist es aber auch schon 21.30 Uhr und wir gehen müde ins Bett. (ich habe ein Einzelzimmer in einem anderen Stock als Mama und Papa).
Kommentar 2026:
Dafür, dass ein guter Freund der Familie uns davor gewarnt hatte, dass man uns in Polen die Räder während der Fahrt klauen würde, klappte die Anreise nach Danzig erstaunlich gut.
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