Meine Länder

Meine Länder
Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht,
Länder in hellgrün sind fest geplant,
Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate.

Donnerstag, 5. März 2026

"Und ich bin nicht ganz unschuldig dran..."

Das, meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, ist die Untertreibung der Woche - mindestens. Sie stammt nicht von mir, sondern von der Studienfreundin, deren Sohn sich im Sommer in Ungarn (bei der dortigen Familie) befinden wird und von dort in Richtung Berlin begleitet werden soll, um an einer Familienfeier in Deutschland teilzunehmen. Und wenn fragt die Studienfreundin, wenn sowas zu machen ist? Richtig, den Autor dieses Blogs.

Nun also, und daran ist Madame nun wirklich nicht ganz unschuldig, fliege ich am 21. Juli mit kleinem Gepäck von Stuttgart nach Budapest und quartiere mich für zwei Nächte in der Nähe des Bahnhofs Nyugati ein. Ich werde den einen Tag in Budapest (den 22. Juli) voraussichtlich genießen und also einen Urlaubstag nehmen (womöglich werde ich am Vorabend nach meiner Ankunft vielleicht noch eine der Ruinenbars, wenn es die noch so gibt, heimsuchen), mal gucken, ob ich bei sommerlicher Hitze ins Thermalbad gehe oder mich eher irgendwo abkühle (wobei das im Rudasbad im Kaltbecken ja durchaus auch ginge).

Am 23. Juli heißt es jedenfalls früh aufstehen, denn um 7.30 Uhr geht der ... Zug nach Berlin. Wie? Zug? Ja, der Bub ist noch nie geflogen, und da verstehe ich die Eltern (und die Geschwister) nur zu gut, wenn sie dieses besondere Erlebnis gemeinsam mit ihm machen wollen.

Mir kommt das aber auch zu Pass, denn so komme ich dieses Jahr auf alle Fälle in die Slowakei, schließlich fährt der Zug von Budapest durch die Slowakei und Tschechien nach Deutschland. Und weil die Großeltern in der Nähe von Esztergom wohnen, ist es sogar am praktischsten, wenn meine Begleitung erst in Štúrovo, also schon in der Slowakei, zusteigt, denn von Esztergom (Ungarn) ist Štúrovo (Slowakei) fast im Wortsinne nur einen Katzensprung entfernt.

Auf der Webseite der Deutschen Bahn kann man seit wenigen Tagen (womöglich sogar erst seit heute) angeblich Zugverbindungen zu 8.000 Zielen in Europa nicht nur anzeigen lassen (das ging schon sehr, sehr lange), sondern auch buchen - und so konnte ich nun die Verbindung auch völlig problemlos buchen. Allerdings habe ich die Fahrkarte nur bis Dresden gebucht, weil ich ab Dresden ja mit der Bahncard 100, die ich dann wieder haben werde, durchfahren kann. (Da war noch ein Bug in der Buchung, denn die Fahrt nach Berlin wäre - deutlich - teurer gewesen als nach Dresden, obwohl ich die BC100 angegeben habe und der Bub in Deutschland kostenlos mit mir mitfahren kann.) Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese wirklich einfache Buchungsmöglichkeit ein Gamechanger wird - und wenn die Bahnpreise dann noch überall mit Flugpreisen mithalten könnten, wäre auch fürs Klima viel getan.

(Jaha, mein Bruder - ausgerechnet - hat mich wegen der Südseetour schon gemahnt, dass ich auch mal aufs Klima achten müsste. Siehste, Bruder, jetzt fahre ich sogar schon mit dem Zug von Budapest wieder heim anstatt zu fliegen, höhö ...)

--

Apropos Südseetour: Da habe ich es heute nur geschafft, ein Hotel in Nuku'alofa, der Hauptstadt von Tonga, zu buchen (bzw. die Buchungsanfrage rauszuschicken). In Vanuatu und auf den Cookinseln muss ich noch ein bisschen draufherum überlegen, wie ich das am geschicktesten mache, weil die Hotels gerade für den Alleinreisenden nun nicht gerade billig sind - aber wenn du Südsee willst, wo die Australier und Neuseeländer Urlaub machen, dann zahlst du eben auch Südsee ...

Auf den Cookinseln, genauer: auf Rarotonga, werde ich wahrscheinlich viel mit dem Bus erkunden (einer fährt im Uhrzeigersinn, der andere dagegen jeweils um die Insel herum und braucht dafür anscheinend 50 Minuten), in Vanuatu fahren aber offenbar nicht so viele Busse, sodass ich da womöglich ein (teures) Auto mieten muss, aber wie gesagt: Das gucke ich mir noch an ...

--

Das Hotel in Curaçao hat heute Morgen auch noch mal gefragt, ob wir auch wirklich kommen: Das tun wir. Anscheinend haben hohe Wellen den Steg, der direkt von der Anlage ins Meer führt, beschädigt, aber sie haben einen Behelfssteg hingebaut, sodass wir da hoffentlich trotzdem schwimmen gehen können. Und notfalls gehen wir ein paar Schritte weiter an den Strand, das kriegen wir wahrscheinlich auch hin ...

--

Morgen aber geht es erst einmal nach Stavanger. In Zürich fliege ich um 20.25 Uhr ab und lande um 22.15 Uhr in Kopenhagen; um 22.30 Uhr beginnt schon das Boarding für den 23-Uhr-Flug nach Stavanger, und dort sollen wir um 0.10 Uhr am Gate sein.

Da wird es zwei spannende Dinge geben: Erstens, wann genau wir den Boden berühren, denn dieser Zeitpunkt gilt innerhalb des Schengenraums als Einreisezeitpunkt, und das könnte durchaus noch vor Mitternacht und also am 6. März sein; jo, und auch spannend wird es werden, ob ich noch den letzten Bus in die Stadt erwische, denn der fährt um 0.45 Uhr ... Normalerweise sollte das langen, aber sicher bin ich halt erst, wenn ich wirklich im Bus sitze ...

Aber darüber werde ich morgen bzw. übermorgen auch berichten ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen