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| Schwerter, die gefunden wurden mit der ... |
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| Himmelsscheibe von Nebra |
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| ... mitsamt eher unspektakulärer Rückseite |
Ich berichte von meinen Reisen, um alle 206 Staaten und 50 abhängigen Gebiete der Erde (meiner Zählung) zu betreten. Aktueller Stand: 172+1 besuchte Länder und 18 besuchte abhängige Gebiete.
Nächste Reisen: 28.-30.8. Grödig (Österreich), Brezovica (Slowenien/Kroatien), Umag (Kroatien) +++ 4.-6.9. Istanbul +++ 24.-27.12. Kairo/Gizeh +++ 15.-17.1.2027 Rom
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| Himmelsscheibe von Nebra |
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| ... mitsamt eher unspektakulärer Rückseite |
... konnte ich gestern, als der Flug von Zürich über Mailand, Addis Abeba und Niamey (Niger) über Ostern mir für 524 Euro auf meiner Suchseite angezeigt wurde. Bei der Buchung wurden mir dann 465 Schweizer Franken (nicht ganz 500 Euro) angezeigt; ich drückte - nach Genehmigung meiner Ma - auf "Buchen" - und dann ging die Buchung nicht durch! So ein Mist aber auch! Da war mir jemand wohl zuvorgekommen, erst wollte ich nicht den etwas erhöhten Preis von 511 Franken (am Ende wurden 551 Euro abgebucht) zahlen, aber dann dachte ich mir, dass ich so günstig trotzdem nicht (bald und schon gar nicht sicher) nach Burkina Faso komme. Also buchte ich dann eine halbe Stunde später doch und freute mir ein Loch in den Bauch, gerade weil ich mit dem Zwischenstopp in Niger (jaha, Reisewarnung, aber ich steige wahrscheinlich nicht mal aus dem Flieger aus) auch noch ein "+1" erziele.
Jedenfalls fliege ich am 1. April abends um 21 Uhr (wenn sich die Flugzeiten in dem halben Jahr nicht noch einmal ändern ...) mit meinem aktuellen Ethiopian-Airlines-Leib- und Magen-Flug von Zürich über Mailand (eineinhalb Stunden technische Zwischenlandung) nach Addis Abeba. Dort komme ich um 7.20 Uhr Ortszeit am Gründonnerstag, 2. April, an (das müsste 6.20 Uhr deutscher Zeit sein - das ist dann schon wieder Sommerzeit!). Um 10.20 Uhr (9.20 Uhr deutscher Zeit) geht es dann weiter, bis wir um 14 Uhr nigrischer Zeit (15 Uhr deutscher Zeit) in Niamey landen. Dort stehen wir 70 Minuten auf dem Rollfeld, ehe es um 15.10 Uhr nigrischer Zeit (16.10 Uhr in Deutschland) weitergeht - um 15.25 Uhr burkinischer Zeit (17.25 Uhr deutscher Zeit) landen wir schließlich in Ouagadougou.
Am Ostermontag, dem 6. April, geht es schließlich um 9.35 Uhr (11.35 Uhr deutscher Zeit) wieder zurück, und zwar auf der gleichen Streckenführung. Um 11.35 Uhr nigrischer Zeit (12.35 Uhr in Deutschland) landen wir in Niamey, um 12.35 Uhr (13.35 Uhr in Deutschland) geht es weiter. Die Landung in Addis Abeba ist für 20.25 Uhr avisiert (19.25 Uhr in Deutschland), und von dort geht am Dienstag nach Ostern um 0.15 Uhr weiter. Mailand wird um 5.50 Uhr erreicht und um 7.05 Uhr wieder verlassen, und in Zürich landen soll ich so gegen 8.20 Uhr. Vielleicht schaffe ich es ja bis 10 Uhr wieder an den Schreibtisch ...
Mal sehen, was ich jetzt in der verhältnismäßig langen Zeit in Ouagadougou mache (einen Urlaubstag opfere ich für die Reise, weil das deutlich günstiger war so); vielleicht fliege ich auch mal nach Bobo-Dioulasso, das soll wohl die Kultur-Hauptstadt Burkina Fasos sein. Da käme man theoretisch auch mit dem Bus hin, aber von diesem Verkehrsmittel rät das Auswärtige Amt ganz eindeutig ab, und die Flüge sind zwar bezahlbar, aber auf den ersten Blick sahen die Flugzeiten nicht ganz so toll aus - das schauen wir noch, ebenso, welches der drei Hotels, die ich so im Auge habe, ich am Ende buche ...
Auf der Karte oben ist jetzt Burkina Faso (wie auch Dschibuti) hellgrün - und für Niger habe ich mir hellgelb als Farbe herausgesucht. Nach erfolgtem Transit (ohne Einreise) wird dieses Land dann dunkelgrau werden (im Gegensatz zum Hellgrau der noch überhaupt gar nicht besuchten Länder), bis es irgendwann hellgrün und dann dunkelgrün wird (aber das wird vielleicht noch ein Weilchen dauern, angesichts der Reisewarnung). An der Farbgebung habe ich gestern noch ein bisschen herumexperimentiert, weil mir die bisherige Lösung (hellgrüner Rand für Niger) in Paint zu mühsam war; so sieht es jetzt für mich akzeptabel aus ...
Nach Äthiopien bin ich erst einmal eingereist (2010, auf dem Rückweg von der WM in Südafrika), aber auf dem Flughafen dort bin ich seitdem neunmal umgestiegen (2016 auf dem Weg nach Sambia und aus Südafrika mit Uli; 2017 auf dem Weg nach Ghana und von der Elfenbeinküste mit meiner Ma; 2022 auf dem Weg aus Österreich auf die Seychellen und zurück nach Deutschland, auch mit meiner Ma; dieses Jahr mit meiner Ma auf dem Hin- und Rückweg auf die Komoren und auch dieses Jahr auf dem Rückweg aus Malawi). Zusammen mit dem Umstieg 2010 auf dem Hinweg nach Simbabwe und mit den Umstiegen dieses bzw. nächstes Jahr nach und aus Dschibuti und nach und aus Burkina Faso werde ich dann insgesamt 15 Mal über Addis geflogen sein, ohne in den letzten 15 Jahren auch nur einmal eingereist zu sein ... (Die Äthiopier machen es einem aber mit dem inzwischen ziemlich teuren Visum auch schwer, einfach mal so kurz einzureisen ...)
Eine Eintagsfliege ist Äthiopien dennoch nicht, denn während dieser einen Einreise übernachteten meine Ma und ich vom 18. auf den 19. Juni 2010 in Addis Abeba, sodass ich zwei Kalendertage in Äthiopien verbracht habe. Die Liste der Eintagsfliegen, also der Länder und abhängigen Gebiete, die ich nur an einem einzigen Tag besucht habe, ist durch die Kreuzfahrt letztes Jahr ja stark angewachsen und besteht derzeit aus (kursiv gedruckt sind abhängige Gebiete):
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Mein Pass wurde erst am Donnerstag (drei Tage nach Versand!) bei der dschibutischen Botschaft eingeliefert und auch noch nicht sofort bearbeitet; ich hoffe aber, dass er nächste Woche in den Versand geht und dann bald jedenfalls bei meiner Mutter anlandet, auch wenn ich schon morgen nach Hannover fahre und erst am 26. Oktober wieder zurückkomme.
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Am Freitag war ich in St. Blasien, um - recht erfolglos - am Altschülertreffen meiner Schule teilzunehmen. Vor dem Gang in den Partykeller schaute ich mir aber im Dom die dort ausgestellte Weltkugel im Maßstab 1:1,3 Millionen an, das war schon beeindruckend ...
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Gestern war ich dafür erfolgreich beim Fußball - die Frauen der SG Bonndorf/Lenzkirch/Schluchsee besiegten Waldhaus in einem wirklich spannenden Spiel mit 4:2. Den Damen bringe ich offenbar zumindest zuhause Glück - meistens ...
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Und gerade eben war ich noch kurz in der Schweiz und stellte sicher, dass die Uhr für meine Zwei-Wochen-Herausforderung wieder neu anfängt zu laufen. Da mir mein Fuß wehtat, fuhr ich mit dem Auto in die Weinberge über Hallau, machte dort das eine oder andere Foto und fuhr dann wieder zurück, ohne in Schleitheim oder Hausen von Dobrindts Schergen (wie der Schweizer Innenminister heißt, weiß ich nicht) belästigt zu werden - so soll es sein ...
Die nächsten beiden Wochenenden bin ich - in Deutschland - verplant, sodass das mit dem Überschreiten einer Staatsgrenze knapper werden könnte als üblich. Ich habe aber Plan A, Plan B und Plan C entwickelt, um das Auslaufen der Frist zu vermeiden:
Plan A sieht vor, dass ich nach der Rückkehr aus Halle nächsten Sonntag vielleicht noch in die Niederlande durchstarte; das hängt aber von meiner Abfahrtszeit aus Halle ab.
Plan B wäre, in der übernächsten Woche mal früher Schluss zu machen und nach Hengelo zu fahren, da wäre ich dann gegen 1 Uhr wieder in Hannover, falls alle Züge pünktlich fahren.
Plan C ist, mit der Freundin, die mich übernächstes Woche besucht, in Richtung Hessen zu fahren, in Frankfurt in den Zug in Richtung Freiburg/Schwarzwald zu steigen und dann am Sonntag Abend noch kurz am Wiizemersteg über die Grenze zu hüpfen.
Einer der Pläne wird es werden, die drei Jahre möchte ich - am 24. Dezember - auf alle Fälle voll machen.
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Jetzt aber ein paar Fotos (in umgedrehter Reihenfolge):
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| Heute: Wieder zurück in Deutschland nach Ausflug ... |
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| ... in die Schweizer Weinberge |
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| Gestern: Flutlichtatmosphäre beim Sieg der SG Bonndorf/Lenzkirch/Schluchsee |
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| ... im heimischen Waldstadion |
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| Freitag: Gaia im Dom zu St. Blasien |
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| Mittwoch: Badenian Summer auf dem ... |
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| Ganterweg |
..., und das ohne mich - das geht nur, wenn der Pass per Post zu einer Botschaft unterwegs ist - und das ist mein Reisepässlein seit heute Morgen ...
Nachdem ich gestern mangels funktionsfähigem Drucker daheim noch bei meiner Schwester und meinem Schwager das Anschreiben und den Überweisungsbeleg für das dschibutische Visum ausgedruckt hatte, ging heute der Brief mit Visumantrag in doppelter Ausführung, Flug- und Unterkunftsnachweis (sowie natürlich dem Reisepass höchstselbst) auf die Reise nach Berlin zur dschibutischen Botschaft, nachdem ich der Tante in der Post noch verkasematuckelt hatte, was ich will mit dem frankierten Einschreiben-Rückumschlag, der dann in das Einschreiben noch eingeworfen wird ...
Ich verfolge natürlich eifrig, wo sich mein Pass gerade befindet - im Moment ist die Meldung, dass er im Logistikzentrum (wo auch immer) bearbeitet wurde. Ich hoffe, der kommt morgen bei der Botschaft an - und ich hoffe, dass die Botschaft wirklich so schnell arbeitet wie behauptet, dann könnte der Pass vielleicht schon Ende der Woche wieder bei seinem Herrchen sein.
Zeit genug habe ich jedenfalls noch; der Rückumschlag sollte dafür sorgen, dass der Pass nach Bonndorf gesandt wird, wo meine Ma ihn sicher entgegennehmen kann.
Ich habe das schon länger nicht mehr gemacht, meinen Pass so auf Reisen zu schicken (das letzte Mal wird das für Guinea und Sierra Leone gewesen sein, 2019), da bin ich schon immer ein bisschen uffjerecht, was ihm so widerfährt, bis er wieder bei Papa ist.
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Der Arbeitstag heute war anstrengend, ich hatte schon neun Tage keine Staatsgrenze mehr überquert, und das Auto meiner Ma musste auch noch kurz umgestellt werden, also fuhr ich schon in der tiefsten Dämmerung noch kurz zum Wiizemersteg, lief rüber in die Schweiz, kam auf dem Wanderweg nicht so richtig weiter, weil der Sturm neulich da ganz schön gewütet hat, drehte um (der Grenzübertritt war ja geschafft) und fuhr wieder nach Hause. Die zwei Wochen haben also wieder neu angefangen, so soll es sein ...
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Zur Belohnung gab es heute dann nicht nur ein gutes Abendessen, sondern ich habe eben auch noch eine Eintrittskarte fürs olympische Curling-Turnier am 14. Februar in Cortina d'Ampezzo gebucht: Um 14.05 Uhr spielten nicht nur die Deutschen gegen einen noch zu bestimmenden Qualifikanten, sondern auch Tschechien gegen Großbritannien, Schweden gegen einen weiteren Qualifikanten und die Schweiz gegen Kanada.
Ich bin echt gespannt aufs Besele, wie mein Vater das immer genannt hat - da muss ich mich vorher nochmal etwas genauer in die Regeln einlesen, damit ich da ganz viel mitnehmen kann.
Für eine Tagestour ist es nach Cortina - anders als nach Mailand - wahrscheinlich zu weit, da schaue ich in den nächsten Tagen nochmal, ob ich irgendwo in Tirol oder Südtirol übernachte und dann nur noch ein paar Kilometer nach Cortina reinfahre. Meine Ma wollte nicht mitkommen, ich habe sie zweimal gefragt, dann ist es jetzt halt so ...
Ich bin so gespannt erst auf das Eishockeyspiel und dann aufs Curling - das wird sehr, sehr gut ...
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| Wutach at dusk |
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| Sturmschäden in der Schweiz |
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| In Titisee |
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| An meinem Lieblingssteg, ... |
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| ... hier mit Blick aus der Schweiz in Richtung Deutschland |
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| In Stühlingen beim FC Weizen |
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| Und im Bonndorfer Waldstadion bei bestem Wetter |
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| Das ist nicht die Gauchachschlucht, sondern der Wiizemersteg aus der Nacht |
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| Mondfinsternis aus meinem Schlafzimmer |
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| Lecker beim Spanier in Osnabrück |
Da hat Diana dann doch ein bisschen komisch geguckt, als ein Wildfremder sie das mitten auf der Straße fragte. Höhö. Angeblich hatte er nur Gewürze verkaufen wollen. Ja, ne, is klar ...
Nach dem Aufstehen und leckeren Frühstück brachen wir auf und liefen in Richtung Zisterne, Hagia Sophia und Blauer Moschee. An der Zisterne war eine hundert oder zweihundert Meter lange Schlange, weil, wie sich heute Abend herausstellte, heute kostenfreier Eintritt war - unabhängig davon war uns die Schlange zu lang, sodass wir zur Hagia Sophia stiefelten.
Die türkische Regierung macht immer mal was Neues, und inzwischen ist es so, dass Besucher nur noch auf die Empore dürfen, während das Erdgeschoss für die Gläubigen reserviert ist. Nun denn ... In den letzten Jahren, seitdem die Hagia Sophia wieder Moschee ist, war es ja so gewesen, dass man auch als Besucher kostenlos in die Moschee hineinkam, und offenbar hat man damit ein ziemliches Verlustgeschäft gemacht, denn aktuell werden 25 bzw. 50 Euro für den Eintritt aufgerufen. Die 25 Euro werden auf der Anzeigetafel angezeigt, aber man bekommt dann eine Google-Übersetzung vorgelegt, dass man dafür praktisch nicht sehen würde und doch die 50-Euro-Eintrittskarte kaufen solle ...
Nun waren wir nicht interessiert, dieser Halsabschneiderbande 250 Euro für unsere Fünfergruppe zu überlassen, und zogen ab. Freunde der Sonne, wenn ihr keine Touristen mehr haben wollt, sagt das doch einfach! Der hohe Preis ist ja das eine, aber diese Beschissaktion mit den verschiedenen Kartenumfängen, das ist eine definitive Unverschämtheit - schade, dass die so den Ruf dieses herausragenden Kulturdenkmals zerstören, aber wenn man beim Anblick der Touristen nur noch Dollarzeichen in den Augen hat, ist es halt nun einmal so ...
Das glatte Gegenteil ist die Blaue Moschee - dieses herausragende Kulturdenkmal kann man kostenfrei besichtigen (nicht mal für die Tücher und Beinüberzüge, wenn man zu kurze Hosen/Röcke trägt, muss man eine Gebühr bezahlen), und die Blaue Moschee ist nach ihrer Renovierung wieder wunderschön geworden - ganz großartig und vielen Dank!
Nun ging es weiter, weil der Große Basar noch einmal besucht werden sollten. Während die drei Gastronomen sich nach einem (am Ende zu teuren) Rucksack umsahen, genossen meine Ma und ich ein Getränk, das auf der Rechnung als (teurer) Energy-Drink stand, in Wahrheit aber Bier war - da hatte wohl jemand keine Schanklizenz ...
Durch den nicht überdachten (und proppevollen) Basar ging es den Berg hinunter nach Eminönu, denn wir wollten in Kadıköy noch etwas einkaufen; das erledigten wir, danach ging es wieder zurück nach Europa. Jetzt hatten wir aber - die Fähren waren heute alle gerammelt voll - die Fähre hinauf aufs Goldene Horn verpasst, sodass wir und in Karaköy in eines der Touristenlokale setzten, ein Bierchen tranken und ein paar Sardellen verspeisten.
Die nächste (volle) Fähre hinauf aufs Goldene Horn erwischten wir - und genossen an einem heißen Tag zumindest das bisschen Fahrwind, das wir abbekamen. In Eyüp gingen wir von Bord, mussten aber beim erneuten Betreten der Fähre nichts mehr bezahlen, und fuhren wieder zurück nach Karaköy. Dort eroberten wir die - überraschenderweise proppevolle - Straßenbahn und fuhren nach Sultanahmet.
Wieder landeten wir in unserer Stammkneipe, die drei Gastronomen gingen - Thomas hatte noch einen Special Deal mit der Tante in der Zisterne vereinbart, sodass sie zum Einheimischenpreis (nur ein Viertel des Ausländerpreises, auch eine richtige - Entschuldigung - Verarsche) in die Zisterne kamen, während meine Ma und ich, die die Zisterne schon mehrfach gesehen hatten, den Tisch hüteten.
Zum Abendessen gab es dann noch so einen Tontopf mitsamt ritueller Schlachtung desselben, das schmeckte laut Diana recht lecker, auch mein Hühnchenspieß war lecker, auch wenn die Portionen wie immer nicht so arg riesig waren ...
Ich machte heute Abend vorfristig schlapp, während die vier noch Istanbul unsicher machen - denn morgen geht es ja schon wieder, am späten Abend, zurück in die Schweiz und nach Deutschland.
Schön war's, wie immer, die Hagia Sophia besuche ich erst wieder, wenn die Entscheidungsträger Touristen nicht mehr als Goldesel betrachten, aber diese Politik war das einzig Unschöne (bisher) auf dieser wunderbaren Reise.
Um 22.20 Uhr landen wir morgen wieder in Zürich, wir hoffen, dass wir so gegen Mitternacht in Bonndorf sind, denn am Montag geht der Ernst des Lebens dann so endgültig wieder los ...
Fotos gibt's von heute auch, eines mit freundlicher Genehmigung von Diana:
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| In Karaköy |
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| Topkapı |
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| Vor der Blauen Moschee |
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| Blaue Moschee - Minarett |
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| Blaue Moschee (auch folgend) |