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| Heiße Quellen |
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| Alexander-Newski-Kathedrale |
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| Blick auf Sofia |
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| Steinfluss |
Ich berichte von meinen Reisen, um alle 206 Staaten und 50 abhängigen Gebiete der Erde (meiner Zählung) zu betreten. Aktueller Stand: 172+1 besuchte Länder und 18 besuchte abhängige Gebiete.
Nächste Reisen: 28.-30.8. Grödig (Österreich), Brezovica (Slowenien/Kroatien), Umag (Kroatien) +++ 4.-6.9. Istanbul +++ 24.-27.12. Kairo/Gizeh +++ 15.-17.1.2027 Rom
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| Heiße Quellen |
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| Alexander-Newski-Kathedrale |
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| Blick auf Sofia |
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| Steinfluss |
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| Wasserfall mit Rastplatz |
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| Nationalpark Zentralbalkan |
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| Zerfetzte Flagge with a view |
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| Freiheitsbogen (das Handy wackelte vom Wind) |
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| Plowdiw - Altstadt |
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| Bühne des ... |
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| Amphitheater |
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| Hügel von Plowdiw |
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| Bulgarisches Parlament nochmal in hübsch |
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| Speis und ... |
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| ... Trank, ohje, ohje ... |
Okay, für einen Blogeintrag ist das vielleicht eine etwas grenzwertige Überschrift, aber ich werde sie sogleich erläutern.
Das war nämlich die zweite Option für den Blogtitel; die erste war: "Wörth ist dieses bekannte Textverarbeitungsprogramm." Boah, ich konnte ja nicht an mich halten, als Christian den Spruch abgelassen hat, während wir gerade durch Wörth am Rhein auf dem Weg von Kaiserslautern nach Karlsruhe waren ...
Das alles lag am Crémant, den wir bei wie immer hervorragenden Frühstück in Kaiserslautern genossen hatten - zusätzlich zur Mailänder Salami, die extra für mich gekauft worden war, weil ich ja den (womöglich auch noch Schwarzwälder) Schinken verschmähen würde - am Ende aß ich tatsächlich ein halbes Schinkenbrötchen!
Dass der Einstieg in den heutigen Blogeintrag hochgradig nichtlinear ist, liegt auch am Crémant, aber versuchen wir es einfach einmal von Anfang an: Ich fuhr gestern Nachmittag gemütlich (und pünktlich, man höre und staune!) über Freiburg und Mannheim nach Kaiserslautern und wurde mit wunderbarer Pasta versorgt.
Nach guter, aber etwas unruhiger Nacht (ich hatte zu viel Pasta verspeist ...) gab es heute - damit hier keiner verhungert - leckeres Frühstück, ehe wir ganz gemütlich zum Kaiserslauterer Hauptbahnhof fuhren. Dort erwischten wir im schon bereitstehenden Regionalexpress nach Karlsruhe einen Vierersitz, stiegen gemütlich in Rastatt um und mussten auch zum Bus zum Flughafen nicht rennen.
Die Sicherheitskontrolle war auch recht leer und ziemlich entspannt, dann wurden noch - bei etwas überforderten Gaststättenbetreibern - zwei Bierchen bzw. ein Weinchen verdrückt, und jetzt sitzen wir - nach vollzogener Ausreise aus dem Schengen-Raum - am Gate und boarden gleich.
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Der Flug - ich saß am Fenster, guckte noch eine Serie und spielte sonst auf dem Handy herum - ging ziemlich problemlos vorbei. Ich saß am Notausgang in Business-Class-Belegung, das war sehr entspannt.
Nach der Ankunft ließ ich den vollen Bus einen vollen Bus sein und stieg in den hinteren Bus ein, der auch nicht wesentlich später am Terminal ankam. Die Einreise am Automaten ging mal völlig in die Hose, weil dieses doofe Ding meine Visage nicht erkannte - so ein Mist! Der Grenzer ließ mich nach endlicher Zeit aber einreisen, da warteten Jessi und Christian schon auf mich.
Wir liefen - bei verbesserungsfähiger Beschilderung, aber trotzdem - richtig zur Metro, kauften uns eine 72-Stunden-Fahrkarte und fuhren dann eine halbe Stunde in die Innenstadt. Dort führte ich die Reisegruppe natürlich zum falschen Ausgang, aber wir fanden unsere Unterkunft dennoch. Das Treppenhaus hier ist eher nicht so hübsch, aber die Bude ist absolut fantastisch - die Einrichtung ist nagelneu, wir haben zwei Schlafzimmer und zwei Badezimmer, eine gut ausgestattete Küche, es ist großartig ...
Allerdings blieben wir nicht lange hier, sondern marschierten in Richtung Löwenbrücke zu einem traditionellen bulgarischen Lokal, in dem ich mit Nina einst schon gewesen war; allein, wir kriegten keinen Tisch mehr, weil alles voll war ...
Nun denn, wir fuhren mit der Straßenbahn in Richtung Süden bis zur Fußgängerzone, liefen zum zweiten empfohlenenen Schuppen, mussten dort eine Viertelstunde warten, bis ein Tisch frei wurde - aber dann!
Wir bestellten - mit ein bisschen Schwierigkeiten aufgrund der nicht ganz unbedeutenden Lautstärke in dem Etablissement - erst einmal Bier und Wein, und danach unsere Speisen, wobei ich mich an ein Gericht namens Pokreklo wagte, mit Schweineherz und Rinderzunge. Das war richtig, richtig lecker, auch wenn Jessi und Christian das nicht so richtig nachvollziehen konnten und Christian dazu brachte, nach der Grenze des für mich Essbaren zu fragen ... Hey, ich musste Herz nochmal eine Chance geben, nachdem das in Armenien nicht ganz so toll gewesen, und ich war jetzt - vielleicht lag das auch an der Schärfe, meint Jessi - echt sehr zufrieden mit meinem Gericht.
Nach dem Bezahlen liefen wir die paar Minuten zurück in unsere Unterkunft, trinken jetzt noch einen Absacker und gehen dann ins Bett, denn morgen um 9 Uhr übernehmen wir unser Auto für unsere Ausfahrt in Richtung Plowdiw - da freue ich mich auch schon so richtig drauf ...
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| Pokreklo |
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| Löwenbrücke |
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| Bulgarisches Parlament |
... hasse ich ja wie die Pest, und wenn - wie an der Brücke über die Leiblach zwischen Lindau und Hörbranz - sowohl die "Staatsgrenze"-Plakette als auch der orangene Punkt auf der Straße (der an vielen deutsch-österreichischen Grenzübergängen die Grenze auf der Fahrbahn markiert) fehlen, dann muss das in diesem Blog höchstoffiziell gerügt werden, zumal die bis vor kurzer Zeit ausweislich Google Maps auch noch vorhanden waren ...
Nach dem intensiven Reisebuchungsabend gestern (und heute Nacht, ich ging erst um kurz nach 2 Uhr ins Bett) war die Nacht entsprechend kurz, denn ich wollte um 8.40 Uhr den Bus nehmen. Meine Ma und ich frühstückten noch, dann musste ich mich aber ein bisschen sputen, erwischte die Verbindung nach Neustadt aber problemlos.
Das heutige Ziel Österreich ist Teil der Serie "Alle deutschen Nachbarländer im laufenden Kalenderjahr", und nachdem ich bisher erst die Schweiz besucht hatte, wurde es Zeit für das zweite deutsche Nachbarland.
So voll wie heute war der Bus selten - ich hatte einen Sitzplatz, aber Leute standen (auch wenn noch der eine oder andere Platz frei gewesen wäre). In Neustadt kostete es mich ein wenig Überwindung, nicht nach Freiburg, sondern in die Gegenrichtung zu fahren, aber das schaffte ich. Die S-Bahn nach Donaueschingen hatte noch Steckdosen, danach war tote Hose mit Stromversorgung in den Zügen, was nicht ganz optimal war, da ich doch drei Gerätschaften nutzen wollte.
Sei es, wie es sei, ich stieg in Singen und Friedrichshafen um, bekam jeweils einen Sitzplatz, auch wenn das häufige Umsteigen mit dem ständigen Aus- und Einpacken der Gerätschaften ein wenig nervig war, aber die Zugverbindungen aus dem Schwarzwald in Richtung Bayern sind und bleiben einfach extrem unpraktisch.
In Lindau-Reutin stieg ich in den Bus in Richtung Oberhochsteg - das hatte ich mir kurzfristig noch so überlegt (eigentlich wollte ich zum Unterhochsteg) -, denn so bestand die (knappe) Möglichkeit, dass ich noch den Bus erwischen würde, der um 18.14 Uhr in Bonndorf ankommt. Der Bus fuhr durch Lindauer Wohnviertel, war ein paar Minuten zu spät am gewünschten Ausstiegspunkt, sodass ich zügigen Schrittes die ungefähr 500 Meter in Richtung Grenze lief.
Über diese Brücke waren meine Ma und ich wahrscheinlich damals auf der Rückfahrt aus Slowenien gekommen, als wir in Lindau beim Bayrischen Roten Kreuz einen Coronatest machen ließen, sodass mir die Gefilde nicht komplett unbekannt hätten vorkommen sollen (taten sie aber ...).
Ich schaute auf der einen Seite, ob irgendwo eine Grenzmarkierung war, sah keine, überquerte die Straße noch auf deutscher Seite, fand dort auch keine, also lief ich hinüber nach Hörbranz in Österreich, betrat österreichischen Boden, überquerte die Straße, lief zurück nach Deutschland, fand auch auf der anderen Gehwegseite (wo ich schon kurz geschaut hatte) weder Plakette noch ein Zeichen für die Grenze, ging noch einmal zurück nach Österreich und gab dann auf ...
Ich finde ja so Grenzsteine oder zumindest -plaketten offenkundig sehr schön, aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass ich in Österreich war, also war ich trotzdem glücklich ...
Ich gab über das Handy Lebenszeichen von mir, dann lief ich zurück zur Bushaltestelle. Der Bus kam mit einigen Minuten Verspätung, und die einzige wirklich knappe Verbindung war in Lindau ... Ich sprang nach der Ankunft am Bahnhof aus dem Bus, überquerte die Straße, ging schnellen Schrittes die Treppe zur Überführung hoch und am anderen Ende wieder runter, erwischte aber die Bahn ca. 45 Sekunden vor planmäßiger Abfahrt noch - und die fuhr sowieso verspätet los, alles gut ...
Ich stieg in Friedrichshafen und Singen um, wurde dort von einem Mann "gebeten", ihm beim Buchen einer Fahrkarte zu helfen, ich vertippte mich aber beim Eingeben seines Ziels Offenburg mehrfach (von der Seite auf den schlecht eingestellten Touchscreen, das ging nicht gut), worauf er mich anschauzte und ich zurückschnauzte und ihn stehen ließ - so ein Depp, also ehrlich!
Ich aß eine Kleinigkeit und stieg dann in den Zug nach Donaueschingen ein, dort stieg ich um in die S-Bahn nach Neustadt und konnte dort in den Bus einsteigen, nachdem "unser" Busfahrer und der Busfahrer, der die Haltestelle blockierte, sich fast gegenseitig an die Gurgel gegangen waren - aber insgesamt war "unser" Busfahrer ziemlich unentspannt ...
Um kurz nach 18 Uhr war ich in Bonndorf, stieg am Bahnhof aus, weil ich noch etwas einkaufen wollte, und lief dann die verbleibenden Meter zurück nach Hause.
Morgen habe ich nix vor, jedenfalls nichts, wofür ich das Haus verlassen müsste ...
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Bei der Lektüre des mitten in der Nacht geschriebenen Blogs fiel mir auf, dass ich nur im Schlusssatz erwähnt hatte, dass meine Ma nach Panama und Ecuador mitkommt - und aus dem Schlusssatz kann man auch die - korrekte - Schlussfolgerung ziehen, dass wir alleine unterwegs sind. Ich hatte nach der Ankunft in Bonndorf am Donnerstag Abend (meine Ma und ich versackten noch ein bisschen am Küchentisch) mit meiner Ma gesprochen (ja, wir sprechen miteinander, wenn wir versacken - Mannometer!) und sie spaßeshalber mal gefragt, ob sie nicht mitkommen will ...
Ich glaube inzwischen, am Gesicht meiner Mutter, wenn sie - automatisch - "nein" sagt, ablesen zu können, ob sie wirklich "nein" meint oder aber "eigentlich will ich doch 'Ja, ja, ja!' rufen, aber ich muss noch ein bisschen Pokerface beibehalten" - Memo an Mutter: Du hast kein gutes Pokerface ...
In der Nacht auf Freitag jedenfalls kam das "nein" so zögerlich, dass ich sie nur angrinste, sie sah mein Grinsen, grinste schief zurück, in dem Moment war das so gut wie gebongt, dass wir diese Tour machen - und keine 24 Stunden später war ja der Flug gebucht ...
So soll es sein!
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Jessi und Christian kommen auf diese Tour dementsprechend nicht mit, die wollen dieses Jahr (neben unseren, öhm, fünf noch ausstehenden gemeinsamen Reisen) noch ein bisschen in Europa sich umgucken, aber wir haben heute, als ich unterwegs war, uns noch weiter in die Feuerland-Reise reingequatscht ...
Der Samstag, 22. Februar 2025 wäre ein gutes Abflugdatum, weil wir dann ausreichend Zeit in Chile hätten, um nach Punta Arenas und auf die Fähre nach Puerto Williams zu kommen. Angeblich am letzten Sonntag jedes Monats bringt die chilenische Regierung Proviant nach Puerto Toro, den südlichsten Weiler Südamerikas (und möglicherweise, je nachdem, wie man die Containeransammlung in der Antarktis bezeichnen will, sogar der Welt), und die scheinen Touristen da kostenfrei mit hinzunehmen.
Mein bisher (global) südlichster Punkt war im Süden der neuseeländischen Südinsel bei 46° 41' südlicher Breite, Puerto Toro läge bei etwa 55° 5' südlicher Breite, also nochmal einen Quantensprung weiter südlich.
Selbst wenn das nicht klappen sollte, wäre Puerto Williams mit 54° 56' südlicher Breite oder - möglicherweise - ein Punkt auf der Fähre bei 54° 59' (Openstreetmap) oder gar bei 55° 15' (Google Maps) - so eindeutig scheint es nicht zu sein, welche Route die Fähre nimmt - sehr deutlich der südlichste Punkt meines Lebens - da werde ich es ertragen, dass ich in Chile und Argentinien schon war.
Argentinien natürlich, weil wir von Puerto Williams (Chile) nach Ushuaia (Argentinien) übersetzen wollen würden. Mal sehen, ob wir dann noch - neben den quasi obligatorischen Santiago und Buenos Aires - uns noch ein bisschen mehr im südlichen Südamerika umgucken (in Argentinien und auch in Uruguay soll es ja recht gute Steaks geben ...) ...
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Apropos Koordinaten: Im panamaischen Strandhotel werde ich wahrscheinlich den südlichsten Punkt erreichen, den ich auf dem nordamerikanischen Kontinent bisher erreicht habe, zwei Gradsekunden südlich des bisher südlichsten Punkt. Deutlich mehr als zwei Gradsekunden (nämlich mehr als fünf Grad) weiter westlich wird am Ende der Tour mein westlichster Punkt in Südamerika liegen, der war bisher in Medellín (Kolumbien) und wird jetzt bei Manta in Ecuador sein.
Achso, und das Rodizio-Lokal in Panama, von dem ich meiner Ma vorgeschwärmt habe, werden wir wahrscheinlich am Tag des Abfluges zurück nach Europa als Mittagessenlokal verwenden; dadurch, dass ich die Flüge so buchen musste, wie ich sie jetzt gebucht habe, haben wir keinen richtig schönen gemütlichen Abend in Panama-Stadt, aber auch das werden wir überleben ...
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Fotos von heute gibt es natürlich auch:
| Blick aus dem Zug auf den Bodensee |
| Österreich |
| Blick zurück nach Deutschland und auf die Grenzbrücke |
| Wieder zurück in Deutschland (angeblich ...) |
Das war die dringende Aufforderung meines Chefs heute, als ich für den 1. bis 13. Mai den schon eingetragenen Urlaub tatsächlich abrief - aber ich fürchte, ich muss ihn enttäuschen, denn nach langem, laaaaaaangem, seeeeeeeeehr laaaaaaaangem Überlegen haben wir uns jetzt - ich ein bisschen schweren Herzens - entschieden, Venezuela sein zu lassen und nur Panama und Ecuador (mein 160. Land, juchhe!!!!) zu machen ...
Die erste Buchung des heutigen Tages - die für den großen Flug - war noch ziemlich stringent - wir fliegen am 1. Mai morgens von Zürich nach Madrid und dann gleich weiter in Richtung Panama-Stadt, wo wir am Abend Ortszeit (in der Nacht nach deutscher Zeit ankommen). Zurück geht es - die ganze Reise ist nur mit Handgepäck, aber das kriegen wir sicherlich hin - am 12. Mai abends, sodass wir am 13. Mai mittags in Madrid ankommen und dann am Nachmittag in Zürich landen.
Das Problem lag darin zu entscheiden, was wir dann in Nord- und Südamerika machen. Relativ schnell klar war, dass wir am Ende ein paar Strandtage machen - da habe ich jetzt ein Riu-Hotel mit all-inclusive reserviert, das wir vom 9. bis 12. Mai unsicher machen werden.
Alles andere aber war gar nicht so klar, zumal die Flugpreisgestaltung der Airlines da drüben völlig bekloppt ist. Am Ende wäre die günstigste Verbindung von Quito (Ecuador) nach Caracas (Venezuela) gewesen, von Quito nach Panama, von dort nach Bogotá, von da postwendend wieder nach Panama (!!!!!) und von dort nach Caracas zu fliegen - und das alles mit der gleichen Fluggesellschaft, wohlgemerkt. Die Verbindung Quito - Panama - Caracas (also ohne den Abstecher nach Bogotá und zurück) wäre deutlich teurer als die aufgerufenen 208 Euro gewesen, aber wir entschieden uns dann schlussendlich doch gegen diese Schnapsidee, weil wir da a) die Nacht mehr oder weniger hätten durchmachen müssen und b) wir uns dann doch aus Sicherheitsgründen gegen Venezuela entschlossen haben.
Das Auswärtige Amt rät "dringend" vom Bereisen Venezuelas ab, die Amerikaner, Kanadier und Briten sind noch heftiger in der Wortwahl unterwegs, Reiseberichte lesen sich so, als ob es in den letzten Jahren besser geworden wäre mit der Sicherheitslage, aber immer noch nicht gut ...
Ich hatte am Schluss dann ein Hotel am Meer (aber nicht am Strand) im Auge, das man sich mal hätte anschauen können - und das als Basis für einen eventuellen Tagesausflug in die Hölle von Caracas hätte dienen können, aber da ist jetzt so viel "hätte, hätte" dabei, das ist schon in Ordnung so, gerade mit einer Mitreisenden, für die ich mich als Reiseveranstalter ja immer ein bisschen verantwortlich fühle ...
Jetzt machen wir es so, dass wir nach der Ankunft in Panama in einem Flughafenhotel schlafen und dann am 2. Mai gleich nach Quito weiterfliegen. Dort bleiben wir drei Tage (ich habe jetzt ein Boutiquehotel in der Innenstadt gebucht) und fliegen dann - wir haben uns fürs Flugzeug und gegen die angeblich zehnstündige Fahrt entschieden - nach Manta am Pazifischen Ozean.
Dort habe ich eine Art Ferienwohnung direkt am Strand und mit Meerblick gebucht, gutes Essen soll es in der Nähe auch geben, da werden wir ein bisschen Urlaub machen. Überraschenderweise gibt es einen bezahlbaren Direktflug von Manta nach Panama-Stadt, den habe ich für den 8. Mai gebucht. Ich vermute, wir werden noch einmal in dem Flughafenhotel übernachten, denn am 9. Mai morgens übernehmen wir am Flughafen einen SUV als Mietauto.
Mit dem fahren wir dann zum Panamakanal, gucken uns den mal an und starten danach zu unserem (zweiten) Strandhotel, wieder am Pazifik, durch. Dort bleiben wir bis zum 12. Mai, fahren dann gemütlich zurück zum Flughafen und steigen in unseren Flieger zurück nach Europa.
Bis auf die zweite Übernachtung im Flughafenhotel habe ich jetzt alles gebucht, das wird ein Städtetrip mit viel Stranderholung, das kann ich bestimmt auch mal gut gebrauchen - ich bin sehr gespannt, und meine Mutter auch ...
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Morgen, ähm, heute will ich nach Lindau fahren und dort einen kurzen Abstecher nach Österreich machen, denn zuletzt war ich vor elf Tagen im Ausland, da steht mal wieder ein Grenzübertritt an! Deshalb gehe ich jetzt auch voller Vorfreude ins Bett - gute Nacht!
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| Rathaus Bonndorf am Holocaust-Gedenktag |
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| Dampfende Baumstämme |
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| Blick auf den Feldberg |
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| Gutachtalbrücke |
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| Im Wald - herrlich! |
| Mein Gyros-Mittag heute Vormittag ... |
| Akropolis aus der Ferne |
| Sokrates' Knast |
| Akropolis etwas näher |
| In Plaka |
| Sowas mag ich ja - kleine Kirche von einem Hotel umgeben |
| Frühstück |
| Blick auf den Sonnenuntergang mit Akropolis |
| Oben auf dem Hügel |
| Da ward es dunkel ... |
| Abendessen |
... war ich heute, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, seit neun Tagen ununterbrochen in Deutschland zu sein; deswegen fuhr ich heute Abend mit dem Bus zum Wiizemersteg, überquerte die deutsch-schweizerische Grenze, war genau 14 Sekunden auf dem schweizerischen Teil des Wiizemerstegs, 36 Sekunden auf Schweizer Boden und dann wieder 14 Sekunden auf dem schweizerischen Teil des Stegs, ehe ich nach knapp über einer Minute wieder nach Deutschland zurückkehrte.
Verrückt? Ich? Ach Quark!
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Übermorgen geht es dann also erst nach Zürich zum Flughafen (meine Ma bringt mich hin; von daher war der Ausflug heute wirklich nicht so richtig nötig) und dann mit einem Aegean-Flug nach Athen. Jessi und Christian werden ein bisschen vor mir landen (ursprünglich wären es fünf Minuten gewesen, durch eine Flugplanänderung sind es jetzt 25 oder 30 Minuten, das werden sie überstehen), dann schauen wir mal, wie wir uns zu unserer Wohnung in der Nähe der Akropolis durchschlagen.
Ich freue mich schon auf griechisches Essen am Wochenende, und ganz sicherlich auch auf Athen - da war ich ja zuletzt (richtig) im Jahr 2004 ... Es ist halt schon so, dass ich mit Jessi und Christian im Moment die ganzen Balkan-Reisen machen, die ich - anders, aber eben doch ähnlich - vor zwanzig Jahren mit meinen Eltern bzw. meiner Mutter gemacht habe.
Am Sonntag geht es dann zurück nach Frankfurt (diesmal fliege ich mit Jessi und Christian mit), und von dort - das war ursprünglich anders geplant - direkt nach Hannover.
Ende der nächsten Arbeitswoche fahre ich dann aber auch schon wieder in den Schwarzwald, weil ich am Samstag in Stuttgart verabredet bin ... Gereist wird also weiter eifrig, innerdeutsch, innereuropäisch und bald auch interkontinental.
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| Blick auf Deutschland |
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| Das übliche Foto, diesmal eindeutig von deutscher Seite |
| Unterwegs im Kosovo - mit den schneebedeckten Bergen des Gebirges Šar Planina |
| Millenniumskreuz in Skopje |
| Prosit Neujahr! |
| Blick von der Festung auf Stadt und Millenniumskreuz |
| Festung |
| Alexander der Große |