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| Currywurst mit Brötchen (und Brausewerbung, falls man sie übersieht) |
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| Der junge Hund und die Wikipedia |
Ich berichte von meinen Reisen, um alle 206 Staaten und 50 abhängigen Gebiete der Erde (meiner Zählung) zu betreten. Aktueller Stand: 172+1 besuchte Länder und 18 besuchte abhängige Gebiete.
Nächste Reisen: 24.-27.12. Kairo/Gizeh +++ 15.-17.1.2027 Rom
Aktuelle Retro-Blog-Serie: Nordlandreise 2000 (bis Mitte Oktober 2026)
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... habe ich am Samstag erhalten, und ich habe mich richtig über jedes einzelne von ihnen gefreut.
Ich war entschlossen, ein paar Freunde/Kollegen zum Brunch
einzuladen, doch die ließen es sich nicht nehmen, mich noch reicher zu
beschenken - das war nicht der Sinn der Sache, ganz und gar nicht, aber gefreut
habe ich mich sehr, und über jedes der Geschenke werde ich ausführlich
berichten im Laufe der nächsten Wochen und Monate.
Das erste Geschenk war ein Gutschein für eine Fahrt nach
Helgoland – da war ich schon in Honduras und in Hammerfest, aber auf Helgoland
war ich noch nie. Ich lag den beiden Freunden aus Cuxhaven schon den ganzen
Sommer in den Ohren, dass ich gern mal mit ihnen dorthin wollte -
dementsprechend freue ich mich nicht nur auf das Wochenende mit den zweien (das
ist immer gut), sondern auch darauf, die einzige deutsche Hochseeinsel endlich
einmal zu besuchen - und Schiffchen gefahren wird dabei auch noch: Besser geht
es ja fast nicht ...
Das zweite Geschenk ist ein Gutschein für ein Spiel der
Recken aus Hannover/Burgdorf: In den Handballsport bin ich erst hier in
Hannover so richtig eingeführt worden, klar, Olympia und WM und EM habe ich
schon vorher geguckt, aber diese breite Verankerung, die der Handball hier in
der Ecke und auch gerade im Kreise der Kollegen hat, macht es einfacher und manchmal
sogar erforderlich, auch die Handball-Bundesliga zumindest halbwegs zu
verfolgen, und noch besser ist es natürlich, wenn man live und vor Ort dabei
ist (und noch jemand Handballkundiges dabei hat!). Auf dieses Spiel freut sich nicht
nur, aber auch der Masochist in mir, denn vom Klatschen werden mir wieder die Hände
wehtun ...
Das dritte Geschenk, das ich erhalten habe, war ein Buch.
Schon die erste Seite überraschte mich, weil ich zwar wusste, dass Madame gut
zeichnen kann, aber ich wusste nicht, dass sie so gut zeichnen kann
(das war eine Zeichnung von Wilma in Belgrad, die fast fotorealistisch war –
unglaublich). Danach musste ich erst einmal das Konzept des Ganzen verstehen, aber
das finde ich unglaublich spannend, schon allein, weil zwar die Künstliche
Intelligenz verwendet wurde, um meinen Blog zu durchforsten, die Fragen aber
(und auch die späteren Antworten von mir) handschriftlich erfolgen sollen (wenn
die Leutchen meine Handschrift lesen können, höhö) …
Ich bin schon sehr gespannt darauf, sicher nicht beim
Handball und wahrscheinlich nicht auf der Fahrt nach Helgoland, aber an
irgendeinem Flughafen oder in einem Flugzeug, die Fragen aus dem Reisebuch zu
beantworten – und ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir die Antworten dann
zusammen diskutieren … Die erste Runde wird definitiv auf mich gehen (den konnte
ich nicht lassen …)!
--
Am letzten Mittwoch war ich, bevor am Donnerstag die Freunde
aus Cuxhaven kamen und bevor die aktuelle, erwartungsgemäß intensive Arbeitswoche
anfing, noch kurz in den Niederlanden
– dazu setzte ich mich wieder in den ICE nach Bad Bentheim, stieg dort um in
die Bimmelbahn nach Oldenzaal, lungerte dort eine halbe Stunde am kleinen
Bahnhof herum und stieg dann in den Gegenzug ein. Mit dem fuhr ich bis Rheine
und dort wieder in den ICE aus Amsterdam – am Ende war ich um 23 Uhr zuhause
und hatte meine Zwei-Wochen-Serie wieder auf Null gesetzt. Alles wunderbar … Diese
Verbindung könnte mein „Wiizemersteg des Nordens“ werden, die Verbindung, mit
der ich relativ fix aus Hannover eine Staatsgrenze überquert kriege, wenn es
notwendig wird, notfalls auch mal mit einer kleinen Abendtour. Ich hatte die
Verbindung nach Bad Bentheim und die Weiterreise in die Niederlande irgendwie
als länger eingeschätzt und dementsprechend nicht so intensiv in Betracht gezogen,
aber in Wirklichkeit ist man in sechs, sieben Stunden von Haustür zu Haustür
und noch vor Mitternacht im Bett …
--
Gestern und heute Abend habe ich den Feierabend genutzt, um
mal ein bisschen intensiver in die Reiseplanung für Südamerika 2027
einzusteigen. Im Juni/Juli 2027 findet ja die Fußball-WM der Frauen in
Brasilien statt, und das könnte eine schöne Gelegenheit sein, mal wieder durch
Südamerika zu reisen. Ich befragte also ausführlich den Copilot zu möglichen
Planungen (Caracas mir aus Sicherheitsgründen ausreden zu wollen hat er schon
lange aufgegeben …) – und im Moment klingt das Folgende für mich relativ rund.
Ich würde irgendwo in Deutschland oder aber in Zürich
starten und – höchstwahrscheinlich – über Paris nach Cayenne in Französisch-Guayana
fliegen. Das wäre mein 19. abhängiges Gebiet, auch wenn es ein vollwertiger Bestandteil
der Französischen Republik ist (das Schengener Abkommen gilt allerdings nicht).
Von dort aus würde ich gerne über Land – wahrscheinlich in zwei Tagesetappen – nach
Oiapoque an der französisch-brasilianischen Grenze (allein das klingt doch
schon großartig, „französisch-brasilianische Grenze“ …) und von dort in einer
langen Etappe nach Macapá in Brasilien reisen. Das geht wohl mindestens im Jeep,
vielleicht auch im Bus, das würde ich mir dann vor Ort ansehen oder in der
unmittelbaren Vorbereitung auf die Reise.
Macapá liegt an der Amazonas-Mündung, von dort kann man mit
der Fähre über mehr oder weniger den offenen Atlantik nach Belém fahren oder
aber mit dem Flugzeug in den Rest Brasiliens reisen.
Je nach Spielort bzw. den Spielorten der deutschen
Frauen würde ich dann wahrscheinlich wild in Brasilien herumreisen – die Auslosung
ist erst am 11. Dezember, erst dann kann ich in die mittelgenaue Planung
einsteigen, aber ich bin echt froh, dass in den letzten zwei Tagen aus den ominösen
Gedankenspielen (naja, sooo ominös waren sie nun auch wieder nicht, aber trotzdem)
ein schon etwas durchdachterer Plan geworden ist (mit, nunja, knapp 40.000 Flugkilometer, damit ich auch schön das Reisebuch befüllen kann, nur deswegen!).
Von Brasilien aus – wo auch immer das letzte Spiel sein mag,
das ich besuche – würde ich dann, und das ist der Clou von heute Abend, nach
Bogotá in Kolumbien fliegen wollen. Von dort kommt man einigermaßen günstig
nach Caracas und wieder zurück; wenn Caracas bzw. Venezuela (das wäre planmäßig
dann mein 174. Land) bis Sommer dann irgendwie doch wieder komisch würde, könnte
man die Teiletappe im Notfall in den Wind schießen und ein paar schöne Tage in
Bogotá verbringen (hätte dann aber natürlich Venezuela verloren). Zudem
bräuchte ich für die angedachten zwei Tage in Caracas kein großes Gepäck und
würde das dann irgendwo in Bogotá im Hotel einschließen wollen.
Von Bogotá würde es dann in jedem Fall nach Santiago de
Chile und von dort weiter nach Punta Arenas gehen, denn von dort geht einmal
wöchentlich – aktuell samstags – der Flieger auf die Falklands, mein 20. abhängiges
Gebiet. Da würde ich dann notgedrungen eben die ganze Woche bleiben (drei Tage
würden wahrscheinlich auch schon reichen, aber so viele Flüge gibbet halt nich)
und mir die Pinguine und die Gedenksteine an den Falkland-Krieg anschauen und vielleicht
auch einmal ein bisschen die Seele baumeln lassen (Wie bitte, auch die Pubs von
Stanley durchtesten? Ruhe dahinten!).
Nach der Rückkehr nach Punta Arenas (oder, wenn sich das
zeitlich besser ausgeht, im Zweifel auch davor) würde ich – das hat mich
gestern und heute schon so’n bisschen gejuckt – gerne mit der 32-Stunden-Fähre nach
Puerto Williams auf der Insel Navarino – noch südlich von Feuerland (!) – reisen und von dort zurück nach Punta
Arenas und Santiago fliegen, um von da die Rückreise nach Europa anzutreten.
Das Ganze hätte halt den Charme, dass ich nicht nur zwei
neue abhängige Gebiete und – mit deutlichem Abstand – den südlichsten Punkt meines
Lebens besucht, sondern mit dem 174. Land namens Venezuela auch alle
unabhängigen Staaten Südamerikas gesehen hätte. Südamerika wäre daher der erste
(!) Kontinent, bei dem mir das gelingt. In Nordamerika fehlt noch Haiti, in
Europa noch Südossetien und in Antarktika, öhm, eben Antarktika, aber completo habe ich noch keinen Kontinent,
das wird höchste Zeit.
Jetzt müssen nur noch Chef und Kolleginnen und Kollegen
mitspielen, wenn ich da gefühlt vier Wochen unterwegs sein will, aber die sind Kummer
mit mir jedenfalls gewöhnt.
--
Wer in die Titelzeile schaut, sieht, dass ich aktuell bei
172 besuchten Ländern (plus Niger) stehe, wo ist denn, wenn Venezuela (siehe
oben) die 174 wäre, die 173 hin? Nun, das 173. Land hofft immer noch die
Republik Palau zu werden, im März. Jetzt müssen wir mal gucken, ob wir das
alles hinkriegen, im suboptimalen Fall müssten wir umplanen, aber ich bin noch
immer sehr hoffnungsfroh, dass meine Ma und ich am 19. März 2027 irgendwo in Palau
in See stechen …
--
Entsprechend dem Beschluss Nr. 1 des Blogautorenkollektivs
vom 18. September 2026 (einstimmig, 1:0) erfolgt heute keine Veröffentlichung
eines Retro-Blog-Eintrages. Der Link auf die Nordlandreise 2000 oben rechts in
der Spezialseitenleiste gilt immer noch, und in den letzten Tagen konnten die
Leserinnen und Leser folgende spannenden Geschichten (und Kommentare) lesen:
30. Juli 2000 – Fahrt von Tallinn nach Helsinki (Finnland)
31. Juli 2000 – Aufenthaltstag in Helsinki
1. August 2000 – Fahrt von Helsinki nach Lapinlahti
2. und 3. August 2000 – Aufenthaltstag in Lapinlahti
4. August 2000 – Fahrt von Lapinlahti nach Rovaniemi
5. August 2000 – Fahrt von Rovaniemi nach Lakselv (Norwegen)
6. August 2000 – Ausflug ans Nordkapp und nach Hammerfest
Auch die übrigen Entwürfe wachsen und gedeihen, inzwischen hat mir der Copilot einen Veröffentlichungsplan bis 2028 (!) ausgespuckt, mal sehen, wann der letzte Retro-Eintrag das Licht des Blogs erblickt …
--
Wie passend, dass der 100. Eintrag dieses Jahres nicht nur die Geburtstagreise meiner Ma (Palau), sondern auch meinen Geburtstag beschreibt - da kommt man ja aus dem Feiern gar nicht mehr heraus ...
So sagten die Schiedsrichter das gestern immer an - beim Davis-Cup scheint es so zu sein, dass der Spielstand grundsätzlich zuerst mehr oder weniger in der Landessprache und dann auf Englisch genannt wird.
Das sorgte bei den Schiedsrichtern für kaum verständliche Ansagen, sodass ich erst verstand, dass die Zuschauer bitte die Plätze schnell einnehmen mögen, als sie das Ganze noch einmal auf Englisch wiederholten, aber "funfzehn - dreisig" hat man schon verstanden ... Und fürs Bemühen gibt es definitiv eine Eins!
Ich hatte von vorgestern auf gestern schlecht geschlafen, wahrscheinlich führten die Kriegspommes noch Rückzugsgefechte in meinen Eingeweiden, aber das größere Problem war, dass ich so zügig zum Bahnhof hechtete, dass ich vergaß, ausreichend zu trinken und ausreichend Getränke mitzunehmen.
Ich hatte gestern nicht meinen beinahe mit meinem Körper zusammengewachsenen Rucksack dabei (den hätte ich nicht in die Arena mitnehmen dürfen, weil zu groß), sondern nur einen Jutebeutel, und da drin hatte ich nur die eine 0,5-l-Flasche, die ich in die Arena würde mitnehmen dürfen.
Der ICE nach Bielefeld fuhr leidlich pünktlich, ebenso wie der Bus nach Halle (Westf.). Ja, ich bin einer von IHNEN!
In Halle stieg ich eins vor dem Bahnhof aus, weil ich noch einen kleinen Bummel durch das 20.000-Einwohner-Städtchen machen wollte - und ich war positiv überrascht, da gibt es doch das eine oder andere hübsche Fachwerkhaus, das kann man sich durchaus mal anschauen.
Ich kaufte mir noch eine Spezi und marschierte dann zur Arena, die aber erst um 12 Uhr öffnen sollte - die Schlange war jedoch um 11.45 Uhr schon ziemlich lang. Ich stellte mich ans Ende der Schlange, anders als manche andere Menschen, Jung wie Alt, die vom Parkplatz kamen und einfach in die Schlange rückten. Wenn mir die Generation der 70-Jährigen nochmal was von Anstand erzählen will, erzähle ich denen von gestern - unglaublich ... (Und nein, die sahen nicht so gebrechlich aus, dass sie zusammengeklappt wären, wenn sie sich hinten eingereiht hätten.)
Der Einlass auf das Arenagelände klappte angenehm zügig, das muss ich loben, eine größere Versicherung verteilte eifrig Kappen (die nahm ich natürlich auch mit), dann aß ich eine Bratwurst, ein Fischbrötchen und trank eine niedrige einstellige Anzahl von Bieren sowie eine weitere Spezi.
Ich hätte noch einmal auf die Toilette gehen sollen, denn nachdem ich die Stufen in den Oberrang hochgestiegen war, stellte ich fest, dass es da oben keine sanitären Einrichtungen gab. Hmpf. Ich entschied mich nach zehn Minuten an meinem Platz, noch einmal abzusteigen, zumal die Treppenhäuser für meinen Block zunächst noch gesperrt waren und ich mich durch gefühlt ein Viertel des Umlaufs kämpfen musste, um überhaupt zu einem Mundloch zu kommen.
Das Publikum war eindeutig "tennisig", die Atmosphäre war ganz anders als bei einem Fußballspiel, irgendwie waren die Leute, wie soll ich sagen, schicker, viele ältere Leute waren dabei (auch solche, die sich nicht vordrängeln, selbst wenn es so ein Hallodri am Fischbrötchenstand auch noch einmal versuchte, bevor er von der eigenen Familie zurückgepfiffen wurde ...), und bei den Aufschlägen und während der Ballwechsel war a Ruh: Die Arena war nicht voll, 11.500 Menschen passen angeblich rein, 8.000 waren wohl da, aber so schlagartig, wie die still wurden, wenn die Spieler (beider Mannschaften!) zum Aufschlag ansetzten, das war echt beeindruckend.
Zwischen den Ballwechseln aber war da durchaus Stimmung, das fand ich schon schick, mir taten am Ende die Hände vom Klatschen richtiggehend weh; ein paar Kinder riefen immer mal wieder "Let's go, Zverev, let's go" (für meinen Geschmack kam das immer einen Ticken zu spät, aber die Halle ließ es sich nicht nehmen, immer noch zweimal rhythmisch zu klatschen danach).
Vor dem ersten Match hatte es noch einen offiziellen Hinweis des Weltverbandes gegeben, so nach dem Motto, dass es zwar okay, wenn die Menge beim Davis-Cup partisan, also parteiisch, sei, aber fair müsse es schon sein, und das klappte auch wirklich sehr gut ...
Dass Alexander Zverev seine Partie relativ souverän gewann, auch wenn der junge Kroate echt gut war, und dass Daniel Altmaier seine Partie relativ deutlich verlor, obwohl er im ersten Satz sogar das erste Break gemacht hatte, kann man in den Nachrichten nachlesen; es stand also nach dem ersten Tag 1:1, heute kommen nochmal ein Doppel und zwei weitere Einzel.
Aber ein paar Sachen sind mir aufgefallen, und die will ich zum Besten geben:
Es gibt noch Linienrichter, aber da wird auch schon so weit rationalisiert, dass der Linienrichter, der beim Aufschlag auf die richtige Länge achten muss, nach jedem zweiten Aufschlagspiel von der einen Platzhälfte zur anderen rüberlatschen muss, und im Tiebreak nach jedem zweiten Punkt.
Um den ganzen Platz herum waren je vier Handtuchhalter verteilt, und für jedes Land gab es jeweils einen - darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht, aber bei der Vorstellung, dass man versehentlich den Schweiß vom Gegner in sein Gesicht schmiert, schüttelt es mich noch heute ... Pfui!
Die Mundlöcher von den Aufgängen in die Halle werden nur während der Seitenwechselpausen geöffnet, und wer den Seitenwechsel verpasst, muss am Mundloch stehend warten bis zum nächsten Seitenwechsel. Erst dann dürfen die Leutchen (und zwar "quickly, please!") zu ihren Plätzen huschen ...
Und das eine Ballmädchen zupfte sich nach jedem Lauf ihre Kappe zurecht, nach jedem!
Insgesamt fand ich die Organisation der Ballkinder aber echt spannend zu sehen - so rollen die Netz-Ballkinder die Bälle bewusst hinter die Kinder, die dem Aufschläger gerade die Bälle angeben, damit die angebenden Kinder nicht gestört werden und trotzdem, nachdem der Aufschläger abgenickt hat, schnell die Bälle aufnehmen können. Und notfalls gibt auch ein Netz-Ballkind den Ball an, wenn den anderen Kindern die Bälle ausgegangen sind oder der Aufschläger halt ihn anguckt - das funktioniert echt klasse ...
Nach dem Ende des zweiten Matches sah ich, dass die Bahn nach Bielefeld, die ich eigentlich schon abgeschrieben hatte, verspätet war, sodass ich sie doch noch erwischen konnte, also machte ich mich auf zum Bahnhof in der Nähe der Halle. Trotz großen Andrangs erwischte ich noch einen Sitzplatz, den ich bis Bielefeld nicht wieder hergab (es muss ja einen Vorteil haben, einer von IHNEN zu sein).
(Wie, ich dürfte gar nicht erwähnen, dass ich zu IHNEN gehöre, also zu denen, die behaupten, dass es Bielefeld gebe, obwohl das gar nicht stimmt? Dass ich so die Bielefeld-Verschwörung ad absurdum führe? Ach, papperlapapp!)
In Bielefeld erwischte ich einen verspäteten ICE nach Hannover, der nochmal mehr Verspätung auflud, weil er in Bielefeld wartete, weil in Wunstorf, kurz vor Hannover, angeblich Betrunkene im Gleis waren, aber insgesamt war ich doch überraschend früh, gegen 21 Uhr, daheim - und ging zügig ins Bett ...
Fotos von gestern (danach geht es mit heute weiter!)
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| Keine Erdbeeren wie in Wimbledon - nur Bratwurst und Bier ... |
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| Netzmesser und Platzwischer |
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| Hymnen |
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| Zverev schlägt auf |
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| Nochmal Hymnen, jetzt mit Arena |
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| Davis-Cup! |
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| Halle (Westf.), vom Lindenplatz |
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Heute Morgen war ich dann überraschend früh ausgeschlafen und ging entspannt duschen. Ich fuhr zum Bahnhof und erwischte einen früheren ICE, aus dem ich in Gelsenkirchen aussteigen und von dort mit der Regionalbahn weiter nach Oberhausen fahren sollte.
Da ich mit dem Gastgeber ausgemacht hatte, dass er mich so gegen 12 Uhr in Oberhausen am Hauptbahnhof abholt, hatte ich ein bisschen Zeit, um mich beim Umsteigen noch ein wenig in Gelsenkirchen umzuschauen ...
Ich hätte es besser gelassen ...
Nun bin ich aus bonusfamiliären Gründen der Stadt Gelsenkirchen schon ganz grundsätzlich in herzlicher Abneigung verbunden (heja BVB - Schlacke 05 und so ...), aber Gelsenkirchen ist trotzdem furchtbar. Ja, okay, es hat geregnet, aber das machte es nur noch schlimmer ...
Bei der Männer-Fußball-EM 2024 hatten alle Austragungsstädte im offiziellen Logo ein Wahrzeichen: die Frankfurter ihren Römer, die Kölner ihren Dom und die Berliner das Brandenburger Tor. Für Gelsenkirchen war das Musiktheater Bestandteil des Logos, und weil mir das gar nix sagte, fuhr ich heute einfach mal hin ...
Die Busfahrt klappte recht gut, aber es ging halt auch an echt unschönen Stellen vorbei. Die Georgskirche, an der wir abbogen, war sogar noch recht ansehnlich - aber als wir am Musiktheater ankamen, dachte ich nur: "Leute, ehrlich?!"
Mag sein, dass das Ding innen schön ist und die Musik bzw. das Theater drinnen ganz toll, aber von draußen ist jedes Sparkassengebäude fast schöner anzusehen ... Und sowas ist Wahrzeichen?
Ja, die Farbgestaltung (blau-weiß) tut ihr Übriges zu dem negativen Eindruck, aber mir blieb nichts anderes übrig, als schleunigst den Rückzug nach Oberhausen anzutreten. Wenigstens funktioniert die Stadtbahn ganz gut, auch wenn die Synchronisierung mit Google Maps unterirdisch war (aber daran ist vielleicht Gelsenkirchen nicht zwingend allein schuld).
Ich nahm den ICE nach Offenburg (!), stieg aber nach elf Minuten Fahrt in Oberhausen aus und wurde abgeholt.
Die Feier war ganz großartig, sehr, sehr freundliche Menschen diese Ruhrgebietler - das hat richtig Spaß gemacht.
Jetzt sitze ich im ICE zurück nach Hannover (das Gastgebertaxi hat mich nach Duisburg gefahren, damit ich den Zug noch erwische ...) und freue mich über das sehr gelungene Wochenende, zumal die Deutschen auch noch im Davis-Cup gewonnen haben ...
Dokumentation des Grauens (peinlicherweise hält mein Zug jetzt gerade in Gelsenkirchen - Ironie des Schicksals):
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| Musiktheater Gelsenkirchen |
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| ... in ganzer, frontaler, öhm, "Schönheit" ... |
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| Bamischijf |
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| Bamischijf oben und friet oorlog unten, noch in halbwegs geordneter Formation |
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| Kadıköy ist kein Geheimtipp mehr |
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| Brassenspieß |
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| Ortaköy und Brücke |
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| Essen in Kuzguncuk |
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| Kuzguncuk |
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| Kuzguncuk |
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| Erste Brücke und Bosporus |
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| Levent |
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| Nostalgische Straßenbahn |
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| Fressgass in Europa |
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| Wilma vor Blauer Moschee |
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| Hagia Sophia (eingerüstet) |
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| Blick vom Hof der Süleymaniye-Moschee |
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| Gewürzbasar |
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| Simit, für mich allein |
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| Efes, auch für mich allein |
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| Fischdöner |
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| Hitchcock was hier |
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| Mädchenturm |
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| Istanbul by night |
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| Galatabrücke und Süleymaniye-Moschee |