Meine Länder

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Im Zeichen des Parlaments

... stand der heutige Tag, denn irgendwie tänzelten wir gefühlt den ganzen Tag ums Parlament herum - und das war ein sehr gemütlicher Tag heute ...

Wir schliefen einigermaßen gut, ließen uns aber Zeit und waren um kurz nach neun Uhr unten. Willi winkte uns schon von der gegenüberliegenden Straßenseite aus dem Café, und zu dritt liefen wir in Richtung Oper, um dort unser Frühstück einzunehmen.

Das, meine Damen und Herren, war nicht ganz billig, aber sehr lecker. Willi und meine Ma aßen ein Croissant mit Avacado, Räucherlachs, pochiertem Ei und Sauce Hollandaise, während ich gegrillten Halloumi, Rührei, Hummus und Pitabrot verspeiste. Hervorragend!

Wir wollten gerade zahlen, als Diana und Thomas zu uns stießen, die tranken noch einen Kaffee, danach liefen wir zur Stephansbasilika (gingen aber nicht rein) und danach zum Parlament. Wir schauten uns diesen monumentalen Bau an und wanderten danach ans Donauufer, an dem gusseiserne Schuhe installiert sind, als Mahnmal für die von den ungarischen Pfeilkreuzlern, Kollaborateuren der Nazis, ermordeten Menschen, die vor ihrer Erschießung ihre (für die damalige Zeit) wertvollen Schuhe ausziehen mussten, ehe ihre Leichen in der Donau verschwanden ...

Wir fuhren mit der U-Bahn rüber auf die andere Donauseite (und beschlossen währenddessen, dass wir 2027 Porto machen ...) und guckten von meiner Stamm-aufs-Parlament-guck-Kneipe aufs Parlament. Dazu wurden natürlich Kaltgetränke konsumiert.

Von dort ging es - wieder zurück nach Pest - zur Station Astoria, von der wir ins jüdische Viertel und dort zunächst ins Szimpla Kert liefen. Das öffnete aber erst in einer halben Stunde, sodass wir uns den angrenzenden Street-Food-Court anschauten und auch kurz meine andere Stammkneipe in Budapest.

Um kurz nach 15 Uhr enterten wir das Szimpla Kert, die alte Ruinenkneipe, die inzwischen ziemlich Mainstream ist, aber da fühlten wir uns alle auf Anhieb wohl - auch hier wurden Kaltgetränke in dem vermeintliche versifften Innenhof des Szimpla Kert konsumiert, ehe wir mit einem kurzen Abstecher in die Fressmeile und zu den jüdischen Lokalitäten im jüdischen Viertel wieder zu unserer Kneipe von gestern Abend wanderten.

Wir wurden wieder begrüßt, uns wurde für die Wiederkehr gedankt, obwohl wir einen Truppenteil (Thomas) an den Barber Shop verloren hatten und selbiger Truppenteil erst eineinhalb Stunden später wieder auftauchte.

Das Abendessen war auch heute wieder ganz hervorragend, meine Ma verspeiste Tartar, aber auch die Ente, der Salat und das Hühnchen waren ebenso großartig wie mein erneut bestelltes Wels-Paprikasch ... Allerdings war auch der Banana Colada sehr lecker (auch wenn die anderen Truppenteile skeptisch blieben), und nach Konsum eines ungarischen Pálinka (pfui Deibel) marschierten wir zurück ins Hotel.

Jetzt gucke ich noch ein bisschen Fußball, morgen gucken wir mal, ob wir in die Synagoge in der Kazinczy-Straße kommen, genügend Kippot habe ich für uns drei Männer dabei ...

Das war ein entspannter, guter, wunderbarer Tag in Budapest - morgen Abend geht es ins Rudas-Bad zum Nachtbaden, das haben wir heute gebucht ...

Frühstück heute Morgen: Halloumi, Rührei, Hummus, Pita

Blick vom Frühstück auf die Kathedrale


Croissant mit Avacado, Räucherlachs, pochiertem Ei

Stephansbasilika

Parlament

Statue vor selbigem

Schuhe am Donauufer

Parlament von Buda aus

Szimpla Kert I

Szimpla Kert II

Signature-Dessert in der Abendessen-Gaststätte

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