Meine Länder

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Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Mittwoch, 17. Juni 2026

Das mit dem Bezahlen klappt nicht so richtig

..., weil sich die beiden Männer einfach über den Wunsch der Dame hinwegsetzen und eifrig hier einladen und dort Bargeld zusammenlegen, während sie mich total wuschig machen, wenn ich versuche, mit der App, die mir Aurelia (die übrigens eine ganz formidable Finanzministerin war, danke auch an dieser Stelle noch einmal!) in bzw. nach Belgrad empfohlen hat, die Zahlungen auseinanderzuhalten ...

Irgendwie werden wir uns aber am Ende wieder einig werden, das klappt in der Truppe (auch) immer ganz gut ...

Ich erwischte gestern den Anschluss in Freiburg gerade so eben noch und fuhr von Neustadt bis nach Lenzkirch, wo meine Ma mich abholte. Um 1 Uhr war ich im Bett, um 3 Uhr klingelte der Wecker, es war furchtbar.

Wir waren trotzdem einigermaßen pünktlich fertig, und um kurz nach 4 Uhr waren wir auf dem Weg nach Stuttgart. Thomas fuhr wunderbar, aber von hinten sah das für mich aus, als ob er rast wie ein Bekloppter, obwohl er ganz gemütlich mit 130, 140 auf der Autobahn fuhr - sehr komische Fehlwahrnehmung ...

Wir waren gegen 5.40 Uhr in Stuttgart, konnten gut parken, wanderten dann länger als erwartet zum Terminal und gingen durch die relativ leere Sicherheitskontrolle. Das war schlecht, denn so hatten die Leutchen dort Zeit, die Menschen zu belästigen.

Was mich immer irritiert, ist, wie unterschiedlich die Prozesse interpretiert werden, nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern innerhalb der Kontrollen des Stuttgarter Flughafens. Dass die Powerbank überprüft wird, ist in Europa nach meiner Erinnerung noch nie vorgekommen, und dass mit den Sprays ist auch eher einmal so und ein anderes Mal anders ... Furchtbar!

Naja, wir kamen am Ende alle ungeschoren davon und tranken noch in der Flughafengastronomie ein mehr oder weniger morgendliches Getränk. Mit ausreichend Zeit machten wir uns zum Gate auf, an dem schon vorfristig geboardet wurde. Wir durften mit unserer Priority-Buchung (wir wollten ja ein Köfferchen mit dabei haben) überholen, aber das brachte uns nicht so wahnsinnig viel, denn viele Non-Priority-Leute waren schon in Richtung Flieger unterwegs.

Am Ende war das aber nicht schlimm, denn wir konnten unsere Köfferchen gut verstauen. Wir saßen zwar in der Nähe der jeweils anderen, aber kaum nebeneinander, aber das war für einen siebzigminütigen Flug auch wurscht.

Die Ankunft war natürlich im Schengen-Raum tiefenentspannt, ich kaufte den drei Reiseteilnehmern unter 65 ein Monatsticket (!!), weil das günstiger ist als ein 72-Stunden- und zwei 24-Stunden-Tickets, und die Reiseteilnehmer über 65 reisen ja kostenfrei.

Die Probe aufs Exempel wurde gleich beim Einstieg in den Bus gemacht, denn da wurde kontrolliert, und auch sonst wurde heute in Budapest mindestens dreimal eine Fahrkartenkontrolle durchgeführt; die überstanden wir natürlich immer gut, und kamen also nach Umsteigen in die Metro und Umsteigen in der Metro gut am Oktogon an.

Nun hatten wir natürlich unsere Köfferchen dabei und stolzierten daher zum Franz-Liszt-Platz. Im Café Vian wurde gefrühstückt und dann auch zu Mittag gegessen, dass leckeres ungarisches Dreher-Bier konsumiert wurde, gehört ins Reich der Legenden, aber wenigstens durfte ich da noch bezahlen und das in der App eintragen ...

Ich bekam eine Nachricht, dass wir um 14.15 Uhr einchecken könnten, das Haus und Treppenhaus erweckten - wie üblich - nicht den allerbesten ersten Eindruck, zumal da unten noch herzlich viel geraucht wurde vor der Tür, aber irgendwann kam die (junge) Chefin an und zeigte uns unsere zweckmäßig-schönen Apartments.

Wir machten uns kurz frisch und brachen dann um 15 Uhr auf: Wir fuhren auf die Margaretenbrücke, stiegen dort aus, machten über der Donau eine kurze Orientierung in Budapest, fuhren weiter zum Széll Kálmán tér, stiegen dort in den extra für uns bereitstehenden Bus hoch zur Fischerbastei ein und stiegen dort aus.

Da oben ist - wenig überraschend im Sommer - die Hölle los, aber ein paar Fotos von Parlament und Donau und Matthiaskirche konnten wir machen, ehe wir in der Gaststätte, die unter dem Namen eines britischen Starkochs firmiert, für teuer Geld ein paar Getränke konsumierten.

Wir liefen ein bisschen in Richtung Bushaltestelle, stiegen dort in den Bus runter in Richtung Kettenbrücke und stiegen dort am Clark Ádám tér aus. Wir schauten uns die Kettenbrücke kurz an (und einen Autounfall dort), dann ging es weiter über die Donau.

Ich hatte die Buslinien 210 und 216 verwechselt, also mussten wir in der Innenstadt noch einmal umsteigen, ehe wir am Heldenplatz landeten. Irgendwie war die Luft raus für heute, alle waren kaputt nach kurzem Schlaf, sodass wir nach kurzem Blick auf den Platz mit der Metro zurück zum Oktogon fuhren.

In der Menza wäre nur drinnen was frei gewesen, sodass wir mehr oder weniger zufällig eine andere Kneipe ansteuerten, die sich dann als 4,7 bei Google herausstellte.

Die hatten wieder catfish paprikash, also Wels-Paprikasch, auf der Karte, aber ich hatte wenig Hoffnung, dass sie es wirklich hatten, weil ich schon so oft in Budapest dieses blöde catfish paprikash bestellen wollte, es aber wirklich immer aus war. Daher war ich erst perplex und dann hocherfreut, als der Ober die Bestellung ohne negative Rückmeldung entgegennahm.

Ebenfalls hocherfreut war ich, als das Essen kam, das war nämlich richtig lecker. Insgesamt haben wir da sehr gut gegessen, mit riesigem Salade niçoise, mit Schweinenacken "nach Zigeuner Art", ich wäre nicht nur nicht überrascht, wenn wir da nochmal aufschlagen würden, ich wäre sogar überrascht, wenn wir da nicht nochmal aufschlagen würde ... Weißte Bescheid ...

Bier wollte ich keines mehr trinken, die Limo war lecker, aber süß, das Wasser war hilfreich, aber vernünftig konnte ich halt doch nicht, denn es gab Banana colada, und die war seeeeehr gut.

Danach war jetzt aber endgültigst die Luft raus, wir wackelten heim, selbst ich verweigerte mich dem Absacker, gucke jetzt aber noch Fußball und dusche in der Halbzeit noch, nachdem ich mich heute Morgen beim Rasieren halb skalpiert und zwischendurch auch schon geschwitzt und Sonnencreme appliziert hatte.

Morgen geht es frühestens um 9 Uhr weiter, da könnte ich doch tatsächlich fast acht Stunden Schlaf kriegen - gucken wir mal ...

Fotos gibt es auch ein paar ...

Orientierungsblick auf Parlament und Burg und so'n Fluss

Matthiaskirche

Blick aufs Parlament

Heldenplatz

Kettenbrücke

Banana Colada

Wels-Paprikasch

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