Meine Länder

Meine Länder
Länder in dunkelgrün wurden bereits besucht, Länder in hellgrün sind fest geplant, Länder in orange sind in vorläufiger Planung für die nächsten zwölf Monate, Länder in dunkelgrau wurden nur im Transit besucht, Länder in gelb sind für einen Transit fest geplant.

Sonntag, 21. Juni 2026

Ein später Sieg

... war das gestern, nicht nur in Bezug auf die Spielzeit, sondern auch auf die Uhrzeit, und deswegen ist der Blog gestern hintenrunter gefallen.

Meine Ma und ich schliefen nach der späten Heimkehr vorgestern Nacht ein kleines bisschen aus, danach trafen wir uns zum Frühstück in dem Eckcafé gegenüber. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Straßenbahn und Metro zur Großen Markthalle, in der ich bisher - in etlichen Monaten Budapest-Erfahrung, die ich habe - noch nie gewesen war.

Das, meine Damen und Herren, war ein Fehler, denn die Markthalle ist schon sehr hübsch, wenn auch - gerade am Samstag - gerammelt voll. Wir guckten uns die Haupthalle an, dann die eher leere Fisch-und-Wild-Abteilung im Untergeschoss und schoben uns dann durch die obere Etage mit den Fressständen. Da war es mir aber zu voll, sodass wir nach vielleicht einer Stunde Reißaus nahmen.

Entlang der Donau ging es in großer Hitze in Richtung der Donaurundfahrten, und irgendwie kriegten wir uns da so überhaupt gar nicht ausgekäst, auch weil ich lange in der Sonne stand ... Am Ende nahmen wir die (kurze) Rundfahrt um 14 Uhr und schipperten eine Dreiviertelstunde in Richtung Margareteninsel, drehten dort, fuhren bis zur Petőfibrücke, drehten wieder und legten dann wieder an - das war schön, das war eine gute Zeit, zumal wir einigermaßen im Schatten (wenn auch in der Hitze des Klimaanlagenauslasses) saßen, ob das die 14 Euro wert war, weiß ich nicht ganz genau, aber leider gibt es die öffentliche Fähre nicht mehr ...

Nun ging es in Richtung Innenstadt, und wir ließen uns im Hard Rock Café nieder, weil uns das einfach in die Quere kam und jeder Durst hatte. Nach dem Konsum von Kaltgetränken dort marschierten wir zur Endhaltestelle der Metro 1, fuhren bis zum Oktogon, ein Teil der Truppe machte sich frisch, ein anderer Teil setzte sich schon wieder in unser Stammlokal, und wieder aßen wir sehr gut ...

Nach dem Essen zogen wir um ins Irish Pub, konsumierten dort ein paar weitere Kaltgetränke, bejubelten den deutschen Sieg mit einer Reihe anderer Deutscher und mit zwei Südafrikanern, während wir Menschen verscheuchten, die vor dem Fernseher stehenblieben (überhaupt fand ich es, gerade in der Markthalle, absolut faszinierend, wie viele Menschen sich aussuchen, an der möglichst schlechtesten Stelle im Weg stehen zu bleiben ...) und wanderten dann nach Hause, wo meine Ma, die zwischenzeitlich die Segel gestrichen und das Spiel im Bett geguckt hatte, mir nach endlicher Zeit die Tür öffnete ...

Heute müssen wir bis um 10 Uhr auschecken, werden unser Gepäck einschließen, noch ein bisschen Budapest erkunden und dann so gegen 16, 17 Uhr zum Flughafen aufbrechen. Einchecken konnte ich gestern bei Eurowings binnen zwei Minuten, ganz großes Lob, zumal wir Plätze nebeneinander haben, so mag ich das!

Fotos von gestern gibt es auch:

Markthalle 

Kettenbrücke

Rudasbad

Parlament

Blick zur Zitadelle


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen