Ich schrieb gerade mit einer Freundin, die Biathlon schaute, während ich das Re-live des nächtlichen NFL-Playoff-Spiels guckte (sehr empfehlenswert, übrigens!), als ich so erwähnte, dass ich schon lange nicht mehr so richtig Biathlon schaue und auch gar nicht auf die Idee gekommen sei, nach Karten für Antholz zu gucken. Das war um 11.44 Uhr.
Um 11.46 Uhr hatte ich eruiert, dass es noch Karten gibt, die Freundin empfahl mir das Buchen, um 12.04 Uhr hatte auch meine Ma kein Veto eingelegt, um 12.33 Uhr (zwischendurch musste ich das wirklich spannende Footballspiel gucken, während mein WLAN zu Hause herumspann) fluchte ich, dass das mit dem Buchen nicht klappen würde, aber um 12.38 Uhr war meine Unterkunft in einem Seitental in Südtirol und um 12.41 Uhr auch die Stehplatzkarte am Schießstand gebucht.
Am 13. Februar, dem Freitag, fahre ich nun - wie schon länger geplant - aus dem Schwarzwald in Richtung Innsbruck und übernachte kurz vor der Landeshauptstadt Tirols. Am 14. Februar geht es dann nach Toblach, dort parke ich das Auto und fahre mit dem Shuttlebus nach Cortina zum Curling. Am Abend geht es nach Weitental, da ist mein (bezahlbares) Hotel - in Antholz selbst wurden Preise ab (!) 600 Euro aufgerufen ...
Schließlich geht es am 15. Februar morgens nach Antholz, eine lange Unterhose wird eingepackt und angezogen; wie ich da parke und zum Biathlonstadion komme, muss ich noch gucken, aber das Ganze geht bis 15, 16 Uhr - und danach geht es fünf Stunden zurück in den Schwarzwald (womöglich mit Zwischenstopp in Liechtenstein, damit ich da auch mal war dieses Jahr) ..
Das werden dann drei Sportarten (Eishockey, Curling, Biathlon) nach den zweien in Paris (Fußball und doppelt Handball) - das wird hoffentlich gut!
Nach dem Buchungsprozess und dem Ende des Footballspiels wanderte ich in Richtung Innenstadt bis zur Markthalle, stieg dort in die inzwischen wieder rudimentär fahrenden Stadtbahn zum Hauptbahnhof, trank mich in der DB-Lounge sitt (das Wort muss man nochmal ins Gedächtnis rufen!) und traf mich dann mit einem Kollegen zum Abendessen. Danach ging es mit der Stadtbahn direkt nach Hause, denn während des Abendessens wurde die Strecke bis zu mir (und noch weiter) freigegeben.
Jetzt sitze ich in meiner Bude, gucke Football und gehe gleich ins Bett ...
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Gestern habe ich in Grenzach-Wyhlen den südlichsten, in Köln den westlichsten und in Wunstorf kurz vor Hannover den nördlichsten Punkt des bisherigen Jahres besucht.
Nach viel Herumgeplane habe ich jetzt die Dänemark-Polen-Tschechien-Tour auf den 30./31. Januar und die Luxemburg-Belgien-Niederlande-Tour auf den 28. Februar gelegt; daran wird sich womöglich noch was ändern, aber das scheint mir jetzt ein gutes Gleichgewicht zwischen verrückten Touren (an den Samstagen) und Erholung (an den Sonntagen) zu sein. Womöglich ist sogar mein Bruder endlich mal zufrieden mit mir, höhö ...
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