Meine Länder

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Freitag, 6. Februar 2026

Wie Gott in Italien

... ging es uns heute, das fing bei der unglaublich freundlichen Besitzerin unseres B&B an und hörte bei der freundlichen Kellnerin und dem fantastischen Essen zehn Gehminuten von unserer Unterkunft auf. Herrlich!

Nach einem nicht unanstrengenden, aber recht kurzen Arbeitstag fuhren wir schon gegen 15 Uhr in Bonndorf ab. Über Bühl, Zürich und den Gotthard ging es nach Como, nachdem wir an der Schweizer Grenze in Bühl schon ins Visier der schweizerischen Grenzwache geraten waren - jetzt fangen die Schweizer auch noch an, Europa kaputtzumachen, es ist zum Heulen!

Nach dem Gotthard war traumhaftes Wetter, auch wenn es schon so langsam dämmerte, das letzte Stück in der Schweiz und die paar Kilometer in Italien fuhren wir im Dunkeln, nachdem an der italienischen Einreise das zweite Auto vor uns gestoppt worden war, aber die Navigationsapp führte uns sicher zu unserer Unterkunft.

Die Chefin hier bot Italienisch, Französisch und Englisch als Sprachauswahl an (vielleicht spricht sie auch Deutsch, aber ich ließ sie nicht zu Wort kommen ...), und mit Englisch kamen wir in unser sehr schönes, absolut unmodern designtes, aber ansonsten hervorragend ausgestattetes B&B-Zimmer hier eine halbe Stunde vor Mailand.

Im Zimmer blieben wir nicht lang, sondern liefen die knapp zehn Minuten zu einer der empfohlenen und von mir auch schon vorab entdeckten Restaurants. Dort bekamen wir einen Tisch im leeren Restaurant, und mit Händen, Füßen, meinem bisschen Italienisch und Google Translate klappte die Bestellung auch bestens.

Die Vorspeisen - gegrillter Oktopus und Köstlichkeiten des Meeres mit Lachs, Garnele, Pulpocarpaccio und Sardinen - waren ganz hervorragend, meine Hauptspeise - ein Rindermedaillon im Speckmantel mit italienischem Käse obendruff - war, bis auf die ersten zwei, ziemlich sehnigen Bissen ebenfalls wunderbar und unglaublich zart, und die Nachtische (Tiramisù limoncello und ein Sorbet) waren auch klasse. Dass dazu fast alles, was die italienische Getränkekarte hergibt - vom Bier über Wein hin zum Averna und einem Grappa, und am Schluss ein Espresso -, konsumiert wurde, wird keine Leserin und keinen Leser überraschen.

Nach diesem Zwei-Personen-Gelage wackelten wir gemütlich heim, sind jetzt in der Bude, werden morgen um 8 Uhr frühstücken und dann mit dem Zug nach Mailand fahren. Um 12.10 Uhr spielen die deutschen Eishockey-Frauen gegen Japan, das Spiel müssen sie fast schon gewinnen, aber ich bin zuversichtlich, dass es an unserer Anfeuerung nicht scheitern wird!

Heute gibt es nur Essensfotos, auch wenn man vom Vierwaldstätter See auch tolle Bilder hätte machen können, wenn man denn hätte anhalten wollen ... 

Hauptspeise: Rindermedaillon mit Speckmantel und Käse

Antipasti: Leckereien aus dem Meer

Antipasti: Fantastischer Pulpo

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